So mein Lieber! Ich wette mit euch, dass ich alle "Wetten, dass..?"-Staffeln am Grad der
Langeweile erkennen kann, denn der Spaß für Jung und Alt feiert seinen Geburtstag. Und dabei
erkenne ich Popstars am Oberschenkel. HAR HAR!
Nachdem die ganzen durchgekauten Klischees über "Wetten dass...?" abgespult wurden, kommen
wir zu den wirklich interessanten Dingen über Deutschlands letzten Samstagabend-Show-
Dinosaurier. Früher musste die Sendung immer geguckt werden. Man interessierte sich für die
Wetten, die zumeist aus absurden Aufgaben bestanden, die eigentlich nur um halb Zehn auf
irgendwelchen Feiern der Freiwilligen Feuerwehr entstanden sein konnten. Die Gäste waren ja eh
nur sprechende Werbeschilder (Iris Berben: 9x) oder Musiker mit einer neuen Platte (Peter Maffay:
16x). Die Episode in der der Papst auftreten sollte kam nicht zu stande, weil Frank Elstner die
Alternative einer Videokonferenz nicht akzeptierte. Er ärgert sich bis heute darüber schwarz. Was
vom Abend übrig bleibt ist meist nur die Überziehung der Sendung von mittlerweile über 44
Stunden. Ich höre gerade: Elton John ist da.
Heute nur ein Video. Aus gutem Grund. Allein die Kommentare sind ein endloser Lacher.
18. Juni 2011
8. Juni 2011
Ghostsmashers
Seit nunmehr sechs Jahren reisen die Ghostsmashers durch Raum und Zeit, um die Dämonen und Geister unserer Dimension zu bekämpfen. Sie sind bewaffnet mit Zauberstäben und bekämpfen riesige Geister wie z.B. den Marshmallow-Mann. Gespielt werden die Männer in den schwarzen Uniformen von den amerikanischen Komikern Dan Aykroyd, John Belushi, Chevy Chase und Eddie Murphy. Dazu kommen noch John Candy als Louis Tully und Paul Reubens als Gozer, der Bösewicht des Films. Mit seinem außerweltlichem Setting und den extrem aufwändigen Spezialeffekten ist Ghostsmashers einer der optisch interessantesten Filme des Jahres 1984. Die abstruse Story können leider auch die ausgezeichneten Komiker und die Musik von Huey Lewis nicht retten.
Rrrrrr... die junge Sigourney Weaver! ZUUL!
Rrrrrr... die junge Sigourney Weaver! ZUUL!
Ray Parker Jr - Ghostbusters theme from Teşekkür ederiz on Vimeo.
24. Mai 2011
The Times They Are A-Changin'
Ach Bob Dylan, Du alter Folksänger. Was mach ich nur mit dir. Wenn du sowas machst wie den „Subterreanean Homesick Blues“ inkl. Video mag ich dich. Wenn du zusammen mit Joan Baez über all die verprügelten Gänseblümchen singst möchte ich dich verhauen. Und für „Blowin' in the Wind“ noch ein bisschen mehr. Du hättest dich damals nicht niederbuhen lassen sollen von deinen „Fans“ beim Newport Folk Festival. Das waren alles Hippies. Deine echten Freunde haben sich gefreut über den Rock. Die haben nicht verstanden wie gut deine Idee, mal eine E-Gitarre zu spielen, war. Du wärst ein Star geworden und keine Legende. Keine weinerliche Hippie-Mucke mehr. Du hast es versucht, ich weiß, aber Du warst zu langsam, zu vorsichtig. Drei Alben hast du dir Zeit gelassen zum Rockmusiker zu werden, aber da hatte dich die Zeit längst eingeholt. Du warst immer noch zu Folk. Du warst schon längst eine Legende.
Wir Sind Helden - Nur Ein Wort von Th3-Warlords
Bob Dylan - Subterranean Homesick Blues (Official Music Video). Watch more top selected videos about: Bob Dylan
Wir Sind Helden - Nur Ein Wort von Th3-Warlords
20. Mai 2011
Zeitlosigkeit rund um die Uhr
Während einer Drehpause seines Films „Blackboard Jungle“ besuchte Richard Brooks den Hauptdarsteller Glenn Ford. Im Laufe des Abends spielte Ford ein paar der Rock'n'Roll-Singles seines Sohns Peter. Darunter auch die Single „Thirteen Women“ von Bill Haley. Thirteen Women haute Haley nicht sonderlich vom Hocker. Die B-Seite „We're Gonna Rock Around the Clock Tonight!“ hingegen machte mit ihrer Dynamik und dem mitreißenden Beat Eindruck. Brooks wusste, dass das der Titelsong seines neuen Films war. Blackboard Jungle wurde, nicht zuletzt wegen des Songs, ein Erfolg. Die rebellierenden Teenager fanden sich im Film zwar wieder, aber nichts sprach so zu ihnen wie „Rock Around the Clock“. In Großbritannien kam es nach Vorführungen des Films regelmäßig zu Tumulten. Das Lied wurde zum Soundtrack eines Jahrzehnts und ist das Ideal des Rock'n'Roll.
16. Mai 2011
The Iceman cometh
„Top Gun“ war die sicherste Wette der 80er. Es konnte einfach nichts schiefgehen. Es ist vollkommen unmöglich gewesen, dass mit diesem Film irgendetwas schief geht. Es war nur einfach noch nicht abzusehen. Produziert von Don Simpson und Jerry Bruckheimer, die gerade mit Beverly Hills Cop erfolg hatten. Musik von Harold Faltermeyer und einen Titelsong von Kenny Loggins die beide zu den Hollywood-Hofmusiker der 80er gehören. Tony Scott als Regisseur, der immerhin mit seinem Bruder Ridley angeben konnte. Okay, Jim Cash ist ein mieser Drehbuchautor. Aber der Film hat Stars, von denen man, zugegeben, damals nicht einmal die Hälfte kannte: Tom Cruise, Val Kilmer, Meg Ryan, Tim Robbins, Michael Ironside, Anthony Edwards und Kelly McGillis. Der Navy-Hype nach dem der Film erschien ist legendär, inklusive Rekrutierungsstationen vor den Kinos. Viel schöner ist, dass die Chinesen gerne mal Top-Gun-Szenen in Nachrichtensendungen schneiden, wenn die Flugübungen des Militärs mal wieder nichts hergeben.
Top Gun - Highway to the Dangerzone von ousamadubai
Top Gun - Highway to the Dangerzone von ousamadubai
12. Mai 2011
Samantha Fox
Vielleicht sind es ja nur die Hauptdarsteller dieser Groteske die uns so anzogen. Aber vielleicht auch die Geheimnisse die sie mit sich brachten. Die Analyse dessen ist noch nicht abgeschlossen. Mit Sicherheit hatte der Regisseur Chris Carter nichts neues erschaffen. Wir, das FBI und das Mysteriöse sind Themen die sich schon einmal begegnet sind. Und dennoch schienen sie neu. Das diese Kombination die vergangenen Geschnisse auslöste, konnte kaum vorhergesehen noch erklärt werden. Agent Mulders Vermutung, dass Carter Mitglied einer Verschwörung ist, deren Ziel es ist die Menschheit auf ihre Anfälligkeit für Aberglauben zu überprüfen kann nicht geklärt werden. Es ist wohl eher davon auszugehen, dass wie so oft Carter am richtigen Ort zur richtigen Zeit war. Die Akte Nr. 0512CC ist geschlossen.
The X-Files - intro von HatakTRAILERS
Ah... der unsägliche Lone Gunmen-Spinoff. So eine schöne Idee. So eine miese Umsetzung.
The X-Files - intro von HatakTRAILERS
Kill Switch from Billy Blaze on Vimeo.
Ah... der unsägliche Lone Gunmen-Spinoff. So eine schöne Idee. So eine miese Umsetzung.
8. Mai 2011
Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter!
Mamaaaa! Just killed a man! Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen! Mother! Und ich
schlafe in der Dusche, weil die Dusche zu mir hält. Tell your children not to worry. Goodbye I will
keep you in my heart! Keiner trägt so schöne Kleider! Shower your love on me. Mutter, der Mann
mit dem Koks ist da! Schreit den Namen meiner Mutter. Does your mother know? How I Met Your Mother! He killed his mother. Tie your Mother down. Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt. Mothership.
War das einer von Deinen Bekloppten?
schlafe in der Dusche, weil die Dusche zu mir hält. Tell your children not to worry. Goodbye I will
keep you in my heart! Keiner trägt so schöne Kleider! Shower your love on me. Mutter, der Mann
mit dem Koks ist da! Schreit den Namen meiner Mutter. Does your mother know? How I Met Your Mother! He killed his mother. Tie your Mother down. Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt. Mothership.
War das einer von Deinen Bekloppten?
6. Mai 2011
The American
Ein Junge, der seine Eltern verloren hatte, groß geworden bei seinem Vormund, und dann mit seinem Vermögen entlassen in die Welt um sein Schicksal zu finden.
So fangen zwei Leben an. Das eine ist das von Orson Welles, das andere ist das von Charles Foster Kane.
Ein Mann inspiriert von einem Traum und getrieben von einem Wahn. Alles musste größer besser und teuerer sein. Er sollte immer erster bleiben. Koste es was es wolle.
Das war die Haltung zweier Männer, die von Howard Hughes und die von Charles Foster Kane.
Ein New Yorker mit politischen Ambitionen, verheiratet und untreu. Er zieht in die Sonne, geschieden und politsch geschlagen.
Diese Leid teilten sich zwei: William Randolph Hurst und Charles Foster Kane.
So fangen zwei Leben an. Das eine ist das von Orson Welles, das andere ist das von Charles Foster Kane.
Ein Mann inspiriert von einem Traum und getrieben von einem Wahn. Alles musste größer besser und teuerer sein. Er sollte immer erster bleiben. Koste es was es wolle.
Das war die Haltung zweier Männer, die von Howard Hughes und die von Charles Foster Kane.
Ein New Yorker mit politischen Ambitionen, verheiratet und untreu. Er zieht in die Sonne, geschieden und politsch geschlagen.
Diese Leid teilten sich zwei: William Randolph Hurst und Charles Foster Kane.
4. Mai 2011
Das „Star Wars“-Studiosystem
Studioboss 1: Bis das Studiosystem wieder seine ursprüngliche Macht erreicht hat, ist Hollywood verwundbar.
Studioboss 2: Gefahr besteht für ihr Studio, aber nicht für Hollywood.
Studioboss 1: Die Rebellen werden immer mehr Einfluss in Hollywood bekommen.
Großmoff Mayer: Um die Rebellen brauchen wir uns in Zukunft nicht mehr zu kümmern. Ich habe soeben erfahren, dass der Imperator die Academy für immer aufgelöst hat. Die letzen Überbleibsel der freien Filmwirtschaft sind damit beseitigt.
Studioboss 1: Unmöglich! Wie will der Imperator so das Studiosystem erhalten?
Großmoff Warner: Die Regisseure haben nun direkte Kontrolle über das Merchandising. Furcht wird die Gewerkschaften gefügig machen. Die Furcht vor unserem Studiosystem.
Studioboss 1: Falls das Kartellamt die Pläne unseres Studiosystems erbeutet hat ist es möglich, aber höchst unwahrscheinlich, dass sie eine Schwäche finden und diese ausnutzen.
Darth Vader: Diese Pläne werden sich bald wieder in unseren Händen befinden.
Studioboss 2: Gefahr besteht für ihr Studio, aber nicht für Hollywood.
Studioboss 1: Die Rebellen werden immer mehr Einfluss in Hollywood bekommen.
Großmoff Mayer: Um die Rebellen brauchen wir uns in Zukunft nicht mehr zu kümmern. Ich habe soeben erfahren, dass der Imperator die Academy für immer aufgelöst hat. Die letzen Überbleibsel der freien Filmwirtschaft sind damit beseitigt.
Studioboss 1: Unmöglich! Wie will der Imperator so das Studiosystem erhalten?
Großmoff Warner: Die Regisseure haben nun direkte Kontrolle über das Merchandising. Furcht wird die Gewerkschaften gefügig machen. Die Furcht vor unserem Studiosystem.
Studioboss 1: Falls das Kartellamt die Pläne unseres Studiosystems erbeutet hat ist es möglich, aber höchst unwahrscheinlich, dass sie eine Schwäche finden und diese ausnutzen.
Darth Vader: Diese Pläne werden sich bald wieder in unseren Händen befinden.
3. Mai 2011
[SPAM]
Spam wird heute 33 Jahre alt. Die erste Spam-Mail wurde von einem Angestellten der Digital Equipment Corporation versandt. Im Zuge einer Marketingkampange kam der gute Mann auf die fatale Idee einfach eine E-Mail an alle bekannten E-Mail-Adressen der US-amerikanischen Westküste zu schicken. So begann die Misere der Spam-Mails. Naja... Eigentlich nicht. Die ersten elektronisch übertragenen Massenmitteilungen um die Niemand gebeten hat gab es schon im späten 19. Jhd, als die Western Union er erlaubte telegrafische Nachrichten an mehrere Empfänger zu schicken. Es ging übrigens um zweifelhafte Investitionen für reiche Amerikaner. Daran hat sich nicht viel geändert, außer das der Spam demokratischer wurde, denn heute kriegt jeder seinen Spam.
Der Grund für den Namen "Spam" ist übrigens das eigentliche Thema des heutigen Kalenders, denn der Name kommt angeblich aus einem alten "Monty Python"-Sketch.
Und wann immer jemand seinen Spam-Ordner anschaut und sagt: "Spam, Spam, Spam, Spam..." zitiert er Monty Python.
Auch schön zum Thema Nigeria Spam, aber leider nur verlinkbar.
[
Der Grund für den Namen "Spam" ist übrigens das eigentliche Thema des heutigen Kalenders, denn der Name kommt angeblich aus einem alten "Monty Python"-Sketch.
Und wann immer jemand seinen Spam-Ordner anschaut und sagt: "Spam, Spam, Spam, Spam..." zitiert er Monty Python.
Auch schön zum Thema Nigeria Spam, aber leider nur verlinkbar.
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29. April 2011
Das duale System
Pokémon, das unbekannte Wesen. Ich habe keine Ahnung von Pokémon. Ich war zwar fast im richtigen Alter, aber ich konnte mich nie dafür begeistern. Vor allem erschien es mir so unglaublich komplex. Es gab gefühlt alle drei Monate vier neue Pokemon-GameBoy-Spiele, im Spiel finden sich über 600 Pokémons und von dieser Fernsehserie kriegt man Anfälle. Ich dachte immer das alles begann mit dieser Anime-Serie. Weit gefehlt.
Die Serie beruht auf den GameBoy-Spielen. Das von Satoshi Tajiri entwickelte erste Pokémon Spiel erscheint 1996 in Japan für den GameBoy. Traditionell gibt es bei den Pokémon-Spielen immer zwei unterschiedliche Editionen. Die Story der Editionen ist völlig identisch, die im Spiel sammelbaren Pokémon unterscheiden sich jedoch. Das erste Spiel erschien in grünen und roten Edition, welche nur in Japan erhältlich waren. Diese wurden technisch aufpoliert und als blaue und rote Edition auch in den USA und Europa verkauft. Mittlerweile gibt es einen ganzen Rattenschwanz an unterschiedlichen Editionen für alle möglichen Nintendo-Konsolen. Eine genaue Zahl zu nennen ist unmöglich, denn alles ist eine Variante und Spezialedition von irgendetwas anderem. Dazu kommen noch weitere Spiele die nichts mit den „klassischen“ Pokemon-Spielen zu tun haben.
Ebenfalls 1996 erscheint das Sammelkartenspiel, welches nach Magic: The Gathering das erfolgreichste der Welt ist. Ironischerweise kam Nintendo damit seinem Ursprung wieder sehr nah, denn die Firma begann ihr Geschäft mit sog. "Hanafuda"-Spielkarten. Erst viel später kam Nintendo über Plastikspielzeug (Einige YPS-Gimmicks waren wohl von Nintendo.) zu digitalen Spielgeräten. Selbstverständlich erschien dann 1998 auch ein Videospiel, welches auf dem Sammelkartenspiel basiert. 1997 läuft die Fernsehserie in Japan an. Sie läuft noch immer und hat über 650 Episoden. In der Serie wird der Junge Ash Ketchum mit seinem Pokémon Pikachu begleitet. Die ersten Folgen der Serie wurden in Deutschland übrigens wegen Gewalttätigkeiten, einem Transvestiten und einem Pikachu das einen Hitlerbart trägt nicht ausgestrahlt. Episode Drei ist einer der Ursprünge des Gerüchts, dass japanische Anime-Serien epileptische Anfälle auslösen.
Die Serie beruht auf den GameBoy-Spielen. Das von Satoshi Tajiri entwickelte erste Pokémon Spiel erscheint 1996 in Japan für den GameBoy. Traditionell gibt es bei den Pokémon-Spielen immer zwei unterschiedliche Editionen. Die Story der Editionen ist völlig identisch, die im Spiel sammelbaren Pokémon unterscheiden sich jedoch. Das erste Spiel erschien in grünen und roten Edition, welche nur in Japan erhältlich waren. Diese wurden technisch aufpoliert und als blaue und rote Edition auch in den USA und Europa verkauft. Mittlerweile gibt es einen ganzen Rattenschwanz an unterschiedlichen Editionen für alle möglichen Nintendo-Konsolen. Eine genaue Zahl zu nennen ist unmöglich, denn alles ist eine Variante und Spezialedition von irgendetwas anderem. Dazu kommen noch weitere Spiele die nichts mit den „klassischen“ Pokemon-Spielen zu tun haben.
Ebenfalls 1996 erscheint das Sammelkartenspiel, welches nach Magic: The Gathering das erfolgreichste der Welt ist. Ironischerweise kam Nintendo damit seinem Ursprung wieder sehr nah, denn die Firma begann ihr Geschäft mit sog. "Hanafuda"-Spielkarten. Erst viel später kam Nintendo über Plastikspielzeug (Einige YPS-Gimmicks waren wohl von Nintendo.) zu digitalen Spielgeräten. Selbstverständlich erschien dann 1998 auch ein Videospiel, welches auf dem Sammelkartenspiel basiert. 1997 läuft die Fernsehserie in Japan an. Sie läuft noch immer und hat über 650 Episoden. In der Serie wird der Junge Ash Ketchum mit seinem Pokémon Pikachu begleitet. Die ersten Folgen der Serie wurden in Deutschland übrigens wegen Gewalttätigkeiten, einem Transvestiten und einem Pikachu das einen Hitlerbart trägt nicht ausgestrahlt. Episode Drei ist einer der Ursprünge des Gerüchts, dass japanische Anime-Serien epileptische Anfälle auslösen.
27. April 2011
Heute im Hochkulturkalender
Im Kern vermutlich 1808 von Ludwig van Beethoven komponiert und der späteren Frau Johann Nepomuk Hummels, Elisabeth Röckel, gewidmet. Dies fand der bekannte Beethoven-Forscher Klaus Martin Kopitz 2010 heraus. Den Vornamen Elisabeth oder eben kurz Elise, „versteckte“ Beethoven in den drei Tonbuchstaben E, Es und E, wobei das Es hier als enharmonisch vertauschtes Dis erscheint. Beethovens letzte Bearbeitung des Stücks fand 1822 statt. Eine komplettere Version exisitiert nicht. Bis heute ist das Klavierstück in a-Moll, WoO 59 eines der beliebtesten Einsteigerstücke der klassischen Musik und auf jedem denkbaren Kinder-Keyboard unter Demo 1 verfügbar.
12. April 2011
4. April 2011
Liebe Take That-Jungs,
ich wollte Euch schon immer schreiben, aber habe es mich nie getraut. Heute probier ich es mal. Ich bin echt einer Eurer größten Fans. Ihr seid so cool. Am liebsten mag ich ja das „Nobody Else“-Album. Da ist nämlich mein Lieblingssong „Back for Good“ drauf. Den höre ich total gerne wenn ich traurig bin, oder Liebeskummer habe. Da denk ich immer Ihr singt nur für mich. Ich war sogar auf dem einen Konzert dieses Jahr von Euch in Berlin bei der „Back for Good“-Tour. Meine Freundin die Jenny steht ja eher auf die Backstreet Boys, aber ich mag nur euch. Ich hoffe der Robbie kommt bald wieder. Ich bin immer noch traurig weil der gegangen ist. Ich freue mich schon aufs nächste Album.
Eure
Steffi
Foto: Koc61 CC-BY-SA 2.0
Eure
Steffi
Foto: Koc61 CC-BY-SA 2.0
1. April 2011
That’s Life
Einen der interessantesten Beiträge zur deutschen Popkultur des 20. Jahrhunderts leistete eine Frau, von der man es vielleicht gar nicht erwartet. Gabriele Inaara Begum Aga Khan sang mit dem Lied „Telefon“ den zweiterfolgreichsten Song der deutschen Eurovisions-Teilnahme der 80er Jahre. Nach der unvergesslichen Nicole, versteht sich. Das Lied „Telefon“, natürlich produziert von Ralph Siegel, entstand, ungewöhnlich für Siegel, in enger Zusammenarbeit mit Gabriele Inaara Begum Aga Kha. So ist es musikalisch eine Replik von Johann Strauss' (Sohn) G'schichten aus dem Wienerwald. Textlich hingegen ist es sehr poetisch und in sechshebigen Jamben mit ungleicher Verslänge geschrieben. Der Song, von ihr unter dem Pseudonym Gina Boys vorgetragen, war 1986 Zwölf Wochen auf Platz 1 der deutschen Singlecharts. Mittlerweile betreibt Gabriele Inaara Begum Aga Khan das Singen nur noch als Hobby.
Foto: Sabine Brauer Photos CC-BY-SA 3.0
Foto: Sabine Brauer Photos CC-BY-SA 3.0
24. März 2011
Substitution Metamorphosis
Liebste Bess,
ich schreibe Dir, wie üblich, um Dir von unserem Sohn zu berichten. Er hat heute mit mir zusammen das Hippodrom besucht. Ich zeigte ihm das Wasserbassin, in das ich währen meiner Show steigen werde. Er schien ein wenig besorgt, aber ich konnte ihn beruhigen. Immerhin bin ich noch aus jeder Fessel entkommen. Ich denke ich werde die Nummer „Chinesische Wasserfolter“ nennen. Ich hoffe es wird ein Erfolg. Es wäre mal wieder schön nach Deutschland zurückzukehren. Berlin war ein guter Auftrittsort. Verfluchter Krieg. Ich werde heute Abend mal wieder eine Seance von Margery Crandon besuchen. Wenn du möchtest begleite mich und den Jungen doch. Irgendwie werde ich diesen ganzen Spiritisten nochmal das Handwerk legen.
In Liebe
Harry
ich schreibe Dir, wie üblich, um Dir von unserem Sohn zu berichten. Er hat heute mit mir zusammen das Hippodrom besucht. Ich zeigte ihm das Wasserbassin, in das ich währen meiner Show steigen werde. Er schien ein wenig besorgt, aber ich konnte ihn beruhigen. Immerhin bin ich noch aus jeder Fessel entkommen. Ich denke ich werde die Nummer „Chinesische Wasserfolter“ nennen. Ich hoffe es wird ein Erfolg. Es wäre mal wieder schön nach Deutschland zurückzukehren. Berlin war ein guter Auftrittsort. Verfluchter Krieg. Ich werde heute Abend mal wieder eine Seance von Margery Crandon besuchen. Wenn du möchtest begleite mich und den Jungen doch. Irgendwie werde ich diesen ganzen Spiritisten nochmal das Handwerk legen.
In Liebe
Harry
23. März 2011
Neulich im Himmel:
ELIZABETH: Richard! Richard! Wo bist du?
RICHARD: (leise) Um Himmels willen!
ELIZABETH: Wo treibst du dich rum! Du Säufer!
RICHARD: Hier drüben, meine Liebe!
ELIZABETH: Gott! Du siehst aus als hättest du die letzten 25 Jahre nur gesoffen und rumgehurt. Vermutlich entspricht das auch der Wahrheit.
RICHARD: Schön dich zu sehen, Liz. Was hast du denn so getrieben die letzten Jahre? Noch ein wenig rumgeheiratet und gealtert?
ELIZABETH: (wütend) IN WÜRDE GEALTERT. Du warst ja nicht einmal in Würde jung. Du bist doch jedem Rockzipfel hinterher gerannt.
RICHARD: KEIN WUNDER! Deine Launen waren nicht zu ertragen! Da habe ich mich eben woanders vergnügt. Und du bist ja wohl auch kein Engel, meine Liebste.
ELIZABETH: WICHSER!
Foto: Roland Godefroy CC-BY 3.0
Ich hätte gern noch das "Vincent Price's Thanksgiving Special" aus Saturday Night Live eingefügt aber das wurde natürlich gelöscht.
22. März 2011
Space. The. Final. Frontier.
Der. Größte. Held. Der. Amerikanischen. Popkultur., Captain. Kirk., wird. Von. Einem. Kanadier. Gespielt. Eine. Tatsache. Die. Den. Großen. Amerikanisch-kanadischen. Krieg. Von. 1999. verhinderte. Für. William. Shatner. Wurde. Extra. und. Einmalig. ein. Sonder-Emmy. Für. Den. Besten. Schauspieler. Aller. Zeiten. vergeben. Er. Wurde. Durch. Die. Rolle. Des. James. T. Kirk. unsterblich. Seine. Schallplatten. Waren. so. erfolgreich., dass. er. Eine. Der. Hauptattraktionen. Des. Woodstock-Festivals. Wurde. Später. Wurde. er. Einer. Der. Helden. Der. 80er. Mit. der. Polizei. Serie. T. J. Hooker. In. Den. 90Ern. Infizierte. er. Sich. Absichtlich. Mit. BSE. Um. Sich. in, seine. Neue. Rolle. Als. Anwalt. in. Der. Serie. Boston. Legal. Besser. Hineinzufinden. Seit. 1994. ist. Die. NASA. Damit. Beschäftigt. Eine. Methode. zu. Entwickeln. Sein. Gesicht. Auf. Den. Mond. Zu. Gravieren.
Foto: Jerry Avenaim CC-BY-SA 2.5
17. März 2011
Für die ganze Familie!
Vielen Dank, dass sie sich für das Familienspiel „Wilhelm Tell“ aus dem Hause Schiller entschieden haben!
Damit dieses aktionsgelandene Spiel ihnen und ihrer Familie auch noch lange viel Spaß mit diesem Produkt haben beachten Sie bitte folgende Hinweise.
1. Reinigen Sie den Bogen (Classic-Edition) bzw. die Pistole („William S. Borroughs“-Edition) nach jedem Spiel sorgfältig. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in Abschnitt III.
2. Verwenden Sie immer neue und von uns empfohlene Äpfel (Typ Schwyz).
3. Tragen Sie immer festes Schuhwerk.
4. Sorgen Sie immer für ausreichende Beleuchtung
5. Wenn Sie die „William S. Borroughs“-Edition erworben haben bitten wir Sie das mitgelieferte Yage kühl und dunkel zu lagern.
Wenn Sie diese Regeln befolgen werden Sie hoffentlich lange Spaß mit diesem Produkt haben.
ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile enthalten sind.
11. März 2011
How The West Was Won
1910 fuhr der Stummfilmregisseur D.W. Griffith durch Kalifornien. Er war auf der suche nach Drehorten. Er war extra aus New York angereist um sich hier um zuschauen. Sein neuer Film „In Old California“, so der geplante Titel, sollte von der Ära Kaliforniens unter mexikanischer Herrschaft handeln. Griffith wollte möglichst authentische Aufnahmen von der Westküste haben. Er fuhr also durch die bezaubernde Landschaft Südkaliforniens um seinen Drehort zu finden. Er fuhr, bis er ein kleines Örtchen entdeckte. Er war aus der Metropole New York gekommen und das kleine Städtchen und seine freundlichen Bewohner faszinierten ihn. Er bestellte also seine Kamerateams und die Schauspieler nach Hollywood, Kalifornien um seinen Film zu drehen.
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