20. Juni 2010

Surf Nazis must die! [UPDATE]

Brian Wilson wird heute 68 Jahre alt. Der Bandleader der Beach Boys komponierte fast alle Songs der Band. Mit 16 Jahren bekam der musikalisch Interessierte Wilson ein Aufnahmegerät geschenkt. Er begann mit Harmoniegesängen zu experimentieren. 1961 gründete er mit seinen Brüdern, seinem Cousin und einem Schulfreund die Beach Boys. Ihr erstes Lied "Surfin'" wurde zum Lokal-Hit in Kalifornien. 1963 hatte Wilson einen Nervenzusammebruch. Das viele Touren und Arbeiten kostete ihn zuviel Energie. Er wurde in der Band ersetzt und arbeitete nur noch im Studio. 1966 erschien Wilsons Meisterwerk "Pet Sounds". Das nächste Album der Band sollte "Smile" heißen wurde aber aus diversen Gründen erst 2004 veröffentlicht.
Während sich Wilson immer weiter aus der Band zurückzog feierten die Beach Boys weiter Erfolge. In den 70ern begab er sich in psychologische Behandlung des Arztes Eugene Landy, welcher Wilson völlig ruinierte und manipulierte um Wilson zu kontrollieren. Landy wurde nach einigen Klagen durch Wilsons Bruder Carl und seiner Mutter die Probation entzogen.
Seitdem arbeitet Wilson als Solist und veröffentlicht auch immer wieder neue Alben.
Foto: Richard King

Brian Wilson wurde natürlich 68 nicht 62. Ich habe mich verrechnet. Dank an Carl Regenberg für den Hinweis.













19. Juni 2010

Here Kitty Kitty Kitty!

Wie heißt der am häufigsten abgedruckte Comic-Strip der Welt? Garfield! Die fette Lasagne-abhängige Katze hat alle abgehangen (inklusive dem blöden Marmaduke, welcher bald in einem blöden Kinofilm mitspielt.).  Garfield hat im Lauf der Zeit mal alle Medien besucht. Es gab eine Trickfilmserie (mein Hauptkontaktmedium mit Garfield.), eine deutsche Hörspielreihe in der Garfield von Hape Kerkeling gesprochen wurde, ein Eurodance-Album mit dem Titel "Keep Cool, Cat", zwei Kinofilme und ein altes Computerspiel. Sogar ein Fan-Computerspiel gibt es, das wurde aber von einem Fan gemacht. Zum Glück hielt dieser sich anonym, so dass er der Klagewelle von Garfield-Erfinder Jim Davis entging. Ein Bühnenmusical ist in Planung.
Die fette Katze macht sich also immer breiter. Mal gut das heute nicht Montag ist.

Foto: DocteurCosmos









18. Juni 2010

Amazing!

Der 222. Tag des Popkulturkalenders gehört niemand anderem als dem Beatles Bassisten Paul McCartney. McCartney wird heute 68 Jahre alt.
Paul McCartney ist in viellerlei hinsicht ein Subjekt der Popkultur. Nicht nur weil er Mitglied der Beatles war. Er schrieb zum Beispiel auch den Song zum Bond Film "Live and let die". Ebenso nahm er mit Michael Jackson (nicht Lionel Richie!) den Song "The Girl is mine auf". Mit seiner späteren Band Wings konnte er ebenfalls große Erfolge in Europa feiern. 1985 nahm er dann den Titelsong des Dan Aykroyd Films "Spione wie wir auf".
Paul McCartney starb nicht 1969.


Foto: http://www.jimsummariaphoto.com/











17. Juni 2010

Sieben!

Auch wenn die allgegenwärtige 7-Segment-Anzeige eher ein Gegenstand der 80er war, wurde sie bereits 1908 von Frank W. Wood patentiert. Mittlerweile ist sie zum Symbol für tödliche Countdowns, nervige Radiowecker und "klassische" Digital-Uhren geworden. Wer etwas hoch technisches oder extrem gefährliches vorhat und dabei mit Zeit arbeitet braucht eine Digitalanzeige. Wer etwas messen will ist quasi per Gesetz verpflichtet eine Digitalanzeige zu haben. Das früher eingesetze Oszilloskop wurde im Pop völlig von der Digitalanzeige verdrängt. Diese ist nun der Marker für "Ich bin: Technisch, wichtig und gefährlich" inne.
Während solche Anzeigen  heute mit LEDs und LCDs dargestellt werden gab es früher auch welche die mit Röhren gemacht wurden. Dafür befand sich die Anzeige in der Röhre.









16. Juni 2010

Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter!


Mamaaaa! Just killed a man! Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen! Mother! Und ich schlafe in der Dusche, weil die Dusche zu mir hält. Tell your children not to worry. Goodbye i will keep you in my heart! Keiner trägt so schöne Kleider! Shower your love on me. Mutter der Mann mit dem Koks ist da! Schreit den Namen meiner Mutter. Wenn Sie kein Bidet haben, stellen Sie sich doch in der Dusche auf den Kopf. How i met your mother! He killed his mother. Gegenstück einer Schraube. Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt. Mutterschiff.
War das einer von Deinen Bekloppten?
Foto: ADC











15. Juni 2010

Was haben ein T-Rex, der Terminator, Aliens und Iron Man gemeinsam?

Heute geht es um Heidi Kabel...
Nein war nur Spaß. Subjekt des heutigen Kalenderblattes ist der amerikanische Spezialeffekt-Designer Stan Winston. Winston begann seine Karriere nur aus reiner Not. Er fand keinen Job also heuerte Ende der 60er als Make-Up-Assistent bei Walt Disney an. Kurze Zeit später gründete er seine eigene Spezialeffektfirma und gewann recht zügig einen Emmy für den Fernsehfilm "Gargoyles". Winston erfand auch Wookies. Er erfand nicht Chewbacca, aber die weiteren Wookie-Kostüme die in dem unsäglichen "Star Wars Holiday Special" verwendet wurden. Für den Film "Heartbeeps" erhielt er seine erste Oscarnominierung. 1983 und 1984 waren Roboter in Winstons Werk vorrangig. 83 entwickelte er die Maske von Styx' Mr. Roboto und 84 machte er den Terminator lebendig. James Cameron war so begeistert, dass er in Zukunft immer wieder mit Stan Winston arbeitete. Für die Spezialeffekte von "Aliens" bekam Winston dann den wohlverdienten Oscar. Als Regisseur machte er sich durch den Film "Pumpkinhead" einen Namen welcher im Horror-Genre noch hoch im Kurs steht.

Foto: a) Iron Man und nicht Stan Winston. b) von 1031











13. Juni 2010

Jims dead man...

Er hat nicht nur Captain Kirk getöten, sondern war auch der erste Mann der durch die erfolgreiche Ludovico-Methode geheilt wurde. Er erfand die Zeitmaschine und herrschte über Rom! Er war der Rockmusiker Reggie Wanker und versuchte das Wasser der Erde zu kontrollieren. Die Rede ist natürlich von Malcolm McDowell.
In nur wenigen Filmen spielt Malcolm McDowell nicht den Über-Bösewicht. Vermutlich aus gutem Grund, denn er als solcher ist er meist großartig. Am bekanntesten ist seine Performance als Alex deLarge in "Clockwork Orange".

Foto: lukeford.net






(EGOISTE!!)


12. Juni 2010

Mund auf, Nixon!

Heute wirds mal sexy im Popkulturkalender, denn heute vor 38 Jahren feierte der Porno "Deep Throat" Premiere. Der Film leutete das sog. "Golden Age of Porn" ein. Die Pornowelle der 70er Jahre. Porno begann ein wenig Pop zu werden und Pop begann den Porno-Chic zu absorbieren. Der Film kostete 47.000$ (davon 25.000 für die Musik) und spielte im Lauf der Jahrzehnte ca. 600 Millionen $ ein. Im Nachhinein wird diese Ära aber auch sehr gerne geschönt, man hatte zwar noch nicht das AIDS-Problem, aber ungeschützter Verkehr mit wechselnden Parnern war noch nie so eine gute Idee.
Viele Berühmtheiten wie Truman Capote oder Jack Nicholson schmückten sich damit den Film gesehen haben. Pop wurde der Titel des Films spätestens als sich W. Mark Felt diesen Namen als Alias gab. Felt war der Informant für die Journalisten Woodward und Bernstein, welche den Watergate-Skandal aufdeckten.

Die ersten vier jugendfreien Minuten des Films. Wieso auch immer die Musik 25.000$ gekostet hat...






Der Film enthält übrigens einige James Bond Anspielungen. So heißt z.B. eine der Figuren "Dr. Young". Terence Young war Regisseur der meisten bis dato gedrehten Bond-Filme. Dr. Young bezeichnet sich auch als "Fall 007".


Die Idee Raketen und Züge während eines Orgasmus zu zeigen hat Deep Throat wohl nicht erfunden aber populär gemacht. Hier ein 3 Minuten Orgasmus mit Klimax auf der Mondoberfläche.


Der Gewinn aus dem Film wurde verwendet um den Filmverleih Bryanston Distributing zu gründen, welche unter anderem "The Texas Chain Saw Massacre" verlieh.

11. Juni 2010

Somewhere beyond the sea...

So richig begeistern konnte ich mich ja nie für Jaques Coustea. Der Rest der Welt aber schon, darum ist er heute im Popkulturkalender. Vor 100 Jahren wurde Jacques-Yves Cousteau in Saint-André-de-Cubzac in Frankreich geboren. Cousteau studierte an der Akademie der Marine, da er Flieger werden wollte. Dies wurde jedoch durch einen Autounfall unmöglich gemacht. Im zweiten Weltkrieg forschte er an der Tauchflasche und drehte darüber seinen ersten Film mit dem Titel "Épaves". Die Entwicklung beeindruckte die Marine so, dass Cousteau und seine Partner damit beauftragt wurden eine Forschungsgruppe zu gründen. 1949 verließ Cousteau dann die Marine und mietete ein Schiff namens Calypso für einen symbolischen Franc. Er baute das Schiff so um, dass er damit Forschen und Filme drehen konnte. 1956 gewann er die Goldene Palme von Cannes für seinen Film "Die schweigende Welt".







Der Erzähler von Spongebob ist übrigens an Jacques Cousteau angelehnt.


10. Juni 2010

not in Kansas anymore!

Ihren 88. Geburtstag würde Judy Garland heute feiern. Die Schauspielerin und Sängerin ist allseits bekannt als Dorothy aus der Verfilmung des "Zauberers von Oz". Ihre Familie war 1924 nach Hollywood gezogen, da Garlands Vater hoffte im jungen Hollywood entdeckt zu werden. Er trat schon immer in dem von ihm geleiteten Kino mit kleinen Tanznummern auf. Die junge Judy drehte mit sieben Jahren ihren ersten Film unter dem Titel "The Big Revue". Mit 14 bekam sie ihren ersten Studiovertrag bei MGM und bekam ihm Film "Broadway Melody of 1938" ihre erste "richtige" Rolle. Schon 1939 feierte der "Zauberer von Oz" Premiere. Danach drehte sie auch weiter mit MGM erfolgreiche Musical-Filme. 1950 entließ sie MGM (nach 11 Jahren) aus ihrem Vertrag, denn sie galt als schwierig und litt unter Medikamentenabhängigkeit. Auch ihre Ehe mit Vincente Minelli (der Vater ihrer Tochter Liza Minelli) begann zu kriseln. Sie kehrte Hollywood daraufhin den Rücken.
Erst auf Anraten ihres dritten Mannes Sidney Luft kehrte sie auf die Bühne zurück und feierte als Sängerin große Erfolge. Sie galt bis zum ihrem Tod 1969 als die bestbezahlteste Bühnenkünstlerin der Welt.



Jetzt muss ich wieder heulen *schnief*!







Teil 2

9. Juni 2010

Quack Quack!

Quack Quack! Quack Quack! Donald Duck! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack! Quack Quack!









8. Juni 2010

Nation Shall Speak Peace Unto Nation

Am 8. Juni 1946 nahm die BBC ihren Fernsehbetrieb wieder auf. Versuche und einen kurzen Regelbetrieb gab es bereits vor dem Zweiten Weltkrieg, doch der Siegeszug des britischen Fernsehens begann erst 1946. Über die BBC selber ist gar nicht soviel zu sagen außer, dass die Briten stolz auf die BBC sind. Etwas von den Deutschen nicht behaupten kann. Wir sind nicht Stolz auf die BBC, wir sind ja nicht mal stolz auf unsere eigenen Öffentlich-Rechtlichen Medien. So dass Fass machen wir mal schnell wieder zu. Die BBC ist aber ein schönes Beispiel dafür, dass öffentliche Medien auch ein Quell guter Dinge sein können. Vielleicht lässt uns das vergangene und vorhandene Qualitäten unserer ÖRs (wieder)erkennen. Die BBC ist nur kostengünstiger als ARD und ZDF - aber es ist ja auch nur eine kleine Insel. Ich hatte mal eine abscheuliche Englischlehrerin die gutes Englisch als das definierte was der Nachrichtensprecher von der BBC spricht.









Die BBC hat sogar fliegende Pinguine!








u.v.a.

7. Juni 2010

Cool Dino

93 Jahre alt wäre Dean Martin heute geworden. Der sog. "King of Cool", war nicht nur ein bekannter Swing-Sänger sondern in den USA auch als Schauspieler, Komiker und Entertainer bekannt. Seine Karriere begann er zusammen mit Jerry Lewis. Die beiden wurden in den USA extrem erfolgreich und drehten sogar einige Filme mit einander. Am erfolgreichsten war Dean Martin jedoch als Sänger. Er schaffte es sogar die Beatles mit "Everybody loves Somebody" von Platz 1 zu fegen. Schon früh in seiner Musikerkarriere freundete er sich mit Frank Sinatra an. Er, Sinatra, Sammy Davis Jr., Peter Lawford und Joey Bishop bildeten ab den 60ern das vielzitierte "Rat Pack" welche das amerikanische Showbusiness beherrschten. Dean Martin war so beliebt, dass er 1965 eine eigene TV-Show von NBC bekam. Diese Show sorgte bald für den Ruin von NBCs Mutterkonzern RCA, denn Martin hatte nur einen Einjahresvetrag bekommen. Um Dean Martin von einer Verlängerung zu überzeugen bekam er eine Gage von 283.000$ pro Show (Inflationsbereinigt sind das ca. 1,7€). Dies machte ihn zum Rekordhalter was die Gage und die Einschaltquote anging.









6. Juni 2010

Toast of the Town

Mit 23 Jahren Laufzeit war die "Ed Sullivan Show" die wohl langlebigste Unterhaltungsshow des US-Fernsehens. Um einen groben Vergleich zu ziehen könnte man sagen die Show entsprach vom Bedeutungswert Wetten dass in den späten 80ern. Wer da war hats geschafft. Das Programm hatte vielfältige Gäste aus allen Bereichen. Von Zirkusartisten bis Opernsängern Vorallem Musiker konnten sich einen Karrieresprung durch einen Auftritt in der Ed Sullivan Show versprechen. Berühmt geworden sind die Auftritte der Beatles und die von Elivs, bei denen die Teenager fast das Studio zerlegt hatten. Dies war selbst für das amerikanische Fernsehen Neuland.
Sullivan war übrigens nicht begeistert von Elvis' Auftritt. Er ließ Elvis nur wegen der Quoten auftreten. Den Auftritt empfand er als "schmutzig und vulgär".
Ed Sullivan war auch ein Karrierehelfer für schwarze Bands. Sullivan verhalf u.a. den Supremes zum Erfolg.










Al Koran on The Ed Sullivan Show - Watch the top videos of the week here

5. Juni 2010

Ladies and Gentlemen!

Mr. Conway Twitty!
Conway Twitty war ein US-amerikanischer Countrysänger. Er starb heute vor 17 Jahren. Seine Lieder hatten reichlich seltsame Texte. Aber seht selbst:









4. Juni 2010

Guten Abend, Gute Nacht.

Völlig unerklärlich ist ja die Tatsache, dass das Ende jeder Waltons-Episoden so bekannt ist wie kein anderes. Heute vor 29 Jahren lief das letzte Mal ein Ende einer Waltens-Folge. In der Serie die in der Zeit der Weltwirtschaftskrise spielt geht es um die Waltons, eine arme Familie, welche unmengen von Kindern hat. Die Erzählerperspektive übernimmt John-Boy Walton (der wohl bekannteste). Am Ende einiger Folgen sieht man das Haus der Waltons in der Nacht. In einem der Fenster brennt noch ein Licht und man hört einen kurzen Dialog zwischen John-Boy und seiner Schwester Elizabeth, welcher immer auf "Gute Nacht, John-Boy." - "Gute Nacht, Elizabeth" endet. Diese Ende ist so bekannt geworden, dass es sogar im deutschen Fernsehen immer wieder parodiert wurde.

Einige ältere Switch-Episoden enden ebenfalls mit dem Bild des Walton-Hauses, nur das meist parodierte Personen Jimbob oder John-Boy "Gute Nacht" sagen. Ebenso wie die Folgen der "Ludolfs" nur das hier sich die 4 Brüder noch kurz die Folge reflektieren.

Foto: Gilliganfanatic







3. Juni 2010

Fast as lightnin'

Vor exakt einem Jahr starb David Carradine. Der Schauspieler wurde bekannt durch seine Rolle als Caine in der 70er Jahre Serie "Kung Fu". In der Serie reist der Shaolin Mönch durch den Wilden Westen und sucht seinen Halbbruder. Wie sich das gehört erlebt er auf seinem Weg natürlich jede Woche ein neues spannendes Abentuer. Angeblich sollte die Hauptrolle der Sendung eigentlich an Bruce Lee gehen, welcher dann aber wegen des Starken chinesischen Akzents nicht genommen wurde. Bei der deutschen Synchronfassung wurde übrigens die Titelmelodie durch Carl Douglas' "Kung Fu Fighting" ersetzt. In den 90ern gab es dann eine Neuauflage der Serie. Die Geschichte drehte sich nun um einen Enkel Caines der seinen Sohn trifft und mit ihm gemeinsam Verbrechen löst.
Vielleicht heute noch bekannter als seine Rolle in Kung Fu ist die des Bill in "Kill Bill". Während Carradine im ersten Teil nur zu hören ist tritt er in Kill Bill 2 selber auf.
Foto: lukeford.net









2. Juni 2010

That's so 80s.

Das wichtigste Artefakt der 80er Jahre ist selbstverständlich "Der Zauberwürfel". Heute vor 30 Jahren begann der Verkauf des Drehrätsels in Deutschland. Im Ausland heißt der Würfel übrigens "Rubiks Cube" nach seinem Erfinder Ernő Rubik. Rubik ist ein ungarischer Designer und Architekt. Nach seinem Studium der Architektur wurde Rubik Herausgeber eines Spielemagazins. Er selber sagt, dass sein Interesse am Raum und seinen Möglichkeiten sei die Quelle für die Idee des Zauberwürfels gewesen. Den historischen Raum der 80er Jahre hat er fraglos mitgeformt.
Wie man den Würfel löst habe ich bis heute nicht verstanden. Aber es geht in weniger als 8 Sekunden. Man muss nur wissen wie.







Die Chinesen haben bereits Rubik-Otaku gezüchtet.


1. Juni 2010

It's the News!

Atlanta, Georgia Am heutigen Tag vor 30 Jahren begann die Ära des Nachrichtenfernsehens. Der US-Amerikanische Medienmogul Ted Turner startete mit Central News Network den ersten Nachrichtensender der Welt. CNN ist heute immer noch der Prototyp des Nachrichtensenders, wenn er auch von FOX News im Erfolg überholt wurde. Meistens werden in Filmen Varianten der Buchstabenfolge CNN verballhornt. Wenn man Glück hat, und CNN es erlaubt darf man sogar das originale Logo verwenden. Im Gegensatz zu den deutschen Nachrichtensendern überträgt CNN aber immernoch den ganzen Tag Informations- und Nachrichtensendungen und zeigen nicht 11 Stunden am Tag Dokutainment-Kram über amerikanische Flugzeugträgermotoren. Eine besondere Erwähnung sollte Larry King finden, dessen Show "Larry King Live" immer wieder gerne Parodiert wird.
Bonn Parallel dazu begann in Deutschland die Ära des Videotextes.







31. Mai 2010

Ask yourself one question: Do I feel lucky, well do ya punk?

Clint Easwood wird heute 80 Jahre alt. Eastwoods Karriere ist nicht mal eben schnell in ein Paar Sätze gefasst, aber dennoch ein kleiner Abriss. Er ist mindestens eine doppelte Popkultur-Ikone. Einmal als stiller Westernheld aus "Eine Hand voll Dollar". Mit dieser Rolle prägte er immerhin die Darstellung aller folgenden Revolverhelden der Filmgeschichte, und gilt bis heute als der Beste. Und zum zweiten als "Dirty Harry" Callahan der mit seiner 44er Magnum (Angeblich eine ziemliche Scheißwaffe, wenn man sie als Dienstwaffe benutzt - aber sieht gut aus.) durch San Francisco fährt und Punks einbuchtet.
Seine Karriere als Regisseur begann in den frühen 70ern und erreichte ihre Höhepunkte in Form von "Million Dollar Baby" und "Erbarmungslos" für die er beide Oscars erhielt.

Foto: Martin Kraft









30. Mai 2010

SIEG!

Gewonnen Gewonnen Gewonnen! Aber ob das so gut war? Hier mal sechs Punkte zum Deutschen Grand Prix Sieg.


Pro:

  • Hannover ist die Scorpions los, als einzigen Musikexport von irgendeiner Signifikanz

  • Deutschland ist Nicole und Ralph Siegel los. Man muss sich nicht immer anhönren, dass ja nur Nicole mit ein bisschen Frieden gewinnen konnte. Nazivergangenheit und so...

  • Vorallem sind wir Ralph Siegel als ewigen Grand Prix-Gott los.
Contra:
  • Lena wird uns nun 48 Stunden am Tag auf allen Radiosendern um die Ohren gehauen. Für mindestens 2 Jahre. Na, Danke.

  • Das Verlieren des nächsten Grand Prix wird die Laune ordentlich drücken.

  • Stefan Raab wird vermutlich in Zukunft als Alleinherrscher über das Deutsche Fernsehen regieren.






10 Jahre ist es her, da hat Raab es selber versucht!




29. Mai 2010

The night Arthur died

Gestern starb der Schauspieler und Komiker Gary Coleman. Coleman wurde bekannt durch den Spruch "What'choo talkin' 'bout, Willis?". In der TV-Serie "Diff'rent Strokes" spielte er Arnold den jügeren zweier Brüder. Willis war der größere der beiden Brüder (zu dem Coleman auch immer seinen Spruch sagte.). Der kleine Arnold wurde vom kleinwüchsigen Kinderstar Coleman gespielt.
"What'choo talkin' 'bout, Willis?" wurde zur bekanntesten Catchphrase der 80er Jahre. So bekannt, dass sie sogar in den amerikanischen Sprachgebrauch einging. Nachdem Ende der Serie wurde Coleman immernoch so stark mit der Figur Arnold Jackson und seinem Satz assoziiert, dass er eigentlich immer den Arnold spielen musste. Auch in der von Hanna-Barbera produzierten "Gary Coleman Show" war er eigentlich immernoch Arnold.
Gary Coleman starb gestern an den Folgen einer Kopfverletzung.

Foto: Aaron Fulkerson









28. Mai 2010

Lucky

Wem gebührt mehr die Ehre das 200. Blatt des Popkulturkalenders zu füllen als Kylie Minogue. Die australische Pop-Sängerin wird heute 42 Jahre alt. Kylie hat ein wenig das Klischee der zur Sängerin gewordenen Schauspielerin gelebt. Sie wurde bekannt als Charlene Mitchell in der australischen Endlos-Soap "Neighbours". Zuvor spielte sie in anderen Serien wie "The Henderson Kids" mit. Außerdem war ihre Schwester Dannii zu dem Zeitpunkt noch bekannter als sie. Das sollte sich aber ändern, als sie bei einem Fußballspiel den alten "Little Eva" Hit "Loco-Motion" sang. Das Lied kam so gut an, dass Kylie einen Plattenvertrag bekam und mit "Loco-Motion" blieb sie sieben Wochen auf Platz 1 der australischen Charts. Danach bekam sie einen Vertrag von der Britischen "Hit-Factory" Stock Aitken Waterman, welche mit ihr "I should be so lucky" produzierten. Danach kamen noch einige Hits, aber es wurde bis 1995 langsam ruhiger um Kylie. 95 gelang ihr ein Achtungserfolg bei den Kritikern, welche sie vorher immer gescholten haben, durch ihr Duett mit Nick Cave. So richtig los gings aber erst 2000 als ihr Album Light Year rauskam. Mit der Single-Auskopplung "Spinning Around" schaffte Kylie das, was nur Madonna vorher gelang: Ein Nr. 1 Hit in den Britischen Charts in den 1980er, 1990er und 2000er Jahren.

Foto: Gryffindor





Jaja... die 80er hatte man erst in den 90ern in Kanada.




27. Mai 2010

Ich bin Arzt kein Mainzelmännchen

Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 1972. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen und das zum ersten Mal in Deutschland im ZDF. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Deutscher zuvor gesehen hat.










Teil 2

26. Mai 2010

Foxy Lady

Zum 61. Geburtstag Pam Griers:









25. Mai 2010

Three reasons why they built movie theaters.

Star Wars wird heute 33 Jahre alt!
Ähnlich oft habe ich die alten Star Wars-Filme auch schon gesehen. Die neuen nur 1-3 mal - warum auch. Meine erste Erinnerung an Star Wars ist der Anfang von "Das Imperium schlägt zurück" (so hieß das damals noch). Ich war bei meiner Oma zu Besuch, welche damals, Christian Schwarz-Schilling sei dank, Privatfernsehen hatte. Der Film kam auf Sat 1. Ich konnte meine Oma überzeugen den Film mit mir zugucken, weil er irgendwie cool aussah. Von da an trug ich die Szene in der Han Solo ein totes Taun-Taun aufschneidet in meinem Kopf herum. Viel später sah ich dann den Film wieder und erkannte erst dass ich damals Star Wars gesehen habe.
Interessant ist das ich "Rückkehr der Jedi-Ritter" nicht sehen konnte, weil meine Oma Glücksrad, Tatort oder Matlock oder ähnliches sehen wollte (Die vier Filme davor hab ich ja auch verpasst - dachte ich.). Ich war aber ziemlich sauer, denn ich war mir ziemlich sicher, dass der Film den ich zuvor sah das gottverficktnocheins Beste war, dass ich je gesehen habe. Natürlich will man  so etwas dann auch zu Ende sehen.
Ich sollte bis zum heutigen Tag niemals alle drei Filme ohne Störung im Fernsehen sehen.













Und da sich auch die Premiere von meinem zweitliebsten Liebling was Popreferenzen angeht, nämlich "H.M.S. Pinafore" zum 132 mal jährt:



Das ist zwar aus "Pirates of Penzance" aber es ist so wunderbar passend...

24. Mai 2010

Sing Sing

Zum 54. Jahrestag des ersten Eurovision Song Contest:









23. Mai 2010

Shotgun Wedding

Zum 76. Todestag von Bonnie und Clyde