15. Mai 2010

Gee! It's the Harlem Globetrotters!

Zum 29. Ausstrahlungsjubiläum des Fernsehfilms "The Harlem Globetrotters on Gilligan's Island" etwas über die Globetrotters. Zu Anfang waren die Globetrotters nur die Basketballmanschaft eines Chicagoer Tanzlokals. Erst als die Truppe vom Geschäftsmann Abe Saperstein übernommen wurde, benannte er sie in "Harlem Globetrotters" um. Harlem kam von der Tatsache, dass die Mannschaft ausschließlich aus Schwarzen bestand. Keiner der Mitglieder kam aus New York, geschweige denn Harlem. Und Globetrotters sollte den Charme der Weltbekanntheit mitbringen. Zu beginn war die Mannschaft nicht besonders gut, und hatte auch das Problem des Rassismus. In den 20er Jahren war vor allem in den Südstaaten der Rassismus an der Tagesordnung. So kam es, dass die Globetrotter in den Spielpausen anfingen Mätzchen zu machen um das Publikum herumzukriegen. Dies wurde dann zum Markenzeichen der Globetrotters. Nachdem Ende des zweiten Weltkriegs kamen die Jungs zwar immer noch nicht aus Harlem, aber waren Globetrotter. Sie spielten auf der ganzen Welt (inklusive der Sowjetunion) und sogar vor 75.000 Menschen im Berliner Olympiastadion.









14. Mai 2010

Vaterschaftstest

George Lucas wird heute 66 Jahre alt. Um hier mal mit einem Irrtum aufzuräumem: Der Regisseur fast aller Star Wars-Filme hat in seinem Leben nur bei 6 Filmen Regie geführt und war ansonsten nur "Executive Producer". Interessanterweise hat er aber bei allen neuen "Star Wars"-Filmen Regie geführt. Die waren wie bekannt ja Mist. Ebenso wie das "Star Wars Holiday Special", welches er sogar geschrieben hat. Dennoch hat er mit den "Star Wars"-Filmen ein so zentrales Werk geschaffen wie niemand vor ihm. Ebenso mit den von ihm geschriebenen "Indiana Jones"-Filmen. Da kann man fast von den neuen "Star Wars"-Familienfilmen für jung und alt und "Indiana Jones" Teil 4 absehen.
Das Lucas nur bei sechs Filmen Regie geführt hat ist nicht so ganz richtig. Während seiner Studienzeit hat er einige Kurzfilme gedreht, wie z.B. "Electronic Labyrinth THX 1138: 4EB" aus dem dann später der Kinofilm "THX 1138" wurde. So genug rumgehackt!





13. Mai 2010

... wie ein Bibelverkäufer.

Über Alan Ball, welcher heute 53 wird, gibt es garnicht soviel zu erzählen. Ball wurde in Atlanta geboren, ist Oscar-prämierter Drehbuchautor und schwul. Als er 13 war starb seine Schwester bei einem Autounfall. Er saß daneben. Das reicht aus um die Motive seiner Filme und Serien herzuleiten. (Was er übrigens selber sagt und daher nicht von mir daher-psychologisiert ist.)
Über seine frühe TV-Karriere sagte Ball übrigens, dass er die Arbeit gehasst hat. Die Serien wurden am Fließband produziert und dienten nur dem Ego der Stars.









12. Mai 2010

Samantha Fox

Am 12. Mai 2002 lief auf Fox die 200ste Folge von "Akte X". Wenn das mal nicht misteriös ist. Akte X war der Beginn der großen FBI und Mystery-Welle der 90er Jahre. Formate mit FBI-Agenten gabs zuvor schon. So lief von 1965 bis 1974 "The F.B.I." eine Serie über die Arbeit des FBI. Kurz vor Akte X tauchte noch ein berühmter FBI Agent auf Agent Dale Cooper aus David Lynchs "Twin Peaks". Serien mit ähnlichen Mystery-Elementen waren eigentlich auch ein alter Hut. "Twilight Zone" und "Outer Limits" hatten quasi schon alles abgegrast was auch nur entfernt seltsam anmutete. Dennoch schaffte die Verquickung der beiden Elemente es die erfolgreichste Serie der 90er Jahre zu werden. Vielleicht lags aber nur an Mulder und Scully. Interessant an Akte X ist, dass es immer zwischen einer "Problem der Woche"-Serie und großen Erzählbögen hin und herspringt. Wobei das Problem der Woche bei Akte X nicht so gewollt erscheint wie bei Star Trek z.B. Es erscheint logisch das die beiden Agents jede Woche einen anderen Fall haben. Ich persönlich fand bei Akte X ja die Storybögen immer nicht so toll. Es wurde immer zu wenig neue Information gegeben und zuviel Verwirrung gestiftet. Und von den letzten zwei Staffeln will ich gar nicht reden...









J.J. Abrams produziert mittlerweile sein eigenes Akte X. Vielleicht kriegen die Heinis von Fringe raus was es mit der Insel aus Lost aufsich hat.


So sieht japanisches Akte X von 1968 aus: "S.R.I. und die unheimlichen Fälle".


Nicht besonders erfolgreich war "The Lone Gunmen". Ein Spinoff, dass sich auf die Hacker-Kumpels von Mulder konzentrierte. Die Storys waren leider schlecht und die Schauspieler eher mau. Der Spaß lief nur eine Staffel und ich besitze sogar noch eine Folge der deutschen Ausstrahlung auf Video-CD.

11. Mai 2010

21 Jahre altes Whiskas

Cats wurde heute vor 29 Jahren uraufgeführt. In den 21 Jahren Spielzeit gab es 9000 Vorstellungen. Es ist damit das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Ich habe es nie gesehen, aber es geht wohl um Katzen:

Logo: (R) Cinemental










10. Mai 2010

Propagandafilme

10 Dinge über David Fincher:

Er war mal Trickfilmzeichner bei Industrial Light and Magic und arbeitete daher u.a. an "Rückkehr der Jedi Ritter" und "Indiana Jones und der Tempel des Todes" mit.

Diesen Job beendete um einen Werbespot für die American Cancer Assosciation zu drehen. Im Spot raucht ein Embryo eine Zigarette.

Mit 8 begann er auf einer 8mm Kamera Filme zu drehen, nachdem er "Butch Cassidy und Sundance Kid" gesehen hat.

David Fincher hat grade die Dreharbeiten zu einem Film über die Anfänge von Facebook gedreht.

Er drehte eine Menge Musikvideos. Auch "Englishman in New York" von Sting.

David Fincher hat "Fight Club" gedreht und Chuck Palahniuk damit weltberühmt.

Alien³ ist nicht von David Fincher. Er hat ihn gedreht, aber lag mit den Produzenten im Clinch, weil diese nur den Franchise ausbeuten wollten. Er ließ Alien³ aus der Filmografie auf den DVDs von Fight Club und "Panic Room" entfernt. Der Directors Cut ist von ihm.

David Finchers Filmfirma heißt "Propaganda Films".

Für Siemens' Fashion-Handymarke "Xelibri" drehte Fincher einen Werbespot. Das half nichts. Xelibri hat ca. 1 Jahr durchgehalten.

Für Apple drehte er den Spot fürs "iPhone 3G". Das half.

Foto: ibwk

5 Videos von und mit David Fincher:









9. Mai 2010

Do the Evolution...

Der grünste Frosch der Welt wird heute satte 55. Im Jahr 1955 erschien in der Kindersendung "Sam and Friends" das erste Mal Kermit der Frosch, oder zumindest sein direkter Vorgänger. Die Sendung wurde von Jim Hanson und seiner Frau produziert und lief nur auf einem Lokalsender im Raum Washington D.C. Die Hauptfigur Sam war eine antropomorphe Puppe die einige Freunde hatte z.B. Kermit den Leguan. Kermit entwickelte sich dann vom Leguan zum Frosch den wir alle kennen.
Das frühe Konzept der Show war u.a., dass die Puppen momentan populäre Lieder im Vollplayback sang. War die Sängerin eine Frau bekam die Puppe eine Perücke aufgesetzt. Erst später wurden richtige Sketche für die Puppen geschieben. Irgendwann kamen dann auch Parodien auf einige andere Fernsehformate wie z.B. Nachrichtensendungen in der Show vor.
Hergestellt wurde der originale Kermit übrigens aus einem grünen Damenmantel von Hensons Mutter und zwei Ping-Pong-Bällen. Erst 1969 wurde er jedoch zum richtigen Frosch. Denn zum Beginn der Sesamstraße bekam er seinen Kragen...











8. Mai 2010

1. Buch von Scholz

So, meine lieben Schäfchen, kommen wir zu einem der unpopulärsten Stücke im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland. Vor 56 Jahren begann die biblische Geschichte der Sendung "Sehen und Hören" im Fernsehen. Seitdem wird beim "Wort zum Sonntag" der Christenmensch jede Woche auf Gottes Tag der Ruhe eingeschworen. Die weisen Worte der vielen Kirschenvorsteher geleiten uns Woche für Woche durchs leben. Sie bringen uns Ruhe und Versicherung darüber, dass Gott und Florian Silbereisen unser Leben auf den richtigen Wegen führen und wir uns als Christen der ARD verpflichtet fühlen sollten. Doch schon zu Beginn dieser ökonomischen Institution im Deutschen Fernsehen drohte die Sendung dem Bösen anheimzufallen. Der Teufel in Form von "technischen Problemen" verführte die Studiotechnik am 1. Mai 1954 dazu zu versagen. So konnte der Prälat Klaus Mund aus der Gottesstadt Aachen sein Wort zum Sonntag in dem es um Heiligenfigurenabziehbildchenkataloge ging nicht über den heiligen St. Äther schicken. Nach mehrfachem Exorzismus der Fernsehkameras konnte die Sendung am 8. Mai dann aber übertragen werden. So konnte die älteste Sendereihe der ARD erstmals auf Sendung gehen. Der damalige Papst der ARD St. von Scholz wurde zum Schutzheligen der Fernsehapparate erklärt und schmückt seitdem die TV-Studios des Vatikans in denen der Papst Benedikt jede Woche seinen Podcast zusammen mit Angela Merkel dreht. Zudem sind einige der Kirchenmänner und Frauen die uns allen das "Wort zum Sonntag" geben Mitglieder im Programmbeirat der ARD.
Amen.

Foto: Thomas Wolf







6. Mai 2010

Wie der dritte Mann auf seinem Schlitten den Krieg der Welten gewann. All hail Manowar!

Orson Welles wäre heute 95 Jahre alt geworden. Der Regisseur und Schauspieler hat sich mindestens zweimal einen festen Platz in der Popkultur verdient. Er schrieb und drehte nicht nur "Citizen Kane", er inszenierte auch das berühmte "Krieg der Welten"-Hörspiel. Obwohl ja immer die Geschichte miterzählt wird, dass die halben USA Kopf standen, weil man meinte die Ausserirdischen wären wirklich gekommen stimmt das doch garnicht. Das Hörspiel selber war nur im Großraum New York zu hören, und konnte daher garnicht soviel Angst und Schrecken verbreitet haben. Bei der Neuaufnahme für den WDR 1977 gab es immerhin ein paar besorgte Anrufe.
"Citizen Kane" tauchte ja schon vor ein paar Tagen hier auf. Die Signifikanz des Films für das Medium Film und für den Pop ist unbestreitbar.
Ebenso bekannt ist Welles als Harry Lime in "Der Dritte Mann". Somit haftet an ihm auch das "Harry Lime Thema" von Anton Karras.
Welles Karriere begann jedoch nicht mit Filmen und Hörspielen sondern mit dem Theater. So inszenierte er modernisierte Fassungen von Shakespeare Stücken wie "Julius Caesar" und Macbeth in einer Voodoo-Fassung welche die Geschichte nach Haiti verlegte und vollständig mit Schwarzen besetzt war.
Später gründete Welles dann mit ein paar Verbündeten das "Mercury Theatre" und begann seine Hörspielkarriere. Wo er unter anderem auch "The Shadow" sprach. Eine Hörspielreihe über einen maskierten Superhelden.


Teil 2













5. Mai 2010

Oh Boy!

Heute machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 1993, als die letzte Episode der TV-Serie "Quantum Leap" lief. Die Serie wurde von Donald P. Bellisario erfunden, dem alleinigen König der TV-Serien der 80er Jahre. Er erfand unter anderem auch "Magnum P.I.", "Airwolf", "JAG" und "NCIS".
In Quantum Leap geht es um Dr. Sam Beckett, welcher durch die Zeit springt. Er springt jedoch nicht einfach nur von Jahr zu Jahr. Er springt in die Körper anderer Menschen, und muss Dinge die in der Geschichte falschgelaufen sind korrigieren. Die Serie ist also nicht nur eine popelige Zeitreisengeschichte, sondern setzt sich eher mit Figuren, vorallendingen ihrer Hauptfigur "Dr. Sam Beckett" auseinander. Beckett gespielt von "Capt. Archer" Scott Bakula hat durch sein Zeitreise-Experiment teilweise sein Gedächtnis verloren und hat als einzigen Begleiter seinen Kumpel Al (Dean Stockwell), welcher ihm versucht dabei zu helfen die Fehler in der Geschichte auszubessern. Es sollte übrigens mal eine Magnum-Crossover-Folge geben, in der Sam in Magnum springt um einen Fehler auszugleichen. Zum Glück wurde das nie verwirklicht. Dennoch spielt die Serie recht oft auf Popkultur an. So gibt es eine Folge in der Sam in Elvis Presley springt, in einer weiteren erzählt er einem "S. Stallone" von dem Endkampf in Rocky oder er hilft Chubby Checker den Twist zu perfektionieren.
Zu der Serie erschienen einige Bücher und Comics, die die Geschichte von Sam weitererzählen. Neue Bücher erschienen sogar noch nach dem Ende der Serie. Und 2009 wurde ein Fan-Film mit dem Titel "A Leap to Di for" gedreht. Es geht natürlich um den Tod von Lady Di.

Foto: Universal

Wie alle Bellisario-Serien hat die Serie eine großartige 80er Titelmelodie. Die hier ist von Mike Post.








Der Final Leap war leider Scheiße. Die Serie sollte einen Cliffhanger bekommen, wurde aber abgesetzt. Also wurde der Cliffhanger notdürftig umgebaut.

4. Mai 2010

Die große im kleinen Schwarzen

Audrey Hepburn wäre heute 81 Jahre alt geworden. Dass ich hier noch viel über sie schreiben muss halte ich für unnötig. Ich mag aber die Geschichte darüber dass die deutsche Post 2001 Briefmarken mit ihr rausgeben wollte. Leider legten ihre Söhne Beschwerde ein da Hepburn auf dem verwendeten Foto rauchte und das nicht so recht zum "Audrey Hepburn Childrens Fund" passte. So kamen nur fünf dieser Marken in den Umlauf. Der Rest wurde vernichtet.
Meine Lieblingsgeschichte über sie ist, dass sie als sie gefragt wurde was das schlimmste war, was sie in einem Film tun musste sagte: "Die Katze in Frühstück bei Tiffanys in den Regen schicken".
Außerdem sang sie JFK auch mal ein Geburtstagsständchen. Es war zwar nicht  das berühmteste, aber das letzte. Kennedy wurde 6 Monate später erschossen.

Bild: Piktor08











Zum Nachbau für die Heimwerkstatt:

3. Mai 2010

[SPAM]

Spam wird heute 32 Jahre alt. Die erste Spam-Mail wurde von einem Angestellten der Digital Equipment Corporation versandt. Im Zuge einer Marketingkampange kam der gute Mann auf die fatale Idee einfach eine E-Mail an alle bekannten E-Mail-Adressen der US-amerikanischen Westküste zu schicken. So begann die Misere der Spam-Mails. Naja... Eigentlich nicht. Die ersten elektronisch übertragenen Massenmitteilungen um die Niemand gebeten hat gab es schon im späten 19. Jhd, als die Western Union er erlaubte telegrafische Nachrichten an mehrere Empfänger zu schicken. Es ging übrigens um zweifelhafte Investitionen für reiche Amerikaner. Daran hat sich nicht viel geändert, außer das der Spam demokratischer wurde, denn heute kriegt jeder seinen Spam.
Der Grund für den Namen "Spam" ist übrigens das eigentliche Thema des heutigen Kalenders, denn der Name kommt angeblich aus einem alten "Monty Python"-Sketch.


Und wann immer jemand seinen Spam-Ordner anschaut und sagt: "Spam, Spam, Spam, Spam..." zitiert er Monty Python.







Auch schön zum Thema Nigeria Spam, aber leider nur verlinkbar.

2. Mai 2010

Bing Crosby!










Außerdem bin ich sauer auf die IMDB, weil die Ficker "BusinessThisDay" entfernt haben, und ich nicht mehr nachsehen kann welche Filme und Videospiele heute vor X Jahren rauskamen. Ganz toll! Dann kann ich das ja fast sein lassen mit dem Kalender!

1. Mai 2010

The greatest story ever told!

Ich glaube man kann über viele Filme die als die besten der Welt gehandelt werden, sagen dass man sie schlecht findet. Über einem Film kann aber, wie ich glaube, so ziemlich niemand etwas schlechtes sagen*: Citizen Kane.
Orson Welles erster Film und, zudem sein Meisterwerk hatte heute vor 69 Jahren Premiere. Mit dem Film begann Welles Filmkarriere. Seine Radiokarriere erreichte ja seinen Höhepunkt mit seiner Inszenierung von H.G. Welles "War of the Worlds". Von da an war Welles berühmt. Zum Star wurde er mit Citizen Kane aber erst nicht. Ebenso wie das Hörspiel löste Kane Aufruhr aus. Hier standen zwar keine Hillbillies im Garten und warteten auf die zu erschießenden Aliens. Nein, der Film war ein relativer Flop, was nicht zuletzt an der Kampagne gegen den Film und Welles durch den Zeitungsmagnaten William Hurst lag. Hurst fand sich in der Figur des Citizen Kane wieder und klagte gegen die RKO und Kane. Erst als der Film in Europa rauskam wurde er zum Erfolg. In Europa zeigte man sich begeistert. Als der Film dann in den 50ern nocheinmal in den US-Kinos anlief wurde er (nach meiner und Ed Woods Meinung zurecht) als der beste Film aller Zeiten bezeichnet. Bleibt nur die Frage: Wer ist Rosebud?

*Außer William Randolph Hurst.













30. April 2010

It's a wabbit!

Das ist der große bunte Popkulturkalender der alles froh und farbig macht! Er macht sogar den grauen Himmel blau, damit die Sonne mit uns lacht! Hier kommt ein Super-Knüller-Knallbobon. Da sprüht der Pop, da geht es rund. Da steigt die Stimmung wie ein Luftballon. Ja, Freunde! Popkultur ist gesund!
Das ist der große bunte Popkulturkalender und Bugs Bunny ist dabei. Der ist für jeden was, das wir ein Riesenspaß. Das Spiel beginnt! Die Bühne frei:









29. April 2010

Das duale System

Heute mal etwas, dass mir eigentlich gar nicht liegt: Pokémon. Denn vor 10 Jahren lief die 100ste Episode der Anime-Serie Pokémon im Fernsehen. Die Serie beruht natürlich auf den beliebten Nintendo Videospielen. Um das hier mal in eine historische Abfolge zu sortieren (mit der ich immer Probleme hatte):
Das von Satoshi Tajiri entwickelte erste Pokémon Spiel erscheint 1996 in Japan für den GameBoy. Nintendo vetreibt die Spiele noch heute, und hat damit die beiden erfolgreichsten Spielereihen der Welt im eigenen Haus.
Es gibt bei den Videospielen immer zwei unterschiedliche Editionen. Die Story der spiele ist völlig identisch, die sammelbaren Pokémon unterscheiden sich jedoch. So begann es mit der grünen und roten Edition, welche nur in Japan erhältlich waren. Diese wurden technisch aufpoliert und als blaue und rote Edition auch in den USA und Europa verkauft. Mittlerweile gibt es einen ganzen Rattenschwanz an unterschiedlichen Editionen für alle möglichen Nintendo-Konsolen. Plus noch einer Menge Spiele drumherum.
Ebenfalls 1996 erscheint das Sammelkartenspiel, welches nach Magic: The Gathering das erfolgreichste der Welt ist. Interessanterweise kam Nintendo damit seinem Ursprung wieder sehr nah, denn die Firma begann ihr Geschäft mit sog. "Hanafuda"-Spielkarten. Erst viel später kam Nintendo über Plastikspielzeug (So manches YPS-Gimmick war schon von Nintendo!) zu digitalen Spielgeräten. Selbstverständlich erschien dann 1998 auch ein Videospiel, welches auf dem Sammelkartenspiel basiert.
1997 läuft die Fernsehserie in Japan an. Sie läuft noch immer und hat über 650 Episoden. In der Serie wird der Junge Ash Ketchum mit seinem Pokémon Pikachu begleitet. Die ersten Folgen der Serie wurden in Deutschland übrigens wegen Gewalttätigkeiten, einem Transvestiten und einem Pikachu das einen Hitlerbart trägt nicht ausgestrahlt. Episode 3 ist einer der Ursprünge des Klischees, dass japanische Anime-Serien epileptische Anfälle auslösen.


Foto: (R) Nintendo



Hoffentlich war der besser als der Super Mario Film...


Alle Epileptiker bitte rausgehen. Das ist der Schnipsel!



Teil 2



28. April 2010

Ugh!

Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Iek!Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Iek!Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh!

Ugh!: Stefan Servos











27. April 2010

Heute im Hochkulturkalender

200 Jahre alt wird Beethovens "Für Elise" heute. Kennen tun wir das Stück Alle. Einzig Beethovens "Ode an die Freude" dürfte bekannter sein. Wann immer man ein romantisches Klassikstück braucht muss Elise dran glauben (manchmal auch Schumann, aber der ist so kompliziert). Wann immer noch ein Kilobyte Platz auf einem Kinder-Keyboard ist wird "Für Elise" eingespeichert. Wann immer jemand sich an ein Tasteninstrument setzt, und keine Ahnung davon hat versucht er den Flohwalzer zu spielen, danach dann aber den Mann aus Bonn.
Im übrigen sollte das Stück "Für Therese" heißen, so wird jedenfalls spekuliert. Der alte Ludwig van soll das Stück Therese Malfatti gewidmet haben. Diese wollte er heiraten, sie ihn aber nicht. Auf jeden Fall soll der Titel falsch transkribiert worden sein. Dagegen steht die Behauptung Beethoven habe das Wort "Elise" in den ersten Noten versteckt. Ich würde nicht mal merken wenn im Flohwalzer "Mein Kampf" versteckt wäre.



Brian Setzer swingt mit "For Lisa"


Dazu kann man im Videospiel "DDR Extreme" für die PlayStation 2 tanzen.


Das oft ansehen...


am Ende klingt dass dann so:




Hat nix damit zu tun, aber ich mag die Vorstellung...

26. April 2010

I shot the Sherrif

Zum 140. Todestag von John Wilkes Booth doch mal ein bisschen was zu Attentaten auf den amerikanischen Präsidenten. Immer wieder auch ein beliebtes Thema in der Popkultur. Angefangen natürlich mit dem Attentat auf Lincoln. Lincoln war grade im Theater, als Booth so gegen 22 Uhr in seine Loge stürzte "Sic semper tyrannis" rief und Lincoln erschoss. Booth schaffte es sogar zu flüchten, und wurde erst 12 Tage später erschossen.
Noch öfter zitiert wird jedoch die Ermordung Kennedys. Einerseits, weil jeder den Amateurfilm von Alan Zapruder kennt, andererseits auch, weil man so herrlich über die Verschwörungstheorien spekulieren kannt. War es Oswald oder waren es Aliens? Lebt Kennedy noch? War Kennedy ein Alien?
Filmisch wurde auch der Versuch Nixon zu töten verarbeitet. Nixon überlebte vollkommen unbeschadet. Samuel Byck wollte Nixon töten in dem er ein Flugzeug ins Weiße Haus fliegt. Als er im Flugzeug war musste er feststellen, dass die Bremsblöcke noch vor den Reifen lagen. Den politischen Selbstmord hat Nixon dann im Alleingang erledigt.
Es gibt übrigens einen interessanten Aberglauben namens "Curse of Tippecanoe". Der Fluch besagt, dass alle Präsidenten die in einem Jahr mit einer Null am Ende gewählt wurden im Amt sterben. Dies war sogar 120 Jahre lang gültig, denn zwischen 1840 und 1960 passierte das jedem Präsidenten der in einem "Null"-Jahr gewählt wurde. Erst Ronald Reagan überlebte ein Attentat 1981 und brach den Fluch.







Stephen Sondheim und John Weidman schrieben sogar ein Musical namens "Assasins".




Großartige Folge. Die ganze Serie ist großartig.