Wie kein anderes Land auf deutschem Boden wusste die DDR um die Gefahren und die Gelegenheiten des Pop und versuchte, diese zu Nutzen. Während die Nazis bloß versuchten, mit propagandistischer Totalversorgung um sich werfen, hatte die Regierung des "Arbeiter- und Bauernsalates" (Wiglaf Droste) mehr Zeit, mit dem Pop zu taktieren. Zu Beginn hatte man noch versucht, mit simplen Auftrittsverboten den westlich-orientierten Populärmusikkapellen Herr zu werden. Die Erschaffung des AMIGA-Plattenlabels (heute Sony Music Entertainment) war der zweite Schritt. Und mit dem ersten Auftauchen von DJs gab es DJ-Eignungsprüfungen unter der Maxime: Je Linientreuer, desto mehr Geld gab es. Der spannendste Versuch der DDR-Regierung, dem westlichen Pop entgegenzutreten, war jedoch der „Lipsi“. Als Ende der 50er der Twist in West und Ost die Runde machte, wurmte das die Staatsführung sehr. Einerseits galt der Tanz als recht obszön und zweitens wurde er eben zu amerikanischer Rock'n'Roll-Musik getanzt. Also ließen Walter und seine Spießgesellen von René Dubianski und Christa und Helmut Seifert den Lipsi (von lipsiens, "der Leipziger") entwickeln. Ein staatlich verordneter Tanz. Natürlich war der Lipsi von der DDR weltweit(!) zum Patent angemeldet worden. Man hoffte wohl auf Devisen, wenn der Spaß ein Hit wird. Mit massivem Aufwand versuchte man den Tanz zum Renner zu machen - und scheiterte. Die Jugend hatte sich längst in den Rock'n'Roll verguckt. Das Fernsehen war voll mit Lipsi-Wettbewerben und man ließ die besten Lipsi-Bands und Tänzer auftreten. Die Jugend stand davor und skandierte "Wir tanzen keinen Lipsi und nicht nach Alo Koll, wir sind für Bill Haley und tanzen Rock 'n' Roll." Die populäre Rache der DDR bestand dann darin, dass man Peter Maffay günstig die Rechte an "Über Sieben Brücken musst du gehn" andrehte.
Foto: Eugen Nosko/Deutsche Fotothek CC-BY-SA-3.0
3. Oktober 2011
5. September 2011
Too much love will kill you
* Der Stimmumfang Freddy Mercurys
Freddie Mercury Tribute Concert for Aids Awareness 1992
Foto: Goozer
Queen - I want to break free von guenael76
17. August 2011
Vier bis fünf
Ich will Euch mal sagen wer der eigentliche fünfte Beatle ist: Ich!
Vielleicht auch einer von Euch. Jedenfalls nicht Yoko Ono. Die hat doch nicht wirklich mitgemacht. Epstein auch nicht. Der hat nur die Kohle gezählt. George Best war irgendein schlecht frisierter Fussballer. Also Bitte! Pete Best hat vorher den Job von Ringo Starr gemacht. Das ist auch eher Mau. Zwei Schlagzeuger sind doch auch bescheuert. Klaus Voormann hat das Revolver Cover designt. Pfff... also. Ernsthaft: Alle Leute die jemals als fünfter Beatle bezeichnet wurden haben genauso viel mit dem musikalischen Gleichgewicht der anderen vier zu tun wie Du, ich oder Apu Nahasapeemapetilon.
Foto: VARA CC-BY-SA 3.0
8. August 2011
From beyond the grave
I, Elvis Aaron Presley, born January 8th 1935, hereby declare that I am still alive. My death on August 8th 1977 was staged. I wanted to finally escape the exhausting routine of touring and recording. To do so, i arranged a contract to waive all my rights to RCA and my manager Colonel Tom Parker. I also arranged a faked death with Ginger Alden and George Nichopoulos, M.D. Dr. Nick injected me with some drug to simulate death. After that I've been brought to Cuba for a rehab- and fitness-program. I had some surgery to take care of my various medical problems, also i had my appearance changed through plastic surgery. After that I moved to Great Britain and stayed there until now under an alias. Kurt says Hi.
Foto: Paul Smith / Martin Fox CC-BY-SA 2.5
Alf und Elvis
26. Juli 2011
4. Juli 2011
Died on the Fourth of July
Heute meine lieben Freunde, heute am 4. Juli 1995 - dem amerikanischen Unabhängigkeitstag - starb einer der größten amerikanischen Maler! Er beschützte die Vereinigten Staaten vor Gefahren aus aller Welt! Er bildete junge Amerikaner zu Soldaten aus. Nach dem Ende seiner Militärkarriere schwor er, nie wieder jemanden anzuschreien. Ebenfalls in dieser Zeit erfand er die berühmte "Nass auf Nass"-Technik, die ihn zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Maler Amerikas werden ließ. Der Entschluss, die Army zu verlassen, kam mit der Erkenntnis, dass er mit der Kunst mehr Geld verdienen konnte als bei der Armee. Berühmt wurde er jedoch durch das Fernsehen. Mit seiner Fernsehshow "The Joy of Painting" brachte er Amerika das Malen bei. Ich rede natürlich von Bob Ross. Sogar im Weißen Haus hingen seine Werke, denn Präsident Clinton war ein begeisterter Sammler. Happy Painting and God bless...
28. Juni 2011
Antrag auf Einreichung eines Benennungsvorschlags für die Gesamthochschule Duisburg
Bennungsvorschlag (Bitte in deutlich und in Druckschrift ausfüllen.)
HORST-SCHIMANSKI-GESAMTHOCHSCHULE
Schriftliche Begründung
Wie kein deutscher Fernsehkommissar vor oder nach ihm hat Götz George in der Rolle des Horst Schimanski das bundesdeutsche Bild Duisburgs geprägt. Die Stadt Duisburg und der Name Horst chimanski sind untrennbar verbunden. Er ist neben Gerhard Mercartor einer der bekanntesten, wenn auch fiktiver, Söhne der Stadt. Schimanski steht für einen rauhen Charme der eben auch der Stadt Duisburg zu eigen ist. Dies ist nur einer der Gründe, warum dieser Kommissar einer der beliebtesten der Fernsehreihe „Tatort“ ist. Ebenso verkörpert Götz George einen Kommissar der nicht nur Recht und Gesetz in Personalunion ist, sondern einen echten Menschen wie man ihn auch in Duisburg treffen könnte.
Tatort Duisburg-Ruhrort Opening von Herr-S
Bohlens Nebenkarriere in den 80ern: Tatort-Musik schreiben.
22. Juni 2011
WELCOME TO ZORK!
West of House
You are standing in an open field west of a white house, with a boarded front door.
There is a small mailbox here.
> look at mailbox
The mailbox is closed.
> open mailbox
Opening the mailbox reveals a leaflet.
> read leaflet
(Taken)
„It is pitch black. You are likely to be eaten by a grue.“
> what is a grue?
Nevermind.
20. Juni 2011
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
Hai!
Boot!
Hai.
Boot!
Boot.
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
Kleiner Hai!
Hai!!!!!
Quieeetsch!
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
We're gonna need a bigger Boat!
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
Tschack! Bumm!
Boot!
Hai.
Boot!
Boot.
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
Kleiner Hai!
Hai!!!!!
Quieeetsch!
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
We're gonna need a bigger Boat!
Datam Datam Datamdatamdatam Düdelddüüüüüüüüü.
Tschack! Bumm!
18. Juni 2011
Top! Die Wette gilt...
So mein Lieber! Ich wette mit euch, dass ich alle "Wetten, dass..?"-Staffeln am Grad der
Langeweile erkennen kann, denn der Spaß für Jung und Alt feiert seinen Geburtstag. Und dabei
erkenne ich Popstars am Oberschenkel. HAR HAR!
Nachdem die ganzen durchgekauten Klischees über "Wetten dass...?" abgespult wurden, kommen
wir zu den wirklich interessanten Dingen über Deutschlands letzten Samstagabend-Show-
Dinosaurier. Früher musste die Sendung immer geguckt werden. Man interessierte sich für die
Wetten, die zumeist aus absurden Aufgaben bestanden, die eigentlich nur um halb Zehn auf
irgendwelchen Feiern der Freiwilligen Feuerwehr entstanden sein konnten. Die Gäste waren ja eh
nur sprechende Werbeschilder (Iris Berben: 9x) oder Musiker mit einer neuen Platte (Peter Maffay:
16x). Die Episode in der der Papst auftreten sollte kam nicht zu stande, weil Frank Elstner die
Alternative einer Videokonferenz nicht akzeptierte. Er ärgert sich bis heute darüber schwarz. Was
vom Abend übrig bleibt ist meist nur die Überziehung der Sendung von mittlerweile über 44
Stunden. Ich höre gerade: Elton John ist da.
Heute nur ein Video. Aus gutem Grund. Allein die Kommentare sind ein endloser Lacher.
Langeweile erkennen kann, denn der Spaß für Jung und Alt feiert seinen Geburtstag. Und dabei
erkenne ich Popstars am Oberschenkel. HAR HAR!
Nachdem die ganzen durchgekauten Klischees über "Wetten dass...?" abgespult wurden, kommen
wir zu den wirklich interessanten Dingen über Deutschlands letzten Samstagabend-Show-
Dinosaurier. Früher musste die Sendung immer geguckt werden. Man interessierte sich für die
Wetten, die zumeist aus absurden Aufgaben bestanden, die eigentlich nur um halb Zehn auf
irgendwelchen Feiern der Freiwilligen Feuerwehr entstanden sein konnten. Die Gäste waren ja eh
nur sprechende Werbeschilder (Iris Berben: 9x) oder Musiker mit einer neuen Platte (Peter Maffay:
16x). Die Episode in der der Papst auftreten sollte kam nicht zu stande, weil Frank Elstner die
Alternative einer Videokonferenz nicht akzeptierte. Er ärgert sich bis heute darüber schwarz. Was
vom Abend übrig bleibt ist meist nur die Überziehung der Sendung von mittlerweile über 44
Stunden. Ich höre gerade: Elton John ist da.
Heute nur ein Video. Aus gutem Grund. Allein die Kommentare sind ein endloser Lacher.
8. Juni 2011
Ghostsmashers
Seit nunmehr sechs Jahren reisen die Ghostsmashers durch Raum und Zeit, um die Dämonen und Geister unserer Dimension zu bekämpfen. Sie sind bewaffnet mit Zauberstäben und bekämpfen riesige Geister wie z.B. den Marshmallow-Mann. Gespielt werden die Männer in den schwarzen Uniformen von den amerikanischen Komikern Dan Aykroyd, John Belushi, Chevy Chase und Eddie Murphy. Dazu kommen noch John Candy als Louis Tully und Paul Reubens als Gozer, der Bösewicht des Films. Mit seinem außerweltlichem Setting und den extrem aufwändigen Spezialeffekten ist Ghostsmashers einer der optisch interessantesten Filme des Jahres 1984. Die abstruse Story können leider auch die ausgezeichneten Komiker und die Musik von Huey Lewis nicht retten.
Rrrrrr... die junge Sigourney Weaver! ZUUL!
Rrrrrr... die junge Sigourney Weaver! ZUUL!
Ray Parker Jr - Ghostbusters theme from Teşekkür ederiz on Vimeo.
24. Mai 2011
The Times They Are A-Changin'
Ach Bob Dylan, Du alter Folksänger. Was mach ich nur mit dir. Wenn du sowas machst wie den „Subterreanean Homesick Blues“ inkl. Video mag ich dich. Wenn du zusammen mit Joan Baez über all die verprügelten Gänseblümchen singst möchte ich dich verhauen. Und für „Blowin' in the Wind“ noch ein bisschen mehr. Du hättest dich damals nicht niederbuhen lassen sollen von deinen „Fans“ beim Newport Folk Festival. Das waren alles Hippies. Deine echten Freunde haben sich gefreut über den Rock. Die haben nicht verstanden wie gut deine Idee, mal eine E-Gitarre zu spielen, war. Du wärst ein Star geworden und keine Legende. Keine weinerliche Hippie-Mucke mehr. Du hast es versucht, ich weiß, aber Du warst zu langsam, zu vorsichtig. Drei Alben hast du dir Zeit gelassen zum Rockmusiker zu werden, aber da hatte dich die Zeit längst eingeholt. Du warst immer noch zu Folk. Du warst schon längst eine Legende.
Wir Sind Helden - Nur Ein Wort von Th3-Warlords
Bob Dylan - Subterranean Homesick Blues (Official Music Video). Watch more top selected videos about: Bob Dylan
Wir Sind Helden - Nur Ein Wort von Th3-Warlords
20. Mai 2011
Zeitlosigkeit rund um die Uhr
Während einer Drehpause seines Films „Blackboard Jungle“ besuchte Richard Brooks den Hauptdarsteller Glenn Ford. Im Laufe des Abends spielte Ford ein paar der Rock'n'Roll-Singles seines Sohns Peter. Darunter auch die Single „Thirteen Women“ von Bill Haley. Thirteen Women haute Haley nicht sonderlich vom Hocker. Die B-Seite „We're Gonna Rock Around the Clock Tonight!“ hingegen machte mit ihrer Dynamik und dem mitreißenden Beat Eindruck. Brooks wusste, dass das der Titelsong seines neuen Films war. Blackboard Jungle wurde, nicht zuletzt wegen des Songs, ein Erfolg. Die rebellierenden Teenager fanden sich im Film zwar wieder, aber nichts sprach so zu ihnen wie „Rock Around the Clock“. In Großbritannien kam es nach Vorführungen des Films regelmäßig zu Tumulten. Das Lied wurde zum Soundtrack eines Jahrzehnts und ist das Ideal des Rock'n'Roll.
16. Mai 2011
The Iceman cometh
„Top Gun“ war die sicherste Wette der 80er. Es konnte einfach nichts schiefgehen. Es ist vollkommen unmöglich gewesen, dass mit diesem Film irgendetwas schief geht. Es war nur einfach noch nicht abzusehen. Produziert von Don Simpson und Jerry Bruckheimer, die gerade mit Beverly Hills Cop erfolg hatten. Musik von Harold Faltermeyer und einen Titelsong von Kenny Loggins die beide zu den Hollywood-Hofmusiker der 80er gehören. Tony Scott als Regisseur, der immerhin mit seinem Bruder Ridley angeben konnte. Okay, Jim Cash ist ein mieser Drehbuchautor. Aber der Film hat Stars, von denen man, zugegeben, damals nicht einmal die Hälfte kannte: Tom Cruise, Val Kilmer, Meg Ryan, Tim Robbins, Michael Ironside, Anthony Edwards und Kelly McGillis. Der Navy-Hype nach dem der Film erschien ist legendär, inklusive Rekrutierungsstationen vor den Kinos. Viel schöner ist, dass die Chinesen gerne mal Top-Gun-Szenen in Nachrichtensendungen schneiden, wenn die Flugübungen des Militärs mal wieder nichts hergeben.
Top Gun - Highway to the Dangerzone von ousamadubai
Top Gun - Highway to the Dangerzone von ousamadubai
12. Mai 2011
Samantha Fox
Vielleicht sind es ja nur die Hauptdarsteller dieser Groteske die uns so anzogen. Aber vielleicht auch die Geheimnisse die sie mit sich brachten. Die Analyse dessen ist noch nicht abgeschlossen. Mit Sicherheit hatte der Regisseur Chris Carter nichts neues erschaffen. Wir, das FBI und das Mysteriöse sind Themen die sich schon einmal begegnet sind. Und dennoch schienen sie neu. Das diese Kombination die vergangenen Geschnisse auslöste, konnte kaum vorhergesehen noch erklärt werden. Agent Mulders Vermutung, dass Carter Mitglied einer Verschwörung ist, deren Ziel es ist die Menschheit auf ihre Anfälligkeit für Aberglauben zu überprüfen kann nicht geklärt werden. Es ist wohl eher davon auszugehen, dass wie so oft Carter am richtigen Ort zur richtigen Zeit war. Die Akte Nr. 0512CC ist geschlossen.
The X-Files - intro von HatakTRAILERS
Ah... der unsägliche Lone Gunmen-Spinoff. So eine schöne Idee. So eine miese Umsetzung.
The X-Files - intro von HatakTRAILERS
Kill Switch from Billy Blaze on Vimeo.
Ah... der unsägliche Lone Gunmen-Spinoff. So eine schöne Idee. So eine miese Umsetzung.
8. Mai 2011
Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter!
Mamaaaa! Just killed a man! Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen! Mother! Und ich
schlafe in der Dusche, weil die Dusche zu mir hält. Tell your children not to worry. Goodbye I will
keep you in my heart! Keiner trägt so schöne Kleider! Shower your love on me. Mutter, der Mann
mit dem Koks ist da! Schreit den Namen meiner Mutter. Does your mother know? How I Met Your Mother! He killed his mother. Tie your Mother down. Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt. Mothership.
War das einer von Deinen Bekloppten?
schlafe in der Dusche, weil die Dusche zu mir hält. Tell your children not to worry. Goodbye I will
keep you in my heart! Keiner trägt so schöne Kleider! Shower your love on me. Mutter, der Mann
mit dem Koks ist da! Schreit den Namen meiner Mutter. Does your mother know? How I Met Your Mother! He killed his mother. Tie your Mother down. Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt. Mothership.
War das einer von Deinen Bekloppten?
6. Mai 2011
The American
Ein Junge, der seine Eltern verloren hatte, groß geworden bei seinem Vormund, und dann mit seinem Vermögen entlassen in die Welt um sein Schicksal zu finden.
So fangen zwei Leben an. Das eine ist das von Orson Welles, das andere ist das von Charles Foster Kane.
Ein Mann inspiriert von einem Traum und getrieben von einem Wahn. Alles musste größer besser und teuerer sein. Er sollte immer erster bleiben. Koste es was es wolle.
Das war die Haltung zweier Männer, die von Howard Hughes und die von Charles Foster Kane.
Ein New Yorker mit politischen Ambitionen, verheiratet und untreu. Er zieht in die Sonne, geschieden und politsch geschlagen.
Diese Leid teilten sich zwei: William Randolph Hurst und Charles Foster Kane.
So fangen zwei Leben an. Das eine ist das von Orson Welles, das andere ist das von Charles Foster Kane.
Ein Mann inspiriert von einem Traum und getrieben von einem Wahn. Alles musste größer besser und teuerer sein. Er sollte immer erster bleiben. Koste es was es wolle.
Das war die Haltung zweier Männer, die von Howard Hughes und die von Charles Foster Kane.
Ein New Yorker mit politischen Ambitionen, verheiratet und untreu. Er zieht in die Sonne, geschieden und politsch geschlagen.
Diese Leid teilten sich zwei: William Randolph Hurst und Charles Foster Kane.
4. Mai 2011
Das „Star Wars“-Studiosystem
Studioboss 1: Bis das Studiosystem wieder seine ursprüngliche Macht erreicht hat, ist Hollywood verwundbar.
Studioboss 2: Gefahr besteht für ihr Studio, aber nicht für Hollywood.
Studioboss 1: Die Rebellen werden immer mehr Einfluss in Hollywood bekommen.
Großmoff Mayer: Um die Rebellen brauchen wir uns in Zukunft nicht mehr zu kümmern. Ich habe soeben erfahren, dass der Imperator die Academy für immer aufgelöst hat. Die letzen Überbleibsel der freien Filmwirtschaft sind damit beseitigt.
Studioboss 1: Unmöglich! Wie will der Imperator so das Studiosystem erhalten?
Großmoff Warner: Die Regisseure haben nun direkte Kontrolle über das Merchandising. Furcht wird die Gewerkschaften gefügig machen. Die Furcht vor unserem Studiosystem.
Studioboss 1: Falls das Kartellamt die Pläne unseres Studiosystems erbeutet hat ist es möglich, aber höchst unwahrscheinlich, dass sie eine Schwäche finden und diese ausnutzen.
Darth Vader: Diese Pläne werden sich bald wieder in unseren Händen befinden.
Studioboss 2: Gefahr besteht für ihr Studio, aber nicht für Hollywood.
Studioboss 1: Die Rebellen werden immer mehr Einfluss in Hollywood bekommen.
Großmoff Mayer: Um die Rebellen brauchen wir uns in Zukunft nicht mehr zu kümmern. Ich habe soeben erfahren, dass der Imperator die Academy für immer aufgelöst hat. Die letzen Überbleibsel der freien Filmwirtschaft sind damit beseitigt.
Studioboss 1: Unmöglich! Wie will der Imperator so das Studiosystem erhalten?
Großmoff Warner: Die Regisseure haben nun direkte Kontrolle über das Merchandising. Furcht wird die Gewerkschaften gefügig machen. Die Furcht vor unserem Studiosystem.
Studioboss 1: Falls das Kartellamt die Pläne unseres Studiosystems erbeutet hat ist es möglich, aber höchst unwahrscheinlich, dass sie eine Schwäche finden und diese ausnutzen.
Darth Vader: Diese Pläne werden sich bald wieder in unseren Händen befinden.
3. Mai 2011
[SPAM]
Spam wird heute 33 Jahre alt. Die erste Spam-Mail wurde von einem Angestellten der Digital Equipment Corporation versandt. Im Zuge einer Marketingkampange kam der gute Mann auf die fatale Idee einfach eine E-Mail an alle bekannten E-Mail-Adressen der US-amerikanischen Westküste zu schicken. So begann die Misere der Spam-Mails. Naja... Eigentlich nicht. Die ersten elektronisch übertragenen Massenmitteilungen um die Niemand gebeten hat gab es schon im späten 19. Jhd, als die Western Union er erlaubte telegrafische Nachrichten an mehrere Empfänger zu schicken. Es ging übrigens um zweifelhafte Investitionen für reiche Amerikaner. Daran hat sich nicht viel geändert, außer das der Spam demokratischer wurde, denn heute kriegt jeder seinen Spam.
Der Grund für den Namen "Spam" ist übrigens das eigentliche Thema des heutigen Kalenders, denn der Name kommt angeblich aus einem alten "Monty Python"-Sketch.
Und wann immer jemand seinen Spam-Ordner anschaut und sagt: "Spam, Spam, Spam, Spam..." zitiert er Monty Python.
Auch schön zum Thema Nigeria Spam, aber leider nur verlinkbar.
[
Der Grund für den Namen "Spam" ist übrigens das eigentliche Thema des heutigen Kalenders, denn der Name kommt angeblich aus einem alten "Monty Python"-Sketch.
Und wann immer jemand seinen Spam-Ordner anschaut und sagt: "Spam, Spam, Spam, Spam..." zitiert er Monty Python.
Auch schön zum Thema Nigeria Spam, aber leider nur verlinkbar.
[
29. April 2011
Das duale System
Pokémon, das unbekannte Wesen. Ich habe keine Ahnung von Pokémon. Ich war zwar fast im richtigen Alter, aber ich konnte mich nie dafür begeistern. Vor allem erschien es mir so unglaublich komplex. Es gab gefühlt alle drei Monate vier neue Pokemon-GameBoy-Spiele, im Spiel finden sich über 600 Pokémons und von dieser Fernsehserie kriegt man Anfälle. Ich dachte immer das alles begann mit dieser Anime-Serie. Weit gefehlt.
Die Serie beruht auf den GameBoy-Spielen. Das von Satoshi Tajiri entwickelte erste Pokémon Spiel erscheint 1996 in Japan für den GameBoy. Traditionell gibt es bei den Pokémon-Spielen immer zwei unterschiedliche Editionen. Die Story der Editionen ist völlig identisch, die im Spiel sammelbaren Pokémon unterscheiden sich jedoch. Das erste Spiel erschien in grünen und roten Edition, welche nur in Japan erhältlich waren. Diese wurden technisch aufpoliert und als blaue und rote Edition auch in den USA und Europa verkauft. Mittlerweile gibt es einen ganzen Rattenschwanz an unterschiedlichen Editionen für alle möglichen Nintendo-Konsolen. Eine genaue Zahl zu nennen ist unmöglich, denn alles ist eine Variante und Spezialedition von irgendetwas anderem. Dazu kommen noch weitere Spiele die nichts mit den „klassischen“ Pokemon-Spielen zu tun haben.
Ebenfalls 1996 erscheint das Sammelkartenspiel, welches nach Magic: The Gathering das erfolgreichste der Welt ist. Ironischerweise kam Nintendo damit seinem Ursprung wieder sehr nah, denn die Firma begann ihr Geschäft mit sog. "Hanafuda"-Spielkarten. Erst viel später kam Nintendo über Plastikspielzeug (Einige YPS-Gimmicks waren wohl von Nintendo.) zu digitalen Spielgeräten. Selbstverständlich erschien dann 1998 auch ein Videospiel, welches auf dem Sammelkartenspiel basiert. 1997 läuft die Fernsehserie in Japan an. Sie läuft noch immer und hat über 650 Episoden. In der Serie wird der Junge Ash Ketchum mit seinem Pokémon Pikachu begleitet. Die ersten Folgen der Serie wurden in Deutschland übrigens wegen Gewalttätigkeiten, einem Transvestiten und einem Pikachu das einen Hitlerbart trägt nicht ausgestrahlt. Episode Drei ist einer der Ursprünge des Gerüchts, dass japanische Anime-Serien epileptische Anfälle auslösen.
Die Serie beruht auf den GameBoy-Spielen. Das von Satoshi Tajiri entwickelte erste Pokémon Spiel erscheint 1996 in Japan für den GameBoy. Traditionell gibt es bei den Pokémon-Spielen immer zwei unterschiedliche Editionen. Die Story der Editionen ist völlig identisch, die im Spiel sammelbaren Pokémon unterscheiden sich jedoch. Das erste Spiel erschien in grünen und roten Edition, welche nur in Japan erhältlich waren. Diese wurden technisch aufpoliert und als blaue und rote Edition auch in den USA und Europa verkauft. Mittlerweile gibt es einen ganzen Rattenschwanz an unterschiedlichen Editionen für alle möglichen Nintendo-Konsolen. Eine genaue Zahl zu nennen ist unmöglich, denn alles ist eine Variante und Spezialedition von irgendetwas anderem. Dazu kommen noch weitere Spiele die nichts mit den „klassischen“ Pokemon-Spielen zu tun haben.
Ebenfalls 1996 erscheint das Sammelkartenspiel, welches nach Magic: The Gathering das erfolgreichste der Welt ist. Ironischerweise kam Nintendo damit seinem Ursprung wieder sehr nah, denn die Firma begann ihr Geschäft mit sog. "Hanafuda"-Spielkarten. Erst viel später kam Nintendo über Plastikspielzeug (Einige YPS-Gimmicks waren wohl von Nintendo.) zu digitalen Spielgeräten. Selbstverständlich erschien dann 1998 auch ein Videospiel, welches auf dem Sammelkartenspiel basiert. 1997 läuft die Fernsehserie in Japan an. Sie läuft noch immer und hat über 650 Episoden. In der Serie wird der Junge Ash Ketchum mit seinem Pokémon Pikachu begleitet. Die ersten Folgen der Serie wurden in Deutschland übrigens wegen Gewalttätigkeiten, einem Transvestiten und einem Pikachu das einen Hitlerbart trägt nicht ausgestrahlt. Episode Drei ist einer der Ursprünge des Gerüchts, dass japanische Anime-Serien epileptische Anfälle auslösen.
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