Heute wird David Zucker ein Drittel der ZAZ-Gruppe und eine Hälfte der Zucker-Brüder 63 Jahre alt. In den 60ern gründete er mit seinem Bruder Jerry und Jim Abrahams das "Kentucky Fried Theatre". Deren erste Show "Vegetables" war ein unerwarteter Hit. Er war so groß, dass sie die absurden Sketche um die amerikanische Gesellschaft und das Fernsehen zu einem Film machten. Der Kentucky Fried Movie wurde ein genauso großer Erfolg. Das Trio blieb den Parodistischen Filmen treu und drehte danach unter anderem "Die Nackte Kanone", "Die unglaubliche reise in einem verrückten Flugzeug" (Welches Arschloch hat sich diese Übersetzung ausgedacht? Im Original heißt der Film schlicht "Airplane!". Im Zweifel: Ivar Combrinck.) und "Top Secret" mit Val Kilmer. Ende der 80er trennten sich die drei ein wenig und begannen jeder eine Solo-Karriere. David machte mit den "Die Nackte Kanone"-Filmen welche auf ihrer Serie "Police Squad" basierten. Spätestens ab Mitte der 90er begann der Stern der drei aber ein wenig zu sinken. Mit "High School High" und "Scary Movie 3" und 4 war es nicht mehr soweit her. Einzig mit "Nicht auflegen!" mit Colin Farrell hatte David als Produzent einen Glücksgriff.
16. Oktober 2010
15. Oktober 2010
Punkt, Punkt, Balken, Strich fertig ist das Arschgesicht.
Freunde, wir (Okay: Ich) haben ein moralisches Problem, denn "Der große Dikator" wird heute 70 Jahre alt. Stellt sich also die Frage: Was ist mit Adolf Hitler? Außer, dass er tot ist und ein ausgemachter Drecksack war, scheinbar eine Menge. Ein oft dünnes Zerr- und Spiegelbild des GröFaZ ist nämlich ständig und überall im Pop zu finden. Die historische Figur Adolf Hitler (der tote Drecksack) ist auch nicht der um den es hier und im Pop geht. Alle Parodie geht von dem Bild Hitlers als Propagandafigur aus. Vor allem die Amerikaner haben, auch und vor allem begründet durch Chaplins Film, eine lange Tradition Nazi-Deutschland und Hitler (lt. Rolling Stone "The most hated man in history") "durch den Kakao zu ziehen". So setzten sich Donald Duck und Bugs Bunny schon während des zweiten Weltkriegs mit den Nazis auseinander. In Deutschland begann die humoristische Verarbeitung Hitlers erst Anfang der 80er Jahre und erlebt mittlerweile eine weite Verbreitung in Film und Fernsehen. Dabei tritt natürlich die Problematik der Banalisierung des Massenmörders auf. Momente an denen man zweimal hinschauen muss. Die Frage besteht dennoch: Ist zumindest ein Zerrbild Hitlers Pop? Daniel Erk vom Hitler-Blog der taz sagte mal, das dies so ist. (vgl. hier) Eins steht fest: Der Massenmörder Adolf Hitler ist nicht Pop.
Das Video ist leider nicht einbettbar, aber sehenswert.
Das Video ist leider nicht einbettbar, aber sehenswert.
14. Oktober 2010
Deduktion des Populären
Nun Watson, anhand der knappen länge der Geschichten, würde ich vermuten sie entstammen einer Zeitung. So eine Art Geschichten-Reihe. Das kennen Sie doch sicherlich aus der Times. Dort drüben am Tisch neben dem Wascheimer liegt eine Bartschere. Unser Autor war scheinbar also ein sorgsamer Bartträger. Er muss im 19. Jahrhundert gelebt haben, bis vielleicht ins 20., zu erkennen an diesem Houdini Plakat. Daneben hängt übrigens eine Postkarte von den Reichenbachfällen in der Schweiz. Das erklärt den Ort meines Todes. Und die Bartschere eigentlich auch ihr Aussehen, alter Freund. Schauen sie mal, hier auf dem Sekretär, eine Seite aus dem Strand-Magazin. "A Scandal in Bohemia" von Arthur Conan Doyle, das erklärt unsere Existenz. Uns und "Die Abenteuer des Sherlock Holmes"
13. Oktober 2010
mit Gimmick!
Das Jahr 1975 war der Beginn einer Prägung für das deutsche Kollektivgedächtnis, denn am 13. Oktober erschien das erste YPS-Heft. Bereits acht Jahre zuvor erschien in Frankreich "Pif Gadget" ein Heft ähnlich YPS, welches auch Comics und ein Gimmick beinhaltete. Aus Pif Gadget enstammte auch die Comicreihe "Pif und Herkules". Das Revolutionäre am YPS-Heft waren unbestreitbar die Gimmicks. So wurden die Urzeitkrebse mit 20 Ausgaben in denen sie zu finden waren Kult, die Seifenblasenmaschine hat nie richtig funktioniert, und der Solarzeppelin hat zumindest mir Spaß auf der Wiese vorm Haus gebracht. Auch beliebt waren die Detektiv und Agentenausweise, welche heute immernoch volle Gültigkeit haben, sofern man sie bei der lokalen Polizeidienststelle verlängert. Zu Anfang des Comics gab es sogar mehrteilige Gimmicks, so z.B. eine Saturn-V-Rakete. Diese sehr naturwissenschaftlichen und mehrteiligen Modelle verschwanden aber später (Mit Ausnahme von Sonderheften in denen z.B. ein Mittelwellen-Radio-Bausatz enthalten war.). Die Comics im Heft hatten eine große Bandbreite, so kamen viele bekannte Comichelden wie Lucky Luke, Garfiel oder Asterix im Heft vor. Aber auch eigens gezeichnete Geschichten, wie "YPS & Co." um das namensgebende Känguru, wurden verwendet.
Foto: Richard Jebe CC-BY-SA 3.0
Harold von Braunhut war übrigens der Erste, der auf die Idee kam die "Sea Monkeys" zu verkaufen. So kam auch YPS an die Idee für die Urzeitkrebse.
Die YPS-Greifhand war übrigens vermutlich ein frühes Nintendo Produkt namens "Ultra-Hand" erfunden von Gunpei Yokoi dem Erfinder des Gameboy. Vor den Videospielen produzierte Nintendo nämlich hauptsächlich Karten und billiges Plastikspielzeug...
Ehapas fehlgeschlagener Versuch eines Revivals...
Foto: Richard Jebe CC-BY-SA 3.0
Harold von Braunhut war übrigens der Erste, der auf die Idee kam die "Sea Monkeys" zu verkaufen. So kam auch YPS an die Idee für die Urzeitkrebse.
Die YPS-Greifhand war übrigens vermutlich ein frühes Nintendo Produkt namens "Ultra-Hand" erfunden von Gunpei Yokoi dem Erfinder des Gameboy. Vor den Videospielen produzierte Nintendo nämlich hauptsächlich Karten und billiges Plastikspielzeug...
Ehapas fehlgeschlagener Versuch eines Revivals...
12. Oktober 2010
Menschliches Wanderlied
Vier Jahre bevor die Aliens ins Roswell landeten wurde dort ein Mann namens John Denver geboren. Der Singer-Songwriter war einer der erfolgreichsten seiner Zunft in den 70er Jahren. In seiner Freizeit war er auch noch politischer Aktivist und Pilot. Denver schrieb unteranderem "Leaving on a Jetplane", was den meisten in der Version von "Peter Paul and Mary" bekannt sein dürfte. Alternativ auch die Fassung von "Chantal Kreviazuk" aus dem Michael-Bayigsten Michael Bay Film überhaupt "Armageddon". Noch bekannter ist aber "Take me home, Country Roads". Den Refrain dürfte so ziemlich jeder kennen, viel mehr aber auch nicht. Trotzdem kommt bei Wanderungen immer wieder der Versuch auf das Lied zu singen. Was selten gelingt, musikalisch wie textlich. John Denver starb den drittbeliebtesten Rock'n'Roller-Tod "Mit einem Flugzeug abstürzen" (1. An seiner Kotze ersticken und sterben, 2. An einer Überdosis von irgendwas sterben) am 12 Oktober 1997. Es war eine Propellermaschine.
Foto: Matthew Trump CC-BY-SA 3.0
Foto: Matthew Trump CC-BY-SA 3.0
11. Oktober 2010
Live from New York it's Saturday Night!
Die Geschichte von Saturday Night Live ist eine ziemlich bewegte. Die Show begann vor 35 Jahren als "NBCs Saturday Night". Die NBC brauchte eine Unterhaltungsshow für einen späten Samstagabend-Sendeplatz. Die NBC beauftragte den Produzenten Lorne Michaels eine Show zu liefern. Er tat wie ihm geheißen und begann Komiker und Autoren zu suchen. Für den Anfang stellte er u.a. Dan Aykroyd, John Belushi, Chevy Chase, Michael O'Donoghue und Gilda Radner ein. Die Show wurde ein sofortiger Hit und die Komiker wurden berühmt. Chevy Chase war einer der ersten die die Show verließen und als Ersatz stellte Michaels den noch unbekannten Bill Murray ein. Dan Aykroyd und John Belushi verließen die Show nach der vierten Staffel und Michaels ging nach der fünften. Michaels dachte eigentlich die Show würde abgesetzt, aber sie wurde weitergeführt. Leider nicht besonders gut. Die Quoten gingen in den Keller und es gab zahlreiche Personalwechsel. Erst 1985 kehrte Lorne Michaels wieder zurück. Im Anfang schaffte auch er es nicht die Show auf die Reihe zu kriegen. Erst langsam kam der Erfolg zurück. Die Show läuft bis heute. Mal gut mal schlecht, aber das seit 35 Jahren.
Foto: (C) NBC Universal
Lorne Michaels hat den Beatles in den 80ern bei SNL mal 3000$ Dollar für eine Reunion angeboten. McCartney und Lennon waren zufälligerweise in der Stadt, und überlegten wirklich in die Show zu kommen, aber sie waren schon zu Müde und die Zeit hätte nicht gereicht.
Der "Pope Incident" bei dem Sinéad O'Connor ein Bild des Papstes zerriss schrieb amerikanische Fernsehgeschichte. Die Sängerin protestierte damit gegen sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche. Eine Woche später entschuldigte sich Joe Pesci der Host der Show beim Publikum und klebte ein Bild des Papstes wieder zusammen.
Foto: (C) NBC Universal
Lorne Michaels hat den Beatles in den 80ern bei SNL mal 3000$ Dollar für eine Reunion angeboten. McCartney und Lennon waren zufälligerweise in der Stadt, und überlegten wirklich in die Show zu kommen, aber sie waren schon zu Müde und die Zeit hätte nicht gereicht.
Der "Pope Incident" bei dem Sinéad O'Connor ein Bild des Papstes zerriss schrieb amerikanische Fernsehgeschichte. Die Sängerin protestierte damit gegen sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche. Eine Woche später entschuldigte sich Joe Pesci der Host der Show beim Publikum und klebte ein Bild des Papstes wieder zusammen.
10. Oktober 2010
9. Oktober 2010
Schmutzige Lügen über John Lennon
Heute vor 70 Jahren wurde in Manchester einer der fünf Beatles geboren. Der Thereminspieler John Lennon war eher einer der Beatles im Hintergrund. In jungen Jahren versuchte er eine Solokarriere unter seinem Geburtsnamen John Lemon zu starten. Die Plattenfirmen lehnten aber ab, unter der Begründung der Name klinge zu sehr wie Jack Lemon. Dann lernte er die Witwe von Paul McCartney kennen, welche ihm Billy Shears den Gitarristen der Band vorstellte. So wurde John Lennon Mitglied der Band und der vierte Beatle. Drei Monate später kam dann Nummer 5 Lemmy Kilminster dazu. Schon war die Band komplett. Später lernte er die Liebe seines Lebens Jojo Mojo kennen. Sie versuchte die Band zusammen zuhalten, obwohl die Musiker sich schon zerstritten hatten. Im Jahr 1980 wurde John Lennon dann von Marky Mark auf offener Straße überfahren.
Foto: Roy Kerwood CC-BY
Foto: Roy Kerwood CC-BY
8. Oktober 2010
Do your parents know that you're the Ramones?
Johnny Ramone wäre heute 62 Jahre alt geworden. Der selbsternannte "Trainer" und künstlerische Kopf der Ramones. Die Gründungsmitglieder der Band kannten sich schon aus Highschooltagen, aber erst das spätere erneute Aufeinandertreffen zwischen Dee Dee und Johnny führte 1974 zur Gründung der Ramones. Damit lagen die Ramones grade richtig, denn 1974 fand auch der Übergang vom sog. Protopunk zum Punk statt. Zeitzeugen der ersten Konzerte im CBGB sagten später die Ramones hätten was Geschwindigkeit und Lautstärke anging alles andere in Grund und Boden gespielt. Ein Konzert dauerte 20-30 Minuten. 1976 produzierte die Band dann ihr erstes Album, welches relativ erfolglos war, aber dennoch blieben die Ramones an der Spitze des Punk. Der erste große Erfolg war ein Konzert in London. Dank der in London gut vertretenen Punkszene war das Konzert sehr gut besucht, und die Ramones trafen das erste Mal auf die Sex Pistols und The Clash. Ende der 70er wurden die Ramones ein wenig poppiger. Sie produzierten die Musik für den Film "Rock'n'Roll High School" und ihr Album "End of the Century" wurde von Phil Spector produziert. Johnny war aber mit dem Album unzufrieden er bezeichnete es als "verwässert", wobei er die langsameren Nummern gut fand. Die schnellen waren wohl nicht ganz Phil Spectors Ding, so dass er diese nach Johnnys Ansicht versaut hat. In den 80ern wurden dann ein paar Bandmitglieder getauscht, was aber nicht weiter schlimm war. Mit Ausnahme von Dee Dees Versuch Rapper zu werden. 1992 erschien dann das Album "Acid Eaters" voll mit Coverversionen. Und 1995 erschien "¡Adios Amigos!" das letzte Ramones Album. Der Plan war sich aufzulösen, wenn die Platte kein Hit wird. Wurde sie nicht. So fand das allerletzte Ramones Konzert am 6. August 1996 im Palace in Hollywood statt.
GABBA GABBA HEY!
Foto: Michael Markos CC-BY-SA 2.0
GABBA GABBA HEY!
Foto: Michael Markos CC-BY-SA 2.0
7. Oktober 2010
Seit 14.734 Tagen Gefangenes der RAF
Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.Guten Abend meine Damen und Herren.
Die sogenannte "Rote Armee Fraktion" hat wieder einen Anschlag durchgeführt. Gestern Nacht explodierte eine Autobombe in der Popkultur. Dabei wurden große Teile der BILD-Zeitung zerstört. Verletzt wurde niemand. Horst Herold, Leider des Bundeskriminalamtes, ließ erklären, dass der Anschlag feige und sinnlos war. "Dieser Anschlag wird, wie alle weiteren, nur geringe Spuren auf dem Antlitz des Pop hinterlassen. Die RAF wird bald Geschichte sein." In einer der Erklärung der RAF die am Tatort gefunden wurde, stellte die RAF klar, dass sie vorhabe wie keine zweite Terrorgruppe in das Kollektivgedächtnis der Deutschen einzudringen. Zudem bemängele man das häufige Mißverständnis, um das Symbol der Gruppe. So ist die automatische Maschinenpistole nicht eine sowjetische Kalaschnikow, sondern eine MP5 des deutschen Herstellers Heckler & Koch. Desweiteren habe man vor bis in die 90er Jahre hinein in allen Polizeidienstellen und Bahnhöfen auszhängen und somit das deutsche Bild des Fahndungsplakats zu definieren. Im Anschluss der Erklärung fand sich noch ein Hinweis auf den heutigen Geburtstag von Ulrike Meinhof. Der Journalist Stefan Aust erklärte, er hielt dies seitens der Untergrundorganisation für durchaus machbar.
Die Terroristen in der deutschen Synchronfassung von "Stirb Langsam" sind Iren. Im Original sind es aber Deutsche. Das wurde vermutlich wegen der RAF wegsynchronisiert.
Der Bösewicht ist ein Ex-RAF-Mitglied.
6. Oktober 2010
Dosedose
Als einen der ersten Clubs im modernen Sinn könnte man das "Moulin Rouge" mit ein bisschen gutem Willen bezeichnen. Am 6. Oktober wurde der Pariser Tanzschuppen 18. Arrondissement eröffnet. Der Laden wurde schnell bekannt, und die Cancan tanzenden Damen ebenso berühmt wie die Plakate von Henri de Toulouse-Lautrec. Zudem wurde der Name Moulin Rouge synonym mit erotischen Abendveranstaltungen. Das gilt bis heute. Hier und da findet man nämlich immer noch Discos die "Moulin Rouge"-Partys feiern. Aber auch in der Kunst findet sich der angebliche Geburtsort des Striptease und des Cancan wieder. So machte Baz Luhrmann einen gleichnamigen Musikfilm, es gibt diverse Filme über das Etablissement und einige Lieder und sogar eine Biografie von Toulouse-Lautrec des selben Titels. Also Mädels: Beine hoch!
5. Oktober 2010
16 Tons
Am heutigen Gründonnerstag gab das britische Unterhaus bekannt den Premierminister abzusetzen und dafür einen scheinbar toten Papageien als Staatsoberhaupt einzusetzen. Aus vielen Ministerien war deshalb einige Kritik laut geworden. Besonders das Ministerium für dumm gelaufen warf ein, dass man mit Papageien wenig anfangen könne. Ms. Pomeroy aus der Wellington Street hingegen erklärte, dass sie mal einen Papageien besaß, dieser aber ausgeflogen ist. Sie vermutete Albert, so der Name ihres Papageis, sei der neue Premierminister.
Nun zu etwas komplett anderem. Die Holzfällervereinigung erklärte gestern auf ihrer Jahreskonferenz Strapse und BH zur neuen offiziellen Arbeitskleidung. Unser ehemalige Wettermoderator wird dies sicher begrüßen.
Aus der Forschung gibt es ebenfalls neues, denn die Expeditionen zu den beiden Kilimandscharos verliefen teilweise erfolgreich. Während eine der Expeditionen den Kilimandscharo 1 bestieg, verlor sich die zweite Expedition in der Steppe.
Nun zum Sport mit der Trottel-WM.
Nun zu etwas komplett anderem. Die Holzfällervereinigung erklärte gestern auf ihrer Jahreskonferenz Strapse und BH zur neuen offiziellen Arbeitskleidung. Unser ehemalige Wettermoderator wird dies sicher begrüßen.
Aus der Forschung gibt es ebenfalls neues, denn die Expeditionen zu den beiden Kilimandscharos verliefen teilweise erfolgreich. Während eine der Expeditionen den Kilimandscharo 1 bestieg, verlor sich die zweite Expedition in der Steppe.
Nun zum Sport mit der Trottel-WM.
4. Oktober 2010
$2,500 to throw a party
Auf den Tag 40 Jahre ist der Tod von Janis Joplin nun her. Joplins Karriere war, wir ihr Leben ein recht kurzes. Mit 17 ging sie von Zuhause fort und beschloss Sängerin zu werden. Mit 18 zog sie nach Los Angeles. Dort trat sie mit dem Gitarristen von Jefferson Airplane in kleinen Kneipen auf und begeisterte die Zuschauer. Das Singen hatte sie nur durch Schallplatten von Leadbelly und Bessie Smith gelernt, ganz autodidaktisch. Mit 19 kehrte sie wieder nach Texas zurück. 1966 begann ihre eigentlicher Erfolg, als sie sich der Band "Big Brother & the Holding Company" anschloss. 1967 rockten sie das Monterey Pop Festival und 1968 erschien "Cheap Thrills", welches schon die Hälfte der Janis-Joplin-Klassiker enthielt. Um professioneller zu arbeiten, oder mit den Worten des Rolling Stone "den Rock'n'Roll zu verraten", verließ Joplin die alte Band und gründete mit der Kozmic Blues Band eine neue. Als Woodstock auf dem Plan stand war die Band schon ziemlich genervt von der fordernden Joplin und gab sich kaum Mühe. Dementsprechend klingen wohl auch die Aufnahmen. Im selben Jahr gab Joplin auch ihr einziges Deutschlandkonzert in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst. 1970 reiste sie dann, um dem Alkohol und den Drogen zu entkommen nach Südamerika. Im September begann Joplin die Aufnahmen mit ihrer neuen Band, als sie eines Tages nicht zu den Aufnahmen erschien, schaute der Manager John Cooke nach ihr. Er fand Joplin Tod in ihrer Wohnung. Sie starb mit 27 und ist damit Mitglied im Club 27.
Foto Patrick Pearse CC-BY-2.0
Foto Patrick Pearse CC-BY-2.0
2. Oktober 2010
To serve Pop.
Am Abend des 2. Oktober 1959 begab sich die Menschheit in ein neues Zeitalter. Dieser Schritt sollte von einem Mann namens Rod Serling verantwortet werden. Welche Konsequenz das alles haben sollte konnte Niemand auch nur ahnen. Der Menschheit wurde ein Tor in eine neue fünfte Dimension eröffnet. In eine Welt in der der Verstand keine Grenzen kennt. Die Furcht und die Gipfel des Wissens verschmolzen zu einem. Wissenschaft und Wahnsinn wurden quasi gleichbedeutend. Von den Schrecken den die Menschheit wöchentlich erfahren wurden waren eine so markerschütternd, dass sie bis heute in der Erinnerung der Menschen sind. Diese Dimension der Fantasie bezeichnet man als "The Twilight Zone".
Foto: www.LaRetrotienda.com
Foto: www.LaRetrotienda.com
1. Oktober 2010
Come along!
"Mary Poppins" ist zweifellos die Mutter aller Nannys. Verkörpert wurde die Figur aus Disneys gleichnamigem Film von der Schauspielerin Julie Andrews, welche heute 75 Jahre alt wird. Andrews kam nur an die Rolle, weil sie von Audrey Hepburn in "My Fair Lady" ersetzt wurde. Andrews spielte die Rolle bereits am Broadway, dennoch fand Jack Warner Andrews besser. Als Walt Disney die Engländerin in "Camelot" sah, erkannte er in ihr die passende Besetzung für die Rolle der Nanny die fast perfekt ist. Als Disney Andrews kontaktierte, lehnte sie ab, da sie schwanger war. Disney bestand auf die Besetzung und erwiderte höflich: "Wir warten auf Sie!". Das sorgte dafür das der Oscar für die beste Schauspielerin 1964 an Julie Andrews ging. Die zweite große Rolle ihrer Karriere war Maria von Trapp in "Meine Lieder - Meine Träume" (The Sound of Music), und ist damit mitverantwortlich für das klischeehafte Österreichbild der Amerikaner...
Foto: BFlatOctava GNU-FDL-1.2
Foto: BFlatOctava GNU-FDL-1.2
30. September 2010
Solid as a Rock!
Was für ein steintastischer Tag! Wie auf der Steinseite von Google heute schon zu sehen war, wird die "Familie Feuerstein" heute 50 Jahre, also steinalt. Schade, das Stony Curtis das nicht mehr miterleben konnte. Die Feuersteins war eine direkte Lithografie der Serie "The Honeymooners". Dies störte den Erfolg aber nie, denn die Show wurde die erfolgreichste der Zeichentrickshow bis zum Auftritt der Simpsons. Ein großteil des Humors der Show bestand darin ständig Wortspiele mit Steinen zu machen, und typischer 50er Jahre Sitcom-Komik. Das wichtigste Element waren jedoch die seltsamen Dienste zu denen Mammuts und Dinosaurier gebracht wurden. Mammuts als Dusche, Brontosauerier als Bagger etc. Dazu brachen diese ständig die vierte Wand und kommentierten das Geschehen. Als dann dieser komische Außerirdische auftauchte war irgendwie die Luft raus.
Foto: Nevit Dilmen GNU FDL
Der Film war nicht so prickelnd. Die Besetzung hingegen war hingegen perfekt!
Foto: Nevit Dilmen GNU FDL
Der Film war nicht so prickelnd. Die Besetzung hingegen war hingegen perfekt!
29. September 2010
Sexuelle Eindeutigkeit in der Rock'n'Roll-Musik der 50er und 60er Jahre.
75 Jahre alt ist heute einer der großen Rock'n'Roller geworden: Jerry Lee Lewis. Schon in seiner Kindheit spielte Lewis ausgezeichnet Klavier. Er hat einen Hang zu "Boogie Woogie", R'n'B, Gospel und Country. Mit 14 soll er bereits seinen Klavierstil gefestigt haben. Er spielte mit der rechten Gospelmelodien und mit der linken Boogie Woogie. Eigentlich sollte er Priester werden, flog aber schnell wieder von der christlichen Schule. Danach zog er dann nach Memphis, um dort Musiker zu werden. In einer Kneipe lernte er dann den Musiker Roy Hall kennen, der auch an "Whole Lotta Shakin' Goin' On" mitschrieb. Sam Philips, der Mann hinter Sun Records, nahm Lewis schon bald unter Vertrag und machte ihn zum Star. Philips investierte alle Ressourcen in "Whole Lotta Shakin Goin On" und machte es so fast zum Hit. Erst ein Fernsehauftritt sorgte für den Durchbruch. Der Song landete auf der Nummer 2 der Top 100 Charts.
Foto: Silvio Tanaka CC-BY-2.0
Foto: Silvio Tanaka CC-BY-2.0
28. September 2010
Comedy ist Opium fürs Volk
Zum Todestag von Harpo Marx gibt es heute etwas über eine der erfolgreichsten Vaudeville-Truppen überhaupt: Die Marx-Brothers!
Anfang des 20. Jahrhunderts tingelten die damals fünf Marx-Brothers mit Vaudeville-Shows durch die USA. Sie taten das dank der Hilfe ihres Onkels Al Shean. Zu Beginn versuchten sich die Marx-Brothers an Musik mit kleinen Sketchen, später drehte sich das Ganze und es waren Sketche mit Musikeinlagen. In den 1920ern konnten die Marx-Brothers dann schon Erfolge am Broadway vorweisen. Schon damals arbeiteten sie mit Irving Berlin und George Simon Kaufman zusammen. Im Gegensatz zu den meisten Stars der 20er und 30er konnten die Marx-Brothers mit dem technischen Fortschritt mithalten. Sie produzierten eine eigene Radio-Show, und wurden dank des Tonfilms nur noch populärer. Trotzdem veranstalteten sie immernoch Tourneen durch die USA. Erst nach dem zweiten Weltkrieg gingen alle bis auf Groucho in Rente. Groucho stand noch weiter auf der Bühne. Er bekam sogar eine Fernsehshow namens "You Bet Your Life". 1960 wollte Billy Wilder einen Film mit den Brüdern drehen, dieser kam aber leider nie zustande.
Anfang des 20. Jahrhunderts tingelten die damals fünf Marx-Brothers mit Vaudeville-Shows durch die USA. Sie taten das dank der Hilfe ihres Onkels Al Shean. Zu Beginn versuchten sich die Marx-Brothers an Musik mit kleinen Sketchen, später drehte sich das Ganze und es waren Sketche mit Musikeinlagen. In den 1920ern konnten die Marx-Brothers dann schon Erfolge am Broadway vorweisen. Schon damals arbeiteten sie mit Irving Berlin und George Simon Kaufman zusammen. Im Gegensatz zu den meisten Stars der 20er und 30er konnten die Marx-Brothers mit dem technischen Fortschritt mithalten. Sie produzierten eine eigene Radio-Show, und wurden dank des Tonfilms nur noch populärer. Trotzdem veranstalteten sie immernoch Tourneen durch die USA. Erst nach dem zweiten Weltkrieg gingen alle bis auf Groucho in Rente. Groucho stand noch weiter auf der Bühne. Er bekam sogar eine Fernsehshow namens "You Bet Your Life". 1960 wollte Billy Wilder einen Film mit den Brüdern drehen, dieser kam aber leider nie zustande.
27. September 2010
Ein Mann, ein Meer
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Freddy Quinn ausging, dass alle Welt aufs Meer fahren würde. Und so begab sich Deutschland in die Plattenläden um ihren fiktiven Söhnen hinterher zu weinen. So wurde Freddy zum Fernweh-Idol der 50er und 60er Jahre. Der Österreicher war der Junge auf dem Meer, und beerbte so zumindest teilweise Hans Albers. Sogar mit "La Paloma" dem Straßenfeger den schon der blonde Hans sang landete Quinn auf Platz eins. In der Hochzeit seiner Karriere von 1956 bis 1966 konnte er sogar 10 Nr. 1-Hits aufweisen. Dazu kamen 6 Bravo Ottos und ein Bundesverdienstkreuz. Sogar bei Anni-Frid von ABBA kam Freddy an. Sie coverte "Junge komm bald wieder" als "Peter, kom tillbaka". Nach der großen Phase tingelte er immernoch durch Shows wie "Musik aus Studio B" oder "Zum Blauen Bock".
Als Roger Willemsen mal ein Interview mit Quinn führen sollte, sagte er: "Fragen sie mich nach allem, aber nicht nach dem Meer." Freddy Quinn wird heute 79 Jahre.
Foto: Plenz GNU-FDL 1.2
Als Roger Willemsen mal ein Interview mit Quinn führen sollte, sagte er: "Fragen sie mich nach allem, aber nicht nach dem Meer." Freddy Quinn wird heute 79 Jahre.
Foto: Plenz GNU-FDL 1.2
26. September 2010
Alle Jungen, Alle Mädchen
Heute vor 41 Jahren strahlte ABC die erste Folge des "Brady Bunch". Die Serie hieß hierzulande "Drei Mädchen und drei Jungen". Der verwitwete Mike Brady, Vater von drei Söhnen, heiratet die Mutter von drei Töchtern Carol Martin. Die frischgebackene Großfamilie wohnt mit ihrer Haushälterin in einem von Mike entworfenen Haus. Die Serie behandelt die typischen Probleme von Kindern und Teenagern. Die Show ist ein der erfolgreichsten Familien-Sitcoms der der 60er Jahre. Dass die Serie in das amerikanische Kulturgedächtnis eingegangen ist hängt nach Ansicht ihres Erfinders Sherwood Schwartz damit zusammen, dass immer eine heile Familie gezeigt wurde. Ganz im Gegensatz zu anderen Sitcoms, welche oft problematische Familiensituationen zeigen (Die Bundys, Die Simpsons). Auch wenn die Familie ja zusammengeheiratet war, was damals noch als relativ ungewöhnlich galt.
Foto: Wildhartlivie CC-BY 2.0
Foto: Wildhartlivie CC-BY 2.0
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