1. Mai 2010

The greatest story ever told!

Ich glaube man kann über viele Filme die als die besten der Welt gehandelt werden, sagen dass man sie schlecht findet. Über einem Film kann aber, wie ich glaube, so ziemlich niemand etwas schlechtes sagen*: Citizen Kane.
Orson Welles erster Film und, zudem sein Meisterwerk hatte heute vor 69 Jahren Premiere. Mit dem Film begann Welles Filmkarriere. Seine Radiokarriere erreichte ja seinen Höhepunkt mit seiner Inszenierung von H.G. Welles "War of the Worlds". Von da an war Welles berühmt. Zum Star wurde er mit Citizen Kane aber erst nicht. Ebenso wie das Hörspiel löste Kane Aufruhr aus. Hier standen zwar keine Hillbillies im Garten und warteten auf die zu erschießenden Aliens. Nein, der Film war ein relativer Flop, was nicht zuletzt an der Kampagne gegen den Film und Welles durch den Zeitungsmagnaten William Hurst lag. Hurst fand sich in der Figur des Citizen Kane wieder und klagte gegen die RKO und Kane. Erst als der Film in Europa rauskam wurde er zum Erfolg. In Europa zeigte man sich begeistert. Als der Film dann in den 50ern nocheinmal in den US-Kinos anlief wurde er (nach meiner und Ed Woods Meinung zurecht) als der beste Film aller Zeiten bezeichnet. Bleibt nur die Frage: Wer ist Rosebud?

*Außer William Randolph Hurst.













30. April 2010

It's a wabbit!

Das ist der große bunte Popkulturkalender der alles froh und farbig macht! Er macht sogar den grauen Himmel blau, damit die Sonne mit uns lacht! Hier kommt ein Super-Knüller-Knallbobon. Da sprüht der Pop, da geht es rund. Da steigt die Stimmung wie ein Luftballon. Ja, Freunde! Popkultur ist gesund!
Das ist der große bunte Popkulturkalender und Bugs Bunny ist dabei. Der ist für jeden was, das wir ein Riesenspaß. Das Spiel beginnt! Die Bühne frei:









29. April 2010

Das duale System

Heute mal etwas, dass mir eigentlich gar nicht liegt: Pokémon. Denn vor 10 Jahren lief die 100ste Episode der Anime-Serie Pokémon im Fernsehen. Die Serie beruht natürlich auf den beliebten Nintendo Videospielen. Um das hier mal in eine historische Abfolge zu sortieren (mit der ich immer Probleme hatte):
Das von Satoshi Tajiri entwickelte erste Pokémon Spiel erscheint 1996 in Japan für den GameBoy. Nintendo vetreibt die Spiele noch heute, und hat damit die beiden erfolgreichsten Spielereihen der Welt im eigenen Haus.
Es gibt bei den Videospielen immer zwei unterschiedliche Editionen. Die Story der spiele ist völlig identisch, die sammelbaren Pokémon unterscheiden sich jedoch. So begann es mit der grünen und roten Edition, welche nur in Japan erhältlich waren. Diese wurden technisch aufpoliert und als blaue und rote Edition auch in den USA und Europa verkauft. Mittlerweile gibt es einen ganzen Rattenschwanz an unterschiedlichen Editionen für alle möglichen Nintendo-Konsolen. Plus noch einer Menge Spiele drumherum.
Ebenfalls 1996 erscheint das Sammelkartenspiel, welches nach Magic: The Gathering das erfolgreichste der Welt ist. Interessanterweise kam Nintendo damit seinem Ursprung wieder sehr nah, denn die Firma begann ihr Geschäft mit sog. "Hanafuda"-Spielkarten. Erst viel später kam Nintendo über Plastikspielzeug (So manches YPS-Gimmick war schon von Nintendo!) zu digitalen Spielgeräten. Selbstverständlich erschien dann 1998 auch ein Videospiel, welches auf dem Sammelkartenspiel basiert.
1997 läuft die Fernsehserie in Japan an. Sie läuft noch immer und hat über 650 Episoden. In der Serie wird der Junge Ash Ketchum mit seinem Pokémon Pikachu begleitet. Die ersten Folgen der Serie wurden in Deutschland übrigens wegen Gewalttätigkeiten, einem Transvestiten und einem Pikachu das einen Hitlerbart trägt nicht ausgestrahlt. Episode 3 ist einer der Ursprünge des Klischees, dass japanische Anime-Serien epileptische Anfälle auslösen.


Foto: (R) Nintendo



Hoffentlich war der besser als der Super Mario Film...


Alle Epileptiker bitte rausgehen. Das ist der Schnipsel!



Teil 2



28. April 2010

Ugh!

Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Iek!Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Ugh! Iek!Iek! Uuuuugh! Ugh! Ugh! Ugh!Iek!Iek! Ugh! Ugh! Ugh!Uugh!Iek! Ugh! Ugh! Ugh! Iek! Uuuuugh!

Ugh!: Stefan Servos











27. April 2010

Heute im Hochkulturkalender

200 Jahre alt wird Beethovens "Für Elise" heute. Kennen tun wir das Stück Alle. Einzig Beethovens "Ode an die Freude" dürfte bekannter sein. Wann immer man ein romantisches Klassikstück braucht muss Elise dran glauben (manchmal auch Schumann, aber der ist so kompliziert). Wann immer noch ein Kilobyte Platz auf einem Kinder-Keyboard ist wird "Für Elise" eingespeichert. Wann immer jemand sich an ein Tasteninstrument setzt, und keine Ahnung davon hat versucht er den Flohwalzer zu spielen, danach dann aber den Mann aus Bonn.
Im übrigen sollte das Stück "Für Therese" heißen, so wird jedenfalls spekuliert. Der alte Ludwig van soll das Stück Therese Malfatti gewidmet haben. Diese wollte er heiraten, sie ihn aber nicht. Auf jeden Fall soll der Titel falsch transkribiert worden sein. Dagegen steht die Behauptung Beethoven habe das Wort "Elise" in den ersten Noten versteckt. Ich würde nicht mal merken wenn im Flohwalzer "Mein Kampf" versteckt wäre.



Brian Setzer swingt mit "For Lisa"


Dazu kann man im Videospiel "DDR Extreme" für die PlayStation 2 tanzen.


Das oft ansehen...


am Ende klingt dass dann so:




Hat nix damit zu tun, aber ich mag die Vorstellung...

26. April 2010

I shot the Sherrif

Zum 140. Todestag von John Wilkes Booth doch mal ein bisschen was zu Attentaten auf den amerikanischen Präsidenten. Immer wieder auch ein beliebtes Thema in der Popkultur. Angefangen natürlich mit dem Attentat auf Lincoln. Lincoln war grade im Theater, als Booth so gegen 22 Uhr in seine Loge stürzte "Sic semper tyrannis" rief und Lincoln erschoss. Booth schaffte es sogar zu flüchten, und wurde erst 12 Tage später erschossen.
Noch öfter zitiert wird jedoch die Ermordung Kennedys. Einerseits, weil jeder den Amateurfilm von Alan Zapruder kennt, andererseits auch, weil man so herrlich über die Verschwörungstheorien spekulieren kannt. War es Oswald oder waren es Aliens? Lebt Kennedy noch? War Kennedy ein Alien?
Filmisch wurde auch der Versuch Nixon zu töten verarbeitet. Nixon überlebte vollkommen unbeschadet. Samuel Byck wollte Nixon töten in dem er ein Flugzeug ins Weiße Haus fliegt. Als er im Flugzeug war musste er feststellen, dass die Bremsblöcke noch vor den Reifen lagen. Den politischen Selbstmord hat Nixon dann im Alleingang erledigt.
Es gibt übrigens einen interessanten Aberglauben namens "Curse of Tippecanoe". Der Fluch besagt, dass alle Präsidenten die in einem Jahr mit einer Null am Ende gewählt wurden im Amt sterben. Dies war sogar 120 Jahre lang gültig, denn zwischen 1840 und 1960 passierte das jedem Präsidenten der in einem "Null"-Jahr gewählt wurde. Erst Ronald Reagan überlebte ein Attentat 1981 und brach den Fluch.







Stephen Sondheim und John Weidman schrieben sogar ein Musical namens "Assasins".




Großartige Folge. Die ganze Serie ist großartig.

25. April 2010

Tag 167

Seit nunmehr fast einem halben Jahr sitze ich auf dieser Insel, und das einzige was ich hier zu tun habe ist Popkultur zu konsumieren. Ich habe in der nähe des Wasserfalls sogar eine DVD vom "Star Wars Holiday Special" gefunden. Mein Hütte besteht zu einem Teil aus Perry Rhodan zum anderen aus Landser-Heftchen. Als blanken Hohn empfand ich es, als ich heute eine "Robinson Crusoe"-Originalausgabe fand. Das Buch kam am 25. April 1719 heraus.
Zum Feuermachen nehme ich immer das Zippo, dass nach einer halben Stunde des Versuchens auftaucht. Am besten brennen alte Comics. Ich muss sie aber immer aus der Plastikfolie ziehen, sonst stinkt es so.
Einen Eisbären habe ich noch nicht gefunden, geschweige ein anderes Insel-Monster. Wobei sich das kaum verhindern lässt. Eine der Bergspitzen sieht aus wie der Todesstern. Ich hoffe dort ein funktionierendes Lichtschwert zu finden - man weiß nie! Es werden immernoch täglich hunderte Volleybälle angespült. Aber ohne Mila kann man ja damit auch nicht viel anfangen.
Ich habe mit den Handys, die ich in der Höhle im Nordosten fand versucht jemanden zu erreichen. Immer wenn ich jemanden anrufen will habe ich kein Netz, wenn sie klingeln ist ein Auftraggeber oder Operator dran. Und das Funkgerät ist auch kaputt.
Ich habe überlegt ein Floß zu bauen, aber ich habe kein Benzin für die Motorsäge und bei allen Äxten fliegen die Klingen weg wenn man ausholt.
Es ist schade, dass hier kein anderer Mensch ist. Alleine macht das alles kaum Sinn. Warum soll ich Spiderman-Comics lesen, wenn ich mich mit niemandem darüber unterhalten kann. Warum sollte jemand das "Star Wars Holiday Special" anders als betrunken mit seinen Freunden schauen?
Ich werde nun schlafen gehen. Morgen finde ich raus, was es mit der verlassenen Kleinstadt im Süden aufsich hat...









24. April 2010

Schlagerfürsten

Heute vor 28 Jahren gewann Nicole mit der Ralph Siegel Komposition "Ein bisschen Frieden" den Grand Prix.
Das Lied wurde natürlich ein riesen Hit, und bleibt wohl auch der einzige Grand Prix Hit vom Team Ralph Siegel und Bernd Meinunger. Die beiden waren vorher schon ein Team und hatten auch mit Dschingis Khan einige Hits.
Siegel ist natürlich als Dauergast bei den Grand Prix Vorentscheiden bekannt und berüchtigt. Die Lieder klingen immer gleich und langweilig. Warum Siegel einmal dieses Glück hatte, und danach nie wieder ist eine Frage, die sich schwer beantworten lässt. Ich vermute Siegel hatte schlicht Glück, denn außerhalb des Grand Prix war er mehr als erfolgreich.
Der Texter Bernd Meinunger ist nach eigener Aussage ein reiner "Handwerker". Er schreibt Texte für Lieder innerhalb eines halben Tages. Danach hört er sie nie nochmal an, oder würde sie denn wiedererkennen. Dennoch hat Meinunger so manchen Text geschrieben, welcher zu einem erfolgreichen Song wurde.
Aber hören wir uns die Produkte der Herren doch einmal an:

Foto: Nikolaj Georgiew

Und nun: Die Nationalhymne '82!


Auf dem Foto in der Küche sieht sie aus wie...




Ralph Siegel at it's best!


Den Dreck hat er auch verbrochen! Boah... der Schanze!


Meinungers spätere Werke:




23. April 2010

Auf der Straße nach Süden!

Wie sagte Stefan Raab gestern so schön: "Die erfolgreichste Serie" aller Zeiten. Vermutlich hat er recht. Und was braucht man für die erfolgreichste Serie aller Zeiten? Frauen mit großen Brüsten (vornehmlich Pamela Anderson), David Hasselhoff (von dem Raab gestern sichtlich genervt war), den Strand von Malibu und natürlich diese roten Schwimmbojen-Dinger. Wenn man das alles zusammenbasteln bekommt man natürlich "Baywatch". Baywatch wird heute 21 Jahre alt, darf also in den USA endlich Alkohol trinken. Und anders als betrunken ist diese Fitness-Fetisch-Serie auch nicht mehr zu ertragen (fragen sie David). Baywatch ist ein gutes Beispiel für die "Problem-der-Woche"-Serien der 90er da. Die Serie ist ein ziemlich präziser Zeitgeber für die 90er, denn sie lief von 1989 bis 2001. Der Baywatch-Reunion-Film "Hawaiian Wedding" kam dann 2003. In dem Film stellt sich übrigens raus, dass Mitch Buchannon (aka David!) nicht bei einem Bootsunfall gestorben ist, sondern nur Amnesie hatte und sich in einem Krankenhaus erholt hat.
Diese Schwimmbojen werden übrigens wirklich eingesetzt, brauchen aber ne Menge Übung. Ob die Serienmacher den Darstellern beigebracht haben damit umzugehen ist nicht überliefert.

Das Intro des Piloten. Kein Wunder das die Serie nach der ersten Staffel abgesetzt wurde. Nur das beherzte Kämpfen der Produzenten brachte die Serie zurück. Man beachte Hasselhoffs "Knight Rider"-Vokuhila.


ILL BEEE THEEEEEREE! Das ist übrigens der Jimi Jamison der Sänger von Survior.


Nachdem die Dreharbeiten in Los Angeles zu teuer wurden, lockte Hawaii mit Steuervergünstigungen, also wurde der ganze Kokolores nach Hawaii verlegt.




C.J?


oder Lani?


Hohohohooooo hooo hooooo! LUSTIG!




Es gab dann auch dieses richtig miese Spinoff "Baywatch Nights". Da versucht sich Mitch als Privatdetektiv. Lief glaub ich 2 Staffeln.


"Son of the Beach" war Timothy Stacks kurzlebige Baywatch Parodie.



YouTube wird übrigens heute 5. Glückwunsch und Danke!

22. April 2010

More than ever we need Nixon now!

Am liebsten gezeigt und zitiert wird ja immer JFK. Das größere Interesse hat die Popkultur aber an Richard Nixon, welcher heute vor 16 Jahren starb. Nixons Präsidentschaft endete unschön, als er an der Watergate-Affäre zerbrach, und das Amt ablegen musste. Nixon bewies so unvergleichlich wie keiner vor ihm, dass der US-Präsident doch fehlbar ist. Das Nixon so ein unsympathischer Kauz war, und zudem noch in einem der wichtigsten Jahrzente für die USA regierte, macht ihn nur noch attraktiver für die Popkultur. Wann immer ein finsterer amerikanischer Präsident gebraucht wird ist es Nixon. Natürlich ist Nixon durch seine Präsidentschaft während der Mondlandung und des Vietnamkrieges auf ewig an die beiden vermutlich wichtigsten US-amerikanischen Ereignisse des 20. Jhds gebunden. So kommt es eben auch, dass Nixon in Filmen über den Mond auftritt, und Filme über Vietnam ohne Nixon eigentlich was fehlt.
Dennoch ist auch die Person Nixon immer wieder ein gefundenes Fressen, der knautschige fehlbare Präsident lockt auf ewig...



Das Video ist dämlich, aber der einzige Ausschnitt aus Watchmen mit Nixon, den ich finden konnte. In Watchmen wurde Nixon zum vierten Mal wiedergewählt und ist einer der Gründe, warum die Welt dort so finster ist.


Oliver Stone konnte natürlich auch nicht die Finger von Nixon lassen.


Weniger Stone, aber mehr Kirsten Dunst und Dan Hedaya. "Dick" von 1999 ist eine Komödie über die fiktive Freundschaft zwischen Nixon und zwei jungen Mädchen.




Ich wähle Richard Nixon bei der nächsten Bundestagswahl! Und Sie?




Nachdem Forrest Gump aus China zurückkehrt bekommt er eine Ehrung von Nixon überreicht. In der selben Nacht meldet Forrest den Einbruch im Watergate Hotel an den Sicherheitschef und löst so die Watergate Affäre aus.


Am Ende von Black Dynamite kämpfen Black Dynamite und Nixon miteinander - Kung-Fu!

21. April 2010

In eigener Sache: subpool.de

Die Artikel des Popkulturkalenders erscheinen übrigens nun auch bei subpool.de dem Kulturmagazin für Freistilisten.
Natürlich bleibt hier aber Alles beim Alten.

Schaut ruhig einmal bei subpool rein, da gibt es noch viele andere Spannende Dinge die Pop und weniger Pop sind.

Nun aber viel Spaß mit dem Gameboy!

Technische Spezifikationen einer Weltrevolution!

* Hersteller: Nintendo
* Erscheinungsjahr: 1989
* Vermutlich bestes Spiel aller Zeiten: Tetris
* Prozessor-Art: 8 Bit modifizierter Z80-Sharp-Nachbau
* Prozessor-Eigenschaften: 8-Bit-CMOS, 2,2 MHz Maschinenzyklen, bzw. effektiv 4,194304 MHz Taktfrequenz (clock cycles)
* Beliebtester Begriff für tragbare Spielkonsolen unter Eltern: GameBoy
* Speicher: 8 KByte RAM, 8 KByte VideoRAM

* Erfinder des wichtigsten Spielzeugs nach Lego: Gunpey Yokoi
* Modulgrößen: 256 KBit, 512 KBit, 1 MBit, 2 MBit, 4 MBit, 8 MBit, 16 MBit
* Sound: 4-Kanal-Stereo-Sound mit der Möglichkeit alle Kanäle nach links oder rechts zu verlagern.
* Verkaufte Einheiten: 119 Millionen
* Grafik: Dot-Matrix-LCD, Größe 2,6", maximale Auflösung 160×144 Pixel, vier Graustufen
* Peripherie: Drucker, Kamera, Sonar
* Sprites: 8×8 Pixel oder 8×16 Pixel groß, Maximalanzahl 40 Stück
* Stromversorgung: 4 AA (Mignon)-Batterien
* Herstellungsland: Japan, später Volksrepublik China

An diesen Fallenden Tetromino kann ich mich noch gut erinnern. Und an meinen kleinen Gameboy. Ich hatte: Tetris, Mario Land 1,2 und 3, Gargoyles Quest, Solarstriker, Spiderman, Castlevania, Dr. Mario, Kwirk.




Jaja! "Die Actionwelt für coole Köpfe von Nintendo" so war die deutsche Werbung bevor man in Frankfurt das Kokain entdeckte.






Rein in den Kopf, und heute nicht mehr raus! Das Stück heißt übrigens Korobeiniki


Korobeiniki ist schon eine Million mal geremixt worden. Heute: Scooter! (So um 1:00 gehts los)


Mehr von Gijs

20. April 2010

Wer hat heute Geburtstag?

Kennen Sie daß? Sie schauen ganz in Ruhe einen Film oder eine Serie amerikanischer Herkunft, und plötzlich gibt es eine Szene in einer militärischen Luftüberwachungszentrale, und da sitzt dieser Typ? Kaum Haare, schiefe Zähne, guckt ein bisschen doof? Und dann macht er seinen vorgesetzten General auf eine seltsame Sache aufmerksam? Und jedes mal haben sie das Gefühl das schon 10x gesehen zu haben, mit eben genau diesem Kerl?
Und manchmal taucht er in seltsamen Rollen in Filmen auf und spielt halbirre Kleinganoven oder vergleichbares?
Das ist keine Illusion, sie haben Recht! Dieser Mann hat einen Namen! Er heißt Clint Howard und ist der Bruder des Regisseurs Ron Howard. Natürlich spielt Clint fast immer in Rons Filmen mit, aber nicht nur. Clint hat das Talent in genau diesen beiden Rollen immer wieder aufzutauchen, und vorallem für diese im Gedächtnis zu bleiben. Ich hoffe das geht noch ein paar Jahre so weiter, und Clint Howard entwickelt sich noch zu einem der wichtigsten That Guys.

Dieses Video fasst eigentlich Howards Karriere sehr gut zusammen:


Ein leider zu kurzer Clip aus der Family Guy Folge "Spies reminiscent of us", in der ins selbe Horn geblasen wird. Dan Aykroyd und Chevy Chase zeigen Peter ihre Spionageabteilung. Peter fragt oder der Bruder von Ron Howard auch da sei, und Aykroyd anwortet: Na klar! Sonst wäre es doch kein 80er Jahre Film.



Teil 2 (mit einem Johnny Ramone Interview)

1998 bekam er den MTV Movie Lifetime Achievement Award.




19. April 2010

Die Erde ist gelb.

Ich weiß ja: Die Simpsons hatten wir schon 100 Mal, aber dennoch haben sie noch 100 Blätter mehr verdient. Immerhin haben die Simpsons schon immer erstklassige Popkulturreferenzen an den Tag gelegt. Nicht nur die ganz großen, die jeder kennt wurden parodiert, sondern auch die kleinen die nur einer von 1 Million versteht. So haben sich die Simpsons eine Position erobert, in der sie Popkultur adeln können. So ähnlich zu sehen bei z.B. "Weird Al" Yankovic, durch dessen Parodien sich u.a. Kurt Cobain geadelt fühlte. So kann man sich zurecht gut fühlen, wenn die Simpsons einen mal durch den Kakao ziehen. Und wer sich schlecht fühlt, hat halt Pech gehabt, und wir unseren Spaß - hoffentlich.
Also zum 33. Fernsehjubiläum eine kleine Auswahl an Simpsons Popkulturschnipseln:

Foto: Rastrojo











18. April 2010

Zucker!

Am 18. April 1991 kam der Film "Allein mit Onkel Buck" in Deutschland raus. Hauptdarsteller des Films war der verstorbene John Candy.
Candy begann seine Karriere bei "Second City TV" sozusagen dem kanadischen "Saturday Night Live". Als die Sendung von NBC ins US-amerikanische Fernsehen kam wurde Candy auch in den USA bekannt.
Candy spielte unter anderem in einer der ersten "Mockumentarys" mit. "The Last Polka" war ein Film über die Shmenges ein fiktives leutonisches Polka Duo.
In den 80ern begann Candy Filmkarriere. Erst spielte er nur kleine Rollen, wie den Bewährungshelfer der Blues Brothers oder Dewey Oxberger in "Stripes". Candy sollte auch Louis Tully in Ghostbusters spielen, fand aber, dass sein Freund Rick Moranis besser in die Rolle passte.
Candys Rollenangebote waren oft nicht die besten, so kam es, dass er öfter in eher mittelmäßigen Filmen mitspielten, was in den 90ern in "Cool Runnings" gipfelte. Durch ernsthaftere Filme versuchte er seine Rollenauswahl zu bessern, aber dadurch dass Candy 1994 bereits starb wurde nicht mehr viel daraus. Seine letzte Rolle war die des Sherrifs Bud Boomer in Michael Moores Komödie "Canadian Bacon".

Foto: Mike F. Campbell



Ein sehr schön umgeschnittener Trailer.


We've got ways to make you pronounce the letter O!"










17. April 2010

Cara mia!

Heute vor 19 Jahren wurden die Dreharbeiten zum Addams Family Film abgeschlossen. Im Film spielen Raul Julia, Anjelica Houston, Christopher Lloyd und Christina Ricci. Die Addams Family basiert auf dem Comics von Charles Addams, die er für "The New Yorker" schrieb.
Zuerst hatten die Figuren keine Namen. Erst als eine TV Serie in Planung war dachte man sich in Zusammenarbeit mit Addams Namen aus. Die bekannteste Figur dürfte aber "Thing" sein. Die abgetrennte Hand ist ein wenig das Haustier der Familie, aber eigentlich ein Freund von Gomez Addams. Die Hand gehörte in der TV-Serie Ted Cassidy welcher auch den Butler Lurch spielte. Konkurrenz hatten die Addams durch die Munsters, welche ähnlich "gothic" waren, jedoch mehr auf der Schiene Slapstick fuhren. Interessant ist, dass beide Serien koexistieren konnten, und keine als Abklatsch der anderen gilt. Das liegt vermutlich daran, dass die Munsters wirkliche Horrofiguren sind. Der Großvater ist ein echter Vampir etc. Die Addams sind zwar irgendwie mit dem Okkulten im Bunde, aber dennoch Menschen mit übermenschlichen Aspekten. Morticia kann zum Beispiel mit ihren Fingern Kerzen entzünden.
2010 wird Tim Burton tun können, was er schon immer tun wollte. Er ist Regisseur eines kommenden Stop-Motion Animationsfilms auf Basis der Comics von Charles Addams.











16. April 2010

Timeless

Heute keine Zeit, daher Medien über Zeit!





















15. April 2010

Renaissance Überman

Am 15.4.1452 wurde Leonardo da Vinci geboren. Der "Renaissance Man" wie man im englischen Sprachraum so schön sagt, gilt ja landläufig als das Universalgenie. Zudem natürlich auch noch schrecklich Geheimnisvoll. Immer wenn da Vinci auftaucht ist das mystische Rätsel nicht weit. Entweder sind die Geheimnisse der Alchimie in der Sforza, oder Dan Brown rammt seine literarischen Klauen in Leonardo da Vinci und macht ihn zum Ex-Vorsitzenden von NAMBLA. Da Vinci ist auch immer der eine Mann der unsere Helden rettet, denn er hat zufälligerweise die nötige Technologie erfunden um sie wieder in die Zukunft zu schicken, wenn er nicht grad Kathryn Janeway berät wie sie die Borg plattmacht. Da Vinci ist scheinbar der einzige der als Blaupause für das vergangene Supergenie taugt. Gottfried Wilhelm Leibnitz heißt jedenfalls keiner der Ninja Turtles.
Und mit der augenbrauenlosen Mona Lisa fang ich garnicht erst an!









14. April 2010

Das Auftauchen der Titanic

Exakt um 23:40 vor 118 Jahren passierte das popkulturell wichtigste Schiffsunglück der Geschichte. Die Titanic rammt den Eisberg. Schon vor Camerons Titanic war das Schiff die Blaupause für Schiffsunglücke. Vermutlich wird die Titanic im allgemeinen Sprachgebrauch diese Rolle behalten, im Pop wurde die echte Titanic längst von Camerons Titanic auf Grund geschickt. Einen Film über die echte Titanic wird wohl kaum noch gedreht werden, und ein so erfolgreicher erst recht nicht. Und wann immer jemand auf die Titanic anspielt, ist er gezwungen die Film-Titanic zu meinen. Vermutlich ist Camerons Titanic unsinkbar geworden. Aber das muss ja nichts schlimmes sein, vermutlich ist die echte Geschichte der Titanic gar nicht so spannend, auch wenn der Mythos des "unsinkbaren" Schiffes das sank natürlich sehr anziehend ist. Und deswegen schon immer reichlich übertrieben wurde. Somit hat ein Mythos eigentlich nur den anderen ersetzt.
Lenoardo DiCaprio hatte also allen Grund sich zum König der Welt auszurufen. Er wusste nur noch nicht warum.

Ach... wie gräßlich...













Zur Erklärung: Das Lied das die Jungs am Ende spielen, ist das Lied "Nearer, my God, to thee" das die Band auf der Titanic angeblich als letztes spielte.

13. April 2010

Diabolo. Sputa, sputa! Thank you.

Penitenziagite! Watch out for the Ron Perlman who cometh in futurum to act multo bene! Geburtstag is super nos! Pray the Santo Hellboy come to liberar nos a malo and all our sin! Ha ha, you like this Schauspieler de New York City! Et anco jois m’es dols e plazer m’es dolors. ... Cave el Star Trek: Nemesis! Semper lying in wait for me in some Nebenrolle to snap at his heels. But Salvatore is not stupidus! Bonum stage actor, and aquí refectorium and speak for Conan. And the resto is not worth merda. Amen. No?