Am Heiligabend des Jahres 1975 verstarb der Komponist Bernard Herrmann. Als junger Mann arbeitete er für den US-Fernsehsender CBS. Dort lief ihm ein ehrgeiziger Orson Welles über den Weg. Die beiden freundeten sich an, und Herrmann übernahm die Musikregie bei Welles' "Krieg der Welten". Mit Welles kam Herrmann auch zum Film. Er komponierte die Musik zu Welles' Meisterwerk "Citizen Kane" und "Der Glanz des Hauses Anderson". Auch außerhalb der Filmmusik machte sich der Amerikaner einen Namen. So förderte er früh die als unspielbar geltende Musik von Charles Ives und bemühte sich auch um die Verbreitung europäischer Kompositionen in den USA. Sein Traum irgendwann mal einem großen Orchester vorzustehen ging aber nie in Erfüllung. Sein Durchbruch als Filmkomponist verschaffte ihm Alfred Hitchcock, für den er die Musik zu Psycho, Vertigo, Marnie und "Der Unsichbare Dritte". Auch elektronische Musik hatte es Hermann angetan. So verwendete er früh ein Theremin in einem Soundtrack und verwendete es dann auch in "Der Tag an dem die Erde still stand". Vermutlich zementierte er damit das Theremin als Klischee für Sci-Fi-Musik der 50er. Ein Revival seines Stücks "Georgie's Theme" kam mit "Kill Bill" auf. Das gepfiffene Stück aus "Twisted Nerve" bohrt sich in jedes Gehirn. In den 60ern begann er auch die Musik zu TV-Serien zu komponieren. So kam es dazu, dass er die Titelmelodie zu "Twilight Zone" komponierte. Eine seiner letzten Arbeiten war die Musik zu Scorseses "Taxi Driver".
Einen Tag vor dem kleinen Baby-Jesus wurde der Twinkie geboren. Okay, das stimmt nicht. Ich habe kein Datum rausbekommen, wann der Twinkie erfunden wurde. Man weiß nur, dass es 1930 oder 31 war. Erfinder war der Bäcker James Dewar. Twinkies sind kleine mit Creme gefüllte Küchlein. Die Dinger sind spätestens mit dem Mord an dem Mord an Harvey Milk in die amerikanische Umgangssprache eingegangen. Der Anwalt von Dan White, dem Mörder Milks, schaffte es die Geschworenen davon zu überzeugen, dass White durch den exzessiven Konsum von Twinkies nicht zurechnungsfähig war, und deswegen nicht schuldig gesprochen werden könne. Die sog. "Twinkie Verteidigung" klaptte. White kam frei. Ein populärer Mythos ist übrigens, dass Twinkies extrem lange haltbar sind. Das stimmt leider nicht. Sie sind ca. 25 Tage haltbar.
Foto: Larry D. Moore CC-BY-SA 3.0
Nach der prächtigen Explosion versucht Familie Griffin eine Twinkie-Fabrik zu finden...
Es war in Stockholm im Jahr 1934 als ein Kino begann einen kompletten Abend lang Disney-Trickfilme zu zeigen. Der Abend wurde, wider erwarten, ein Erfolg. Man sagt Walt Disney habe davon Wind bekommen. Ein Jahr später besuchte Disney Paris. Dort zeigte man ihm zu Ehren eine Zusammenstellung von Micky Maus-Cartoons. Wieder kam diese abendfüllende Trickfilmreihe gut an. In Walt Disney war längst ein Plan gereift. Ein großer Plan, welchen er in Paris bestätigt sah. Er wollte einen abendfüllenden Trickfilm produzieren. Er war überzeugt, dass das Publikum nicht nur Cartoons sehen wollte. Er wusste sogar schon welche Geschichte er verfilmen wollte. Als Junge sah er mal einen Stummfilmfassung von Schneewittchen. Diese wurde asynchron auf vier verschiedene Leinwände projiziert. Dass Schneewittchen sich besser eignete als jeder andere Stoff machte Disney an den Zwergen fest. Wo könne man besser Zwerge darstellen als im Trickfilm? Das Projekt wurde zu einem gigantischen Unterfangen für das noch relativ kleine Filmstudio. Fast 1500 Menschen arbeiteten 1936 und 1937 an dem Film. Jede Szene, jede Einstellung, jede Figur wurde von Disney und seinen Kollegen ausdiskutiert. Als der Film am 21. Dezember 1937 seine Premiere feierte war kein einziges Kind im Publikum.
Dear Melvin
This is the Zodiac speaking I wish you a happy Christmass. The one thing I ask of you is this, please help me. I cannot reach out because of this thing in me won't let me. I am finding it extreamly dificult to keep in check I am afraid I will loose control again and take my nineth + posibly tenth victom. Please help me I am drownding. At the moment the children are safe from the bomb because it is so massive to dig in & the triger mech requires so much work to get it adjusted just right. But if I hold back too long from no nine I will loose complet all controol of my self + set the bomb up. Please help me I can not remain in control for much longer.
Holland - fremd und geheimnisvoll. Und aus deutscher Perspektive oft ein Graus, aber auch eine nie versiegenwollende Quelle von Fernsehmoderatoren. Allen voran der verstorbene Rudi Carrell. Der wäre heute nämlich 76 Jahre alt geworden. Carrell tingelte in den 60ern so durch das holländische Fernsehen, bis er 1964 die Rose von Montreux für eine komische Robinsonade gewann. Das öffnete im die Türen bei Radio Bremen. Dort lief ab 1966 die "Rudi Carrell Show". Die Show war ein Erfolg und lief immerhin neun Jahre, nur um dann von einem noch größeren Straßenfeger abgelöst zu werden. Der Straßenfeger war die Quizshow "Am laufenden Band" und revolutionierte ein bisschen die deutsche Fernsehunterhaltung. Am bekanntesten war das Ende der Show, bei dem die Kandidaten sich auf einem Laufband vorbeifahrende Artikel merken mussten. Alles was sie hinterher noch aufzählen konnten durften sie mitnehmen. Internationalen "Erfolg" hatte Carrell am 15. Februar 1987, als er im WDR Ayatollah Khomeini mit Damenunterwäsche bewarf. Innerhalb von sechs Sekunden gab es eine internationale Krise und Carrell musste sich öffentlich Entschuldigen. 1987 begann dann "Herzblatt" und 1988 "Laß dich überraschen". Eine meiner frühsten Fernseherinnerungen (neben der einen Folge "Nase vorn" die ich mal gesehen habe). Eben noch in der Glotze, jetzt schon im Popkulturkalender. Ab 1993 kam dann das Privatfernsehen. Bei RTL moderierte Rudi dann die Postleitzahlen-Propaganda "Die Post geht ab". und 1996 kam das Grauen in Form von "7 Tage, 7 Köpfe". 2002 machte Carell Schluss mit dem Fernsehen. Er starb 2006 an Lungenkrebs.
Okay, nur weil ständigt behauptet wird Steven Spielberg hätte irgendwas gemacht oder irgendein Film wäre von ihm heißt das noch lange nicht, dass er Regie geführt hat. Er hat bei einer Menge wichtigen Filme geführt, aber eben nicht bei jeder billigen Fernsehserie. Die produziert er nur sprich: Verdient Geld dran. Aber das ist nicht seine Schuld, mit so 'nem Namen kann man natürlich gut Werbung machen. Wie gesagt hat er eine Menge wichtiger Filme gedreht. Schon sein zweiter Kinofilm war der "Weiße Hai". Der Rest ist ja quasi Geschichte. Das er so durchgängigen Erfolg hat liegt vielleicht daran, dass er sich ein gutes Team gesucht hat. Filmmusik macht seit 1987 John Williams, Schnitt Michael Kahn und seit 1982 wird alles von Kathleen Kennedy produziert.
Guter Hund! Ja! Du bist ein ganz braver Hund. Und alle verstehen immer was Du sagen willst, nicht war. Ja, so ein süßes Tier. Na komm hol's Stöckchen. Und wenn dein Herrchen nicht seine Rechte verkauft hätte wärst Du auch kein so dummes Klischee. Ja, ein ganz dummes Klischee bist Du. Braves Klischee. Im Buch wolltest Du nämlich nur zu deinem Herrchen zurück nach Yorkshire. Ja da freust Du dich. Hier hast Du ein Leckerli. Und dann kamen die Amerikaner die haben dann deine Geschichte verfilmt, Du kleiner Rabauke. Mit der jungen Elizabeth Taylor. Ganz fein. Später kam dann noch eine Fernsehserie. In der hast Du dann dauernd Menschenleben gerettet. Ein ganz feines Tier bist Du. Und weil Rüden so ein schönes Fell haben bist Du auch einer. Nicht wahr?
Gib Laut! Fein! 19 Jahre lief die Sendung. Dazu kamen noch ganz viele Filme mit Dir. Fein! So Lassie: Sitz!
Philip K. Dick hat wirklich seltsame Dinge auf seinem dunklen Schirm gesehen. Nicht nur brennende Raumkreuzer vor Orion, und die Zukunft. Auch bunte Farben und das alte Rom behauptet er gesehen zu haben. Vielleicht war er ja ein wenig verrückt. Vielleicht war er auch ein bisschen Wahnsinnig. Was man weiß ist, dass er vermutlich deswegen ein großartiger Science-Fiction Autor war. Großartig verdient hat er in seinem Leben nichts mit seinen Büchern über die Grenzen der Wahrnehmung. Erst nach seinem Tod 1982 begann der Mainstream-Erfolg, denn einige seiner 44 Bücher wurden, mehr oder weniger gut, verfilmt. Außerhalb des Mainstream kamen seine Werke aber gut an. So gut, dass sie Autoren wie William Gibson oder Regisseure wie David Cronenberg beeinflussten.
Es gibt nur einen der so blond ist.
Es gibt nur einen der so singt.
Es gibt nur einen der den Enzian pflückt.
Es gibt nur einen der die Hannelore so liebt.
Es gibt nur einen der nur Telefonieren will.
Es gibt nur einen Kaffeehaus Paten.
Es gibt nur einen der Haselnüsse liebt.
Es gibt nur einen der so schöne Brillen trägt.
Es gibt nur einen der in China im Fernsehen war.
Es gibt nur einen der Omas Herz erweicht.
Es gibt nur einen Heino.
„Die Gestalt, die hier so seltsam neben den Wassern auftaucht, drückt die Erfüllung eines tausendjährigen Begehrens des Mannes aus. Es ist eine Schönheit […], in welche die Seele mit all ihrem kranken Sinnenleide hineingeflossen ist! […] Gleich dem Vampyr hat sie schon viele Male sterben müssen und kennt die Geheimnisse des Grabes; sie tauchte hinunter in die See und trägt der Tiefe verfallenen Tag in ihrem Gemüt.“ - Walter Pater
Am 11. Dezember 1973 wurde Mos Def geboren. Das Geburtstdatum ist wichtig, denn er wuchs im sogenannten "Goldenen Zeitalter des Hip-Hop" auf. Das Zeitalter lässt sich durch den Erfolg von Run DMC als Anfang und dem ersten populären Gangsta-Rap Album "The Chronic" Dr. Dre als Ende abstecken. Er hat also das Beste mitbekommen, was der frühe Hip-Hop zu bieten hatte. Als Musiker feierte er 1994 erste Underground-Erfolge und wurde mit Talib Kweli als "Black Star" bekannt. So musizierte sich Mos Def durch die 90er und zementierte den Underground-Hip-Hop als weitere Strömung. Ende der 90er kam Mos Def zur Schauspielerei, und er ist einer der wenigen der das auch kann. So kam er 2001 an eine kleine Rolle im Film Monsters Ball (welcher Halle Berrys Karriere ruinierte in dem er ihr einen Oscar einbrachte). 2004 spielte er den schwarzen Herzchirurgen Vivien Thomas in der Miniserie "Something The Lord Made" und bekam dafür Lob von allen Seiten. Was wohl nicht unschuldig daran war, dass er die Rolle des Ford Prefect in "Per Anhalter durch die Galaxis" bekam. Weiter ging es dann mit "16 Blocks", Michel Gondrys "Be Kind Rewind" und seiner Darstellung von Chuck Berry in Cadillac Records.
Es ist Nacht in Hollywood. Doch plötzlich ein Blitz am Himmel. Über dem Hollywood-Schriftzug erscheint ein scheibenförmiges Flugobjekt. Ein UFO. Erst wird es von niemandem bemerkt, denn der Regen und die Wolken verdecken das Licht des Mondes. Das UFO gleitet heulend über die Stadt. Langsam bewegt es sich Richtung Süden, bis es über dem Hollywood Memorial Park, einem alten Friedhof zum stehen kommt. Es senkt sich langsam über dem feuchten Gras nieder und eine Luke unter dem Schiff öffnet sich. Eine Gestalt tritt heraus. Es ist ein Mann Mitte Dreißig. Er trägt einen rosafarbenen Angorapullover. Er steigt aus der Luke, und das UFO hebt wieder ab. Der Mann blickt über den Park streichelt über seinen Angora-Pulli und sagt: "Meine Name ist Ed Wood. Ich werde die Welt verändern."
Ich hatte 1991 keine Ahnung wer "Modern Talking" waren. Wie auch, die Band gabs seit vier Jahren nicht mehr und ich war gerade acht. Ich wusste auch mit Marcel Reich-Ranicki nix anzufangen, und warum das ganze Leben ein Quiz sein soll war mir auch nicht klar. Aber ich hatte diese Hape Kerkeling CD auf der all diese Sachen erwähnt wurden. "Erwarten Se Nix" hieß die knatschrote Scheibe. Es sollte noch weitere acht Jahre dauern, bis Modern Talking wieder auftauchten und ich langsam begriff worum es auf dieser CD eigentlich ging. Soweit meine frühkindliche Prägung durch Hape Kerkeling. Später kamen dann noch Mitropa-Kaffeemaschinen, Mörder-Duschhauben und "Total Normal" dazu. Und heute sitze ich mit Freunden stundenlang rum und zitiere aus "Kein Pardon" und "Club Las Piranjas".
Als ich noch klein war dominierte ein sonntägliches Ritual meine Fernsehrealität. Das kleinste der drei großen Fernsehrituale im deutschen Fernsehen: Die Lindenstraße. (Die beiden anderen Rituale sind die klassische Samstagabendshow und der Tatort.) Meine Mutter schaut die Seifenoper heute noch. Ich guck den Kram vielleicht mal 5 Minuten lang wenn ich mal reinzappe, oder wenn ich Sonntags mal meine Mutter besuche. Lindenstraße ist irgendwie etwas für Mütter geworden. Der Markt an jüngeren Zuschauern wurde längst von GZSZ und Co. abgegriffen. Die Inhalte sind eh die gleichen, aber ich würde der Lindenstraße zumindest ein klein wenig bessere Schauspieler unterstellen. Die Endlosserie wird heute 25 Jahre alt, aber ich vermute das geht nicht noch 25 Jahre so weiter. Spätestens wenn Hans W. Geißendörfer, der Produzent, den Job an den Nagel hängt oder das Zeitliche segnet, wird die Serie einen schneller Tod ereilen. Dann beginnt nämlich auch der Schwund der Stammseher. Ich glaube die Zuschauer für die Lindenstraße wachsen nicht mehr nach. Es gibt nur eine Möglichkeit die Serie zu retten! Und welche? Düdeldüdeldüeldüüüüüü....
Foto: Fobbel85 CC-BY 3.0
Den skandalösen ersten homosexuellen Kuss des deutschen Fernsehens zwischen Georg Uecker und Martin Armknecht gibts leider nicht. Aber diesen Knutscher vom Lindenstraßen-"Justin Bieber".
Er war immer auf der Höhe der Zeit. Louis Prima war Sänger, Trompeter, Schauspieler und Songschreiber. Er begann seine Karriere in den 20ern mit einer Jazz-Band, wechselte in den 30ern zum Swing. Danach kamen die 40er und Prima hatte eine Big-Band. Die 50er waren geprägt von der Las-Vegas-Lounge-Musik und Prima war dabei. In den 60ern wechselte er abermals das Fach und kam in beim Pop-Rock an. Primas größter musikalischer Erfolg war wohl "Sing, Sing, Sing (with a Swing)". Der Song wurde zum Inbegriff der Big-Band-Swing-Nummer. Prima hat eben diesen Swing und Jazz sehr stark beeinflusst. Aber auch in Filmen hat Prima mitgespielt. Der bekannteste dürfte das Dschungelbuch sein, in dessen Originalfassung er King Louie spricht.
"Black Betty" ist nicht von Ram Jam.
"Cotton Fields" ist nicht von CCR ebenso wenig wie "Midnight Special".
"House of the Rising Sun" ist nicht von Eric Burdon & den Animals.
"Goodnight Irene" ist nicht von Pete Seeger.
"Gallis Pole" ist nicht so ganz von Led Zeppelin.
"Where Did You Sleep Last Night" ist nicht von Nirvana.
Die meisten dieser Lieder sind traditionelle Folk-Songs, ein paar sind aber auch von "Lead Belly" geschrieben worden. Warum "Lead Belly" so hieß wie er hieß weiß niemand so genau. Geboren wurde der Bluesmusiker als Huddie Ledbetter. Der Spitzname ist eine offensichtliche Verballhornung seines Nachnamens aber wohl nicht nur. Es gibt Vermutungen, dass Ledbetter den Namen im Knast bekam, weil er so ein robuster Typ war, oder weil er soviel Schwarzgebrannten trinken konnte. Wie auch immer: "Lead Belly" wurde zur Blues-Ikone. Er sammelte ein riesiges Repertoire von Blues- und Folk-Songs an, die bis heute in der amerikanischen Musikkultur verankert sind, und zumindest in Coverversionen hier bekannt sind.
Ich muss mir ja vorwerfen lassen thematisch konservativ zu sein. Viel was hier an Popkultur verhandelt wird ist meist älter als 20 Jahre. Das rührt daher, dass ich der Meinung bin, dass man den Wert der meisten Dinge erst so spät einschätzen kann. Ich weiß nicht ob Lady Gaga nicht in zwei Jahren jeden Wert verloren hat, oder ob sie in 20 Jahren Madonna längst in ihre Schranken verwiesen hat. Heute geht es mal um ein etwas jüngeres Phänomen der deutschen Fernsehgeschichte: Die Harald Schmidt Show. Die Sendung hat sich in der ersten Phase bei Sat1 in die A-Liga der deutschen Fernsehgeschichte gespielt. Phase Zwei bei der ARD war eher so... Mittel. Mal sehen wie die Zukunft aussieht, wenn Schmidt die Show wieder bei Sat1 moderiert. Im Lauf der 15 Jahre die die Show nun schon läuft, produzierte sie ein paar geflügelte Worte ("Die dicken Kinder von Landau", "Ich sage ja zu deutschem Wasser", "Das Gute A") und absurde Sendungsformen (Playmobil, eine Sendung im Dunkeln, eine Sendung auf Französisch, mit dem Rücken zum Publikum, auf einem Rhein-Kruzer, etc.).
Jeff Bridges ist Schauspieler. Wie sein Vater Lloyd Bridges, sein Bruder Beau, seine Mutter Dorothy. Die ganze Familie hat sich ziemlich erfolgreich durch die Filmgeschichte gespielt. Jeff war schauspielerisch wohl der erfolgreichste. Er ist einer der ältesten Schauspieler der je einen Oscar gewann (2010 Crazy Heart), und einer der jüngsten die je nominiert wurden. (1972, The Last Picture Show). Dazwischen kamen noch ein paar Kleinigkeiten wie TRON, König der Fischer oder The Big Lebowski. In seiner Freizeit hat sich Bridges den Buddhismus angewöhnt und ist sein 33 Jahren mit seiner Frau Susan verheiratet. Nebenher ist er auch noch Maler und Fotograf, und wohl auch kein schlechter. In den 70ern versuchte sich Bridges übrigens auch bei der Küstenwache. Er ist dann doch Schauspieler geworden. Ein Glück.
Bei Wikipedia heißt es: "Osbourne und seine Familie gaben für drei Staffeln Einblicke in ihr Privatleben und wurden innerhalb kürzester Zeit zu weltbekannten Superstars."
Was für ein Quatsch. Zumindest Ozzy war doch schon immer ein Superstar. Er hat frische Fledermaus salonfähig gemacht. Außerdem hat er geholfen aus der "Polka Tulk Blues Band" die Mutter aller "Heavy Metal"-Bands zu machen. Ozzy war leider irgendwann derart drogenabhängig, dass man ihn bei Black Sabbath nicht mehr brauchen konnte. Das ist übrigens der Grund, warum er so sehr verwittert ausschaut. Das Zittern ist Folge einer Erbkrankheit. Von da an musste er seine Existenz selbst bestreiten. Zum Glück lernte er 1982 Shaaaarooon kennen, und die half ihm wieder auf die Beine zu kommen. Ansonsten hat Ozzy sich im Knast aus Langeweile seinen Namen auf die Finger tätowiert. Wenn er Lust dazu hat tritt er auch mal wieder mit dem Rest von Black Sabbath auf.