22. Mai 2010

In eigener Sache: Magerquark

Liebe Leser,

von Morgen bis Donnerstag gibt es etwas reduzierte Popkulturkalender, da ich nicht da bin. Also müsst ihr nicht ganz verzichten und ein wenig den Gürtel enger schnallen.

Dennoch schöne Pfingsten!

Merlin

Wakakakakakaka!

Sicher ist euch schon der Pac-Man-Google-Doodle aufgefallen, der seit gestern auf der Google Seite prangt. Pac-Man wird aber laut dem Hersteller Namco eigentlich erst heute 30 Jahre alt.
Pac-Man hieß zu Beginn eigentlich Puck-Man. Namco nannte das Spiel so, weil "paku-paku" im Japanischen "happa-happa" bedeutet. Als die Spielautomaten dann in den USA augestellt werden sollten befürchtete man, dass aus Puck-Man schnell Fuck-Man wird. Daher wurde das Spiel in "Pac-Man" umbenannt. Iwatani Toru, der Erfinder der gelben Videospiel Ikone, schaffte es leider nie mehr ein weiteres auch nur annähernd so erfolgreiches Spiel zu designen. Seine Behauptung Pac-Mans-Form stamme von einer Pizza der eine Ecke fehlt ist auch nicht so ganz wahr. Er hat diese Aussage relativiert. Namco hat über die Jahre ebenfalls immer wieder versucht ein besseres Pac-Man zu bauen. Es ist ihnen leider nie gelungen. Angefangen mit so infantilen Versuchen wie "Ms. Pac-Man" bei der einfach nur eine Schleife an das Pac-Man Bild gemalt wurde bis zu "Pac-Land" einem Jump-n-Run.
Nun aber viel Spaß beim spielen:

Foto:puck-man



Der Clip ist aus "The King of Kong".


Hier der Kontrahent:


In der DDR hieß Pac-Man "Hase und Wolf"


Buckner und Garcia haben das Lied nur zum Spaß geschrieben. Später gabs ein ganzes Album mit Videospiel-Songs.



Teil 2



21. Mai 2010

Angus

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(selbst MacGyvert aus alten ASCII-Zeichen und rotem Klebeband...)








20. Mai 2010

Marcello!

Ich habe vor ein paar Monaten mal versprochen bei Gelegenheit etwas zu "La Dolce Vita" von Fellini zu machen. Eigentlich glaube ich nicht, dass La Dolce Vita Pop ist. Es war vielleicht mal irgendwie Pop. Der Lack ist zwar nicht ab, aber der Pop unter der Patina verschwunden. Natürlich kommt einem jeder (Klischee-)Filmstudent sofort mit Fellini und hier und da, aber ich glaube für die meisten Menschen sind La Dolce Vita und Referenzen darauf nicht erkennbar. Naja aber im Film taucht Fellini ja dann immer mal wieder auf. Also so ganz weit oben isser nicht mehr auf dem Pop-Olymp aber es reicht noch...

Im Intro von "L.A. Story" baumelt ein Hot-Dog Stand an einem Hubschrauber über L.A.










19. Mai 2010

Feuerschweif

'I came in with Halley's Comet in 1835. It is coming again next year, and I expect to go out with it. It will be the greatest disappointment of my life if I don't go out with Halley's Comet. The Almighty has said, no doubt: 'Now here are these two unaccountable freaks; they came in together, they must go out together.' - Mark Twain

Dank an Mathias.









18. Mai 2010

Tja mein Lieber...

60 wird er Heute! Meine Damen und Herren, er ist vielleicht der größte Moderator aller Zeiten. Er hat eine Jahrhundert-Karriere hingelegt. Wie keiner zuvor hat er die deutsche Fernsehlandschaft nicht verändert. Er hat jedes denkbare Sendungsformat moderiert. Von der "Late Night"-Show bis zur "Rock 'n' Roll"-Revue. Dabei hat er doch so klein angefangen. Als junger Moderator begann er für Bayern 3 zu arbeiten. Er war so gut, dass er von dem innovationsreichsten Deutschen Showmaster Frank Elstner zum "Mr. Morning" bei Radio Luxemburg gemacht wurde. Diese Freundschaft sollte später noch dafür sorgen, dass er mit "Wetten dass...?" in die Annalen der Fernsehgeschichte eingeht. Aber auch die Filmlandschaft brachte er in ein neues Zeitalter. Mit unerreichten Hits wie "Die Supernasen" und "Zwei Nasen tanken Super" oder auch "Eine Frau namens Harry". Im Werbefernsehen kennt man ihn auch als den besten Freund vom Goldbären. Und das schönste ist: Gesungen hat er auch!
Es kann hier nur um einen gehen: Thomas Gottschalk!
Moment ich höre grade, dass Thomas Gottschalks Privatjet leider Verspätung hat. Er kann leider doch nicht kommen.

Foto: Holger Weinlandt









17. Mai 2010

16. Mai 2010

Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation

Vor 50 Jahren beeinflusste die Wissenschaft die Popkultur wie nie zu vor. Vielleicht war auch nur die Wissenschaft auf die Idee gebracht worden durch die Popkultur. Seitdem Gordon Gould das Akronym LASER erfand und Theodore H. Maiman den ersten funktionstüchtigen LASER baute ist er aus der Popkultur nicht wegzudenken. Unterschwellig hängt am LASER übrigens noch mehr Pop: Er basiert auf Ideen von Einstein und wurde in den Hughes Research Laboratories, welche Howard Hughes gehörten, gebaut. 60ern wurde der LASER noch als "Lösung auf der Suche nach einem Problem" bezeichnet. Eine Verwendung fanden sie aber recht schnell: Die Allzweckwaffe im Pop. Mit Lasern kann man alles von Planeten zerstören, bis zum kastrieren des Protagonisten. Klappen tut das jedoch nie.
Das vermutlich erste Vorkommen eines richtigen LASERs in der Science-Fiction. Vorher gab es natürlich schon Strahlenpistolen und ähnliches (auch wenn diese nicht unbedingt als LASER zu sehen sind). Auch gab es schon Geräte die der Beschreibung nach Laser waren, doch Doctor Who verwendete 1963 den ersten echten LASER.
Danke an Jan für den Tipp.


Der größte LASER der Filmgeschichte! Dieser inspirierte mich übrigens zu dem Spiel "Alderaan explodieren lassen". Man stellt die Surround-Anlage auf Anschlag, lässt Alderaan explodieren und dann schaut man wieviel Nachbarn klingeln. Sollte man keine haben ist der Effekt auch so recht schön.


Interessant wie oft man diese Szene in diesem Kalender einbauen kann.


Klassiker: Laser-Raum!




Obwohl ich ja kein Fan von: "Hey! Nehmen wir Science-Fiction auseinander, weil wir das mit dem Fiction nicht ganz verstehen" Sachen bin, gebe ich Harald Lesch hier mal einen Platz.

15. Mai 2010

Gee! It's the Harlem Globetrotters!

Zum 29. Ausstrahlungsjubiläum des Fernsehfilms "The Harlem Globetrotters on Gilligan's Island" etwas über die Globetrotters. Zu Anfang waren die Globetrotters nur die Basketballmanschaft eines Chicagoer Tanzlokals. Erst als die Truppe vom Geschäftsmann Abe Saperstein übernommen wurde, benannte er sie in "Harlem Globetrotters" um. Harlem kam von der Tatsache, dass die Mannschaft ausschließlich aus Schwarzen bestand. Keiner der Mitglieder kam aus New York, geschweige denn Harlem. Und Globetrotters sollte den Charme der Weltbekanntheit mitbringen. Zu beginn war die Mannschaft nicht besonders gut, und hatte auch das Problem des Rassismus. In den 20er Jahren war vor allem in den Südstaaten der Rassismus an der Tagesordnung. So kam es, dass die Globetrotter in den Spielpausen anfingen Mätzchen zu machen um das Publikum herumzukriegen. Dies wurde dann zum Markenzeichen der Globetrotters. Nachdem Ende des zweiten Weltkriegs kamen die Jungs zwar immer noch nicht aus Harlem, aber waren Globetrotter. Sie spielten auf der ganzen Welt (inklusive der Sowjetunion) und sogar vor 75.000 Menschen im Berliner Olympiastadion.









14. Mai 2010

Vaterschaftstest

George Lucas wird heute 66 Jahre alt. Um hier mal mit einem Irrtum aufzuräumem: Der Regisseur fast aller Star Wars-Filme hat in seinem Leben nur bei 6 Filmen Regie geführt und war ansonsten nur "Executive Producer". Interessanterweise hat er aber bei allen neuen "Star Wars"-Filmen Regie geführt. Die waren wie bekannt ja Mist. Ebenso wie das "Star Wars Holiday Special", welches er sogar geschrieben hat. Dennoch hat er mit den "Star Wars"-Filmen ein so zentrales Werk geschaffen wie niemand vor ihm. Ebenso mit den von ihm geschriebenen "Indiana Jones"-Filmen. Da kann man fast von den neuen "Star Wars"-Familienfilmen für jung und alt und "Indiana Jones" Teil 4 absehen.
Das Lucas nur bei sechs Filmen Regie geführt hat ist nicht so ganz richtig. Während seiner Studienzeit hat er einige Kurzfilme gedreht, wie z.B. "Electronic Labyrinth THX 1138: 4EB" aus dem dann später der Kinofilm "THX 1138" wurde. So genug rumgehackt!





13. Mai 2010

... wie ein Bibelverkäufer.

Über Alan Ball, welcher heute 53 wird, gibt es garnicht soviel zu erzählen. Ball wurde in Atlanta geboren, ist Oscar-prämierter Drehbuchautor und schwul. Als er 13 war starb seine Schwester bei einem Autounfall. Er saß daneben. Das reicht aus um die Motive seiner Filme und Serien herzuleiten. (Was er übrigens selber sagt und daher nicht von mir daher-psychologisiert ist.)
Über seine frühe TV-Karriere sagte Ball übrigens, dass er die Arbeit gehasst hat. Die Serien wurden am Fließband produziert und dienten nur dem Ego der Stars.









12. Mai 2010

Samantha Fox

Am 12. Mai 2002 lief auf Fox die 200ste Folge von "Akte X". Wenn das mal nicht misteriös ist. Akte X war der Beginn der großen FBI und Mystery-Welle der 90er Jahre. Formate mit FBI-Agenten gabs zuvor schon. So lief von 1965 bis 1974 "The F.B.I." eine Serie über die Arbeit des FBI. Kurz vor Akte X tauchte noch ein berühmter FBI Agent auf Agent Dale Cooper aus David Lynchs "Twin Peaks". Serien mit ähnlichen Mystery-Elementen waren eigentlich auch ein alter Hut. "Twilight Zone" und "Outer Limits" hatten quasi schon alles abgegrast was auch nur entfernt seltsam anmutete. Dennoch schaffte die Verquickung der beiden Elemente es die erfolgreichste Serie der 90er Jahre zu werden. Vielleicht lags aber nur an Mulder und Scully. Interessant an Akte X ist, dass es immer zwischen einer "Problem der Woche"-Serie und großen Erzählbögen hin und herspringt. Wobei das Problem der Woche bei Akte X nicht so gewollt erscheint wie bei Star Trek z.B. Es erscheint logisch das die beiden Agents jede Woche einen anderen Fall haben. Ich persönlich fand bei Akte X ja die Storybögen immer nicht so toll. Es wurde immer zu wenig neue Information gegeben und zuviel Verwirrung gestiftet. Und von den letzten zwei Staffeln will ich gar nicht reden...









J.J. Abrams produziert mittlerweile sein eigenes Akte X. Vielleicht kriegen die Heinis von Fringe raus was es mit der Insel aus Lost aufsich hat.


So sieht japanisches Akte X von 1968 aus: "S.R.I. und die unheimlichen Fälle".


Nicht besonders erfolgreich war "The Lone Gunmen". Ein Spinoff, dass sich auf die Hacker-Kumpels von Mulder konzentrierte. Die Storys waren leider schlecht und die Schauspieler eher mau. Der Spaß lief nur eine Staffel und ich besitze sogar noch eine Folge der deutschen Ausstrahlung auf Video-CD.

11. Mai 2010

21 Jahre altes Whiskas

Cats wurde heute vor 29 Jahren uraufgeführt. In den 21 Jahren Spielzeit gab es 9000 Vorstellungen. Es ist damit das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Ich habe es nie gesehen, aber es geht wohl um Katzen:

Logo: (R) Cinemental










10. Mai 2010

Propagandafilme

10 Dinge über David Fincher:

Er war mal Trickfilmzeichner bei Industrial Light and Magic und arbeitete daher u.a. an "Rückkehr der Jedi Ritter" und "Indiana Jones und der Tempel des Todes" mit.

Diesen Job beendete um einen Werbespot für die American Cancer Assosciation zu drehen. Im Spot raucht ein Embryo eine Zigarette.

Mit 8 begann er auf einer 8mm Kamera Filme zu drehen, nachdem er "Butch Cassidy und Sundance Kid" gesehen hat.

David Fincher hat grade die Dreharbeiten zu einem Film über die Anfänge von Facebook gedreht.

Er drehte eine Menge Musikvideos. Auch "Englishman in New York" von Sting.

David Fincher hat "Fight Club" gedreht und Chuck Palahniuk damit weltberühmt.

Alien³ ist nicht von David Fincher. Er hat ihn gedreht, aber lag mit den Produzenten im Clinch, weil diese nur den Franchise ausbeuten wollten. Er ließ Alien³ aus der Filmografie auf den DVDs von Fight Club und "Panic Room" entfernt. Der Directors Cut ist von ihm.

David Finchers Filmfirma heißt "Propaganda Films".

Für Siemens' Fashion-Handymarke "Xelibri" drehte Fincher einen Werbespot. Das half nichts. Xelibri hat ca. 1 Jahr durchgehalten.

Für Apple drehte er den Spot fürs "iPhone 3G". Das half.

Foto: ibwk

5 Videos von und mit David Fincher:









9. Mai 2010

Do the Evolution...

Der grünste Frosch der Welt wird heute satte 55. Im Jahr 1955 erschien in der Kindersendung "Sam and Friends" das erste Mal Kermit der Frosch, oder zumindest sein direkter Vorgänger. Die Sendung wurde von Jim Hanson und seiner Frau produziert und lief nur auf einem Lokalsender im Raum Washington D.C. Die Hauptfigur Sam war eine antropomorphe Puppe die einige Freunde hatte z.B. Kermit den Leguan. Kermit entwickelte sich dann vom Leguan zum Frosch den wir alle kennen.
Das frühe Konzept der Show war u.a., dass die Puppen momentan populäre Lieder im Vollplayback sang. War die Sängerin eine Frau bekam die Puppe eine Perücke aufgesetzt. Erst später wurden richtige Sketche für die Puppen geschieben. Irgendwann kamen dann auch Parodien auf einige andere Fernsehformate wie z.B. Nachrichtensendungen in der Show vor.
Hergestellt wurde der originale Kermit übrigens aus einem grünen Damenmantel von Hensons Mutter und zwei Ping-Pong-Bällen. Erst 1969 wurde er jedoch zum richtigen Frosch. Denn zum Beginn der Sesamstraße bekam er seinen Kragen...











8. Mai 2010

1. Buch von Scholz

So, meine lieben Schäfchen, kommen wir zu einem der unpopulärsten Stücke im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland. Vor 56 Jahren begann die biblische Geschichte der Sendung "Sehen und Hören" im Fernsehen. Seitdem wird beim "Wort zum Sonntag" der Christenmensch jede Woche auf Gottes Tag der Ruhe eingeschworen. Die weisen Worte der vielen Kirschenvorsteher geleiten uns Woche für Woche durchs leben. Sie bringen uns Ruhe und Versicherung darüber, dass Gott und Florian Silbereisen unser Leben auf den richtigen Wegen führen und wir uns als Christen der ARD verpflichtet fühlen sollten. Doch schon zu Beginn dieser ökonomischen Institution im Deutschen Fernsehen drohte die Sendung dem Bösen anheimzufallen. Der Teufel in Form von "technischen Problemen" verführte die Studiotechnik am 1. Mai 1954 dazu zu versagen. So konnte der Prälat Klaus Mund aus der Gottesstadt Aachen sein Wort zum Sonntag in dem es um Heiligenfigurenabziehbildchenkataloge ging nicht über den heiligen St. Äther schicken. Nach mehrfachem Exorzismus der Fernsehkameras konnte die Sendung am 8. Mai dann aber übertragen werden. So konnte die älteste Sendereihe der ARD erstmals auf Sendung gehen. Der damalige Papst der ARD St. von Scholz wurde zum Schutzheligen der Fernsehapparate erklärt und schmückt seitdem die TV-Studios des Vatikans in denen der Papst Benedikt jede Woche seinen Podcast zusammen mit Angela Merkel dreht. Zudem sind einige der Kirchenmänner und Frauen die uns allen das "Wort zum Sonntag" geben Mitglieder im Programmbeirat der ARD.
Amen.

Foto: Thomas Wolf







6. Mai 2010

Wie der dritte Mann auf seinem Schlitten den Krieg der Welten gewann. All hail Manowar!

Orson Welles wäre heute 95 Jahre alt geworden. Der Regisseur und Schauspieler hat sich mindestens zweimal einen festen Platz in der Popkultur verdient. Er schrieb und drehte nicht nur "Citizen Kane", er inszenierte auch das berühmte "Krieg der Welten"-Hörspiel. Obwohl ja immer die Geschichte miterzählt wird, dass die halben USA Kopf standen, weil man meinte die Ausserirdischen wären wirklich gekommen stimmt das doch garnicht. Das Hörspiel selber war nur im Großraum New York zu hören, und konnte daher garnicht soviel Angst und Schrecken verbreitet haben. Bei der Neuaufnahme für den WDR 1977 gab es immerhin ein paar besorgte Anrufe.
"Citizen Kane" tauchte ja schon vor ein paar Tagen hier auf. Die Signifikanz des Films für das Medium Film und für den Pop ist unbestreitbar.
Ebenso bekannt ist Welles als Harry Lime in "Der Dritte Mann". Somit haftet an ihm auch das "Harry Lime Thema" von Anton Karras.
Welles Karriere begann jedoch nicht mit Filmen und Hörspielen sondern mit dem Theater. So inszenierte er modernisierte Fassungen von Shakespeare Stücken wie "Julius Caesar" und Macbeth in einer Voodoo-Fassung welche die Geschichte nach Haiti verlegte und vollständig mit Schwarzen besetzt war.
Später gründete Welles dann mit ein paar Verbündeten das "Mercury Theatre" und begann seine Hörspielkarriere. Wo er unter anderem auch "The Shadow" sprach. Eine Hörspielreihe über einen maskierten Superhelden.


Teil 2













5. Mai 2010

Oh Boy!

Heute machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 1993, als die letzte Episode der TV-Serie "Quantum Leap" lief. Die Serie wurde von Donald P. Bellisario erfunden, dem alleinigen König der TV-Serien der 80er Jahre. Er erfand unter anderem auch "Magnum P.I.", "Airwolf", "JAG" und "NCIS".
In Quantum Leap geht es um Dr. Sam Beckett, welcher durch die Zeit springt. Er springt jedoch nicht einfach nur von Jahr zu Jahr. Er springt in die Körper anderer Menschen, und muss Dinge die in der Geschichte falschgelaufen sind korrigieren. Die Serie ist also nicht nur eine popelige Zeitreisengeschichte, sondern setzt sich eher mit Figuren, vorallendingen ihrer Hauptfigur "Dr. Sam Beckett" auseinander. Beckett gespielt von "Capt. Archer" Scott Bakula hat durch sein Zeitreise-Experiment teilweise sein Gedächtnis verloren und hat als einzigen Begleiter seinen Kumpel Al (Dean Stockwell), welcher ihm versucht dabei zu helfen die Fehler in der Geschichte auszubessern. Es sollte übrigens mal eine Magnum-Crossover-Folge geben, in der Sam in Magnum springt um einen Fehler auszugleichen. Zum Glück wurde das nie verwirklicht. Dennoch spielt die Serie recht oft auf Popkultur an. So gibt es eine Folge in der Sam in Elvis Presley springt, in einer weiteren erzählt er einem "S. Stallone" von dem Endkampf in Rocky oder er hilft Chubby Checker den Twist zu perfektionieren.
Zu der Serie erschienen einige Bücher und Comics, die die Geschichte von Sam weitererzählen. Neue Bücher erschienen sogar noch nach dem Ende der Serie. Und 2009 wurde ein Fan-Film mit dem Titel "A Leap to Di for" gedreht. Es geht natürlich um den Tod von Lady Di.

Foto: Universal

Wie alle Bellisario-Serien hat die Serie eine großartige 80er Titelmelodie. Die hier ist von Mike Post.








Der Final Leap war leider Scheiße. Die Serie sollte einen Cliffhanger bekommen, wurde aber abgesetzt. Also wurde der Cliffhanger notdürftig umgebaut.

4. Mai 2010

Die große im kleinen Schwarzen

Audrey Hepburn wäre heute 81 Jahre alt geworden. Dass ich hier noch viel über sie schreiben muss halte ich für unnötig. Ich mag aber die Geschichte darüber dass die deutsche Post 2001 Briefmarken mit ihr rausgeben wollte. Leider legten ihre Söhne Beschwerde ein da Hepburn auf dem verwendeten Foto rauchte und das nicht so recht zum "Audrey Hepburn Childrens Fund" passte. So kamen nur fünf dieser Marken in den Umlauf. Der Rest wurde vernichtet.
Meine Lieblingsgeschichte über sie ist, dass sie als sie gefragt wurde was das schlimmste war, was sie in einem Film tun musste sagte: "Die Katze in Frühstück bei Tiffanys in den Regen schicken".
Außerdem sang sie JFK auch mal ein Geburtstagsständchen. Es war zwar nicht  das berühmteste, aber das letzte. Kennedy wurde 6 Monate später erschossen.

Bild: Piktor08











Zum Nachbau für die Heimwerkstatt: