Das Carl Benz am 3.7.1886 Popgeschichte macht konnte er sicher nicht ahnen, als er mit seinem "Patentmotorwagen Nr. 1" durch Mannheim fuhr. (Cruisen war damals noch nicht. Zu langsam und zu aufwändig zu fahren.). Denn mit dem Auto kam ein wichtiges Element der Popkultur zur Welt. Kein industriell gefertigter Gegenstand ist so aufgeladen worden wie das Auto. Das Auto ist Alles. Und Pop zeigt uns immer wieder was ein Auto noch alles sein könnte. Freund, Lebensraum, Sexsymbol, Freiheit, Zeitmaschine, Jugend, Gut und Böse, Spaß, Geschichtenerzähler, Lebensretter und -vernichter etc.
Übrigens feiert auch der VW Käfer den 75. Geburtstag seiner Vorstellung. Also ein wahrer Pop-Auto-Tag.
Ob jemals wieder eine Sache so viel Bedeutung erlangt bleibt ungewiss, aber wenn muss es verdammt gut sein.
Foto: Softeis
3. Juli 2010
2. Juli 2010
Smackdown!
Eine Sache kam hier noch garnicht vor, ist aber Pop wie nix Gutes: Wrestling! Zum 53. von Bret "Hitman" Hart kommt auch der Seifenopern-Turnverein mal dran. Im Gegensatz zu den meisten Sportarten, in denen es ja wirklich ausschließlich um die messbare sportliche Leistung geht, kommt beim Wrestling ja noch das Element des Dramas hinzu. Nicht das die Wrestler keine sportlichen Leistungen vollbringen. Ist bestimmt kein Zuckerschlecken da im Ring rumzuturnen und möglichst elegant den Anschein zu erwecken man bekäme einen in die Fresse. Und die dramatische Komponente sollte man ja auch nicht außer acht lassen. Marienhof und McMahon-Jünger sind sich (dramaturgisch) sicher näher als ihnen lieb ist. Das Beste was je dazu gemacht wurde ist vermutlich die "South Park"-Folge "Wrestling Takedown Federation".
Foto: JimmyTrump79
Ich besitze übrigens Hulk Hogans großartige CD "Hulk Hogan and The Wrestling Boot Band". Ich habe sie für einen Euro beim Kaufhof erstanden.
Noch ein bisschen Bret vs. The Undertaker.
Foto: JimmyTrump79
Ich besitze übrigens Hulk Hogans großartige CD "Hulk Hogan and The Wrestling Boot Band". Ich habe sie für einen Euro beim Kaufhof erstanden.
Noch ein bisschen Bret vs. The Undertaker.
1. Juli 2010
Gestern im Popkulturkalender:
Es war wirklich wirklich widerlich warm... und heute ist es noch widerlicher, daher mit 24 Stunden Verspätung der Geburtstag von Dan Aykroyd. Abgesehen davon, dass Aykroyd in so ziemlich 50% aller guten Komödien der 80er mitgespielt hat, gibt es kaum schmutzige Geheimnisse. Er ist Kanadier... aber das ist ja nur in den USA verwerflich. Er hat diese dämliche "Psi-Factor" Sendung moderiert. Aber das lässt sich noch irgendwie mit Ghostbusters in Verbindung bringen. MOMENT! Er war der Vater von Britney Spears in "Crossroads". Dieses zweistündige hilflose Pepsi-Werbevehikel mit Britney im offenen Cabrio. Aber kann das ein Leben voller filmischer und komödiantischer Großartigkeit ankratzen? Definitiv nicht! Er hat übrigens auch einmal Regie geführt. Das Ergebnis heißt Valkenvania. Der Film ist nicht besonders beliebt. Eigentlich zu unrecht. Er ist relativ absurd, aber ein Klassentreffen der Komiker der 80er Jahre (mit Ausnahme von Bill Murray aber sein Bruder Brian war als Ersatz dabei.).
Foto: tonyshek
Foto: tonyshek
30. Juni 2010
Und es hat Boom gemacht...
Vor 102 Jahren schlug vermutlich ein Asteroid auf die Erde. Die Explosion die dabei entstand hatte eine Zerstörungskraft von 2-4 Megatonnen TNT. Dieser Einschlag ist als das "Tunguska-Ereignis" bekannt geworden, da der Asteroid in der Nähe des Flusses Podkamennaja Tunguska einschlug. Es wird aber immernoch (und schon seit jeher) angezweifelt, dass die Explosion nicht doch irgendeinen mysteriösen Hintergrund hat. So wie schon viele andere Ereignisse (Roswell, Atlantis etc.) macht sie dass natürlich zum perfekt Opfer für die Popkultur. Wann immer etwas seltsames in Sibirien gefunden wird, stammt es vermutlich aus dem Tunguska-Krater. Vielleicht war es aber auch Nikolai Tesla der mit seiner drahtlosen Energieübertragungstechnologie experimentierte...
Tunguska ist die Quelle des Schwarzen Öls aus Akte X
Tunguska ist die Quelle des Schwarzen Öls aus Akte X
29. Juni 2010
Hooogaaaaan!
Der Schauspieler Bob Crane starb vor 32 Jahren. Der Schauspieler ist in Deutschland am bekannstesten als Colonel Hogan aus "Ein Käfig voller Helden". In den USA ist er am bekanntesten dafür, von seinem Kumpel John Carpenter (NICHT Horrorfilm Carpenter!) angeblich erschlagen worden zu sein. Cranes Karriere begann als Schlagzeuger in einem Sinfonie-Orchester. Er wurde jedoch nach einem Jahr wieder entlassen. Daraufhin zog er nach Kalifornien um dort als Radiomoderator zu arbeiten. Er wurde ziemlich schnell zum Star und bekam einige Serienrollen, bis er dann die Rolle des Col. Hogan angeboten bekam. Bei den Dreharbeiten lernte er seine spätere Frau Patricia Olson kennen. Nach dem Ende von ein Käfig voller Helden sank sein Stern jedoch. Er bekam nur noch kleine Rollen und lebte hauptsächlich davon, dass er mit dem Stück "Beginner's Luck" dessen Rechte er kaufte durch sog. "Dinner theater" tourte. In der Nacht zum 29. Juni 1978 wurde Crane dann erschlagen und am späteren Morgen aufgefunden. Man vermutete es war Carpenter zu dem Crane eine intensive, von Frauengeschichten geprägte, Freundschaft pflegte.
28. Juni 2010
It's good to be the King!
84 Jahre alt wird Mel Brooks heute. Brooks ist am bekanntesten für seine parodistischen und oft zynischen Filme.
Mel Brooks wurde vom Fernsehstar Sid Caesar entdeckt und als Gagschreiber eingestellt. Sein erster großer Erfolg war die Serie "Mini-Max" welcher er mit dem "Reifeprüfung"-Autor Buck Henry schrieb. Danach machte sich Brooks an seinen größten Erfolg "The Producers". Indem er einen abgehalfterten Broadway-Produzenten ein Musical über Hitler produzieren lässt. Für das Drehbuch erhielt er einen Oscar. Ausdem Film wurde später ein Musical aus dem man dann einen Film machte...
Seine kommerziell erfolgreichsten Filme waren aber "Blazing Saddles" und "Young Frankenstein". Ein Experiment war "Silent Movie". Brooks drehte 1976 den ersten abendfüllenden Stummfilm seit 40 Jahren. Später drehte er die hierzulande bekannteren Filme "Spaceballs" und "Die verrückte Geschichte der Welt - Teil 1". (Teil 2 gabs nie. Schade "Hitler on Ice" hätte ich gern gesehen). Er produzierte aber auch ernstere Filme wie z.B. David Cronenbergs "Die Fliege" oder den "Elefantenmenschen" von David Lynch.
Foto: Towpilot
1968:
2005:
Mel Brooks wurde vom Fernsehstar Sid Caesar entdeckt und als Gagschreiber eingestellt. Sein erster großer Erfolg war die Serie "Mini-Max" welcher er mit dem "Reifeprüfung"-Autor Buck Henry schrieb. Danach machte sich Brooks an seinen größten Erfolg "The Producers". Indem er einen abgehalfterten Broadway-Produzenten ein Musical über Hitler produzieren lässt. Für das Drehbuch erhielt er einen Oscar. Ausdem Film wurde später ein Musical aus dem man dann einen Film machte...
Seine kommerziell erfolgreichsten Filme waren aber "Blazing Saddles" und "Young Frankenstein". Ein Experiment war "Silent Movie". Brooks drehte 1976 den ersten abendfüllenden Stummfilm seit 40 Jahren. Später drehte er die hierzulande bekannteren Filme "Spaceballs" und "Die verrückte Geschichte der Welt - Teil 1". (Teil 2 gabs nie. Schade "Hitler on Ice" hätte ich gern gesehen). Er produzierte aber auch ernstere Filme wie z.B. David Cronenbergs "Die Fliege" oder den "Elefantenmenschen" von David Lynch.
Foto: Towpilot
1968:
2005:
27. Juni 2010
A long time ago on a TV-Station far far away...
... lief die TV-Show "Captain Video and his Video Rangers". Die erste Folge lief heute vor 51 Jahren. Captain Video war eine der ersten Science-Fiction TV-Shows überhaupt. Die Show lief ganze fünf bis sechs mal in der Woche und war zudem verdammt erfolgreich. Die Show litt dennoch immer unter finanziellen Problem. So sehr, dass Captain Video zu Anfang nichteinmal ein eigenes Raumschiff hatte. Eine Episode hatte eine Laufzeit von 30 Minuten, davon bestanden ca. 7 Minuten aus Schnipseln alter Cowboy-Filme, welche die Erlebnisse der Agenten von Captain Video auf der Erde darstellen sollten. (Vielleicht sollte ich einfach mal Schnipsel von CTRL-Verlust hier einstreuen... Ach Nein. Der ist ja futsch... Danke FAZ!). Wie sich das für eine Serie der 50er gehörte gab es natürlich auch einen Erzfeind: Dr. Pauli! Dr. Pauli war ein Gangster im Nadelstreifenanzug welcher sprach wie ein Nazi und immer eine neue Erfindung machte um die Welt ins Chaos zu stürzen...
Interessanterweise wurden einige der Drehbücher von solchen Sci-Fi Größen wie Arthur C. Clarke und Isaac Asimov geschrieben.
Foto: Thomas Hawk
Vorgänger der Show waren Film Reihen wie "Flash Gordon".
Interessanterweise wurden einige der Drehbücher von solchen Sci-Fi Größen wie Arthur C. Clarke und Isaac Asimov geschrieben.
Foto: Thomas Hawk
Vorgänger der Show waren Film Reihen wie "Flash Gordon".
26. Juni 2010
I'm a Wizard and there's magic in the air...
Heute vor 13 Jahren erschien der erste Harry Potter Band "Harry Potter und der Stein der Weisen". Ich kann über Harry Potter garnicht so viel sagen. Ich habe die Bücher nicht gelesen. Immerhin die Filme habe ich gesehen. (Und frage mich immernoch welcher davon der war der aussah als wäre er von Guillermo del Toro aber nicht von ihm ist.) Die Filme waren für sich genommen garnicht so schlecht. Schauen wir mal ob bei den drei Hauptdarstellern auch so ein Star-Wars-Karriereknick eintritt. Sprich: In einem Film berühmt geworden und danach für nichts anderes mehr zu gebrauchen, weil die Studios denken: "Oh Nein! Die Menschen werden sich wundern warum Ron Weasley auf einmal ein Serienmörder ist! Das ist schlecht fürs Geschäft." Bloss nicht erwarten, dass Zuschauer Abstraktionsfähigkeiten haben. Zurück zum Thema: Warum die Bücher so ein Straßenfeger waren konnten 100e empörter Zeitungsartikel auch nicht klären. Und ich lass mich hier auch nicht zu irgendeiner Theorie hinreißen.
Foto: Sjhill
Harry and the Potters
Draco and the Malfoys
Schon irgendwann irgendwie witzig...
Foto: Sjhill
Harry and the Potters
Draco and the Malfoys
Schon irgendwann irgendwie witzig...
25. Juni 2010
Michael Jackson touched me in a naughty place!
Ich war grade bei Freunden und wir schauen ganz unschuldig den Film "Volver" von Pedro Almodovar. Als der (recht gute Film) zu Ende war ging es nicht mit dem Programm weiter, sondern ein Moderator sagte an, dass Michael Jackson tot sei. Noch wusste man nicht warum oder wie, nur dass Jackson in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und wohl gestorben sei. Wir schauten dann noch gebannt die Spätausgabe der Tagesschau welche eigentlich nur noch aus Michael Jackson bestand. Eine parallele Internet-Recherche bestätigte, dass es wohl wahr ist. Michael Jackson ist tot. CNN, BBC, SPON alle das selbe. Kein Fehler. Als der Abend begann sich aufzulösen ging ich noch in eine Kneipe in der ich hin und wieder mal bin. Dort angekommen traf ich sechs meiner Freunde die melancholisch aber ausgelassen zu Michael Jackson tanzten. Ich tanzte mit.
Volver wird am 13 Juli wiederholt. Wieder im Ersten. Nur das du Bescheid weißt, Jermaine.
Foto: Drew Cohen
Das, meine lieben Freunde, ist das erste Musikvideo an das ich mich erinnern kann. Man beachte, dass Jackson Luftgitarre spielt. Und das Kind ist Macaulay Culkin, der Vater ist Norm.
Den hab ich sogar irgendwann mal gesehen... lang ists her.
Captain Eo hab ich damals in 3D im Disneyland gesehen. Wegen der Kinderanfass-Skandale zeigt Disney den Film nicht mehr.
Kleine Sachen die ich kann: Moonwalken. Ein bisschen jedenfalls.
Volver wird am 13 Juli wiederholt. Wieder im Ersten. Nur das du Bescheid weißt, Jermaine.
Foto: Drew Cohen
Das, meine lieben Freunde, ist das erste Musikvideo an das ich mich erinnern kann. Man beachte, dass Jackson Luftgitarre spielt. Und das Kind ist Macaulay Culkin, der Vater ist Norm.
Den hab ich sogar irgendwann mal gesehen... lang ists her.
Captain Eo hab ich damals in 3D im Disneyland gesehen. Wegen der Kinderanfass-Skandale zeigt Disney den Film nicht mehr.
Kleine Sachen die ich kann: Moonwalken. Ein bisschen jedenfalls.
24. Juni 2010
An English Rock Guitarist
Jeff Beck gild als einer der einflussreichsten Gitarristen überhaupt. Beck war Mitglied der originalen Yardbirds, der Vor-Vorgänger Band von Led Zeppelin. Beck gilt als ein musikalisch vielfältiger Gitarrist. Er versucht immer Neues aus seiner Fender Stratocaster zu holen. 1965 ersetzte Beck Eric Clapton als Gitarristen der Yardbirds auf Empfehlung von Jimmy Page. Nachdem das Album "Roger the Engineer" rauskam verließ er die Band wieder. In seiner "Jeff Beck Group" spielten ausser ihm Rod Steward, Ronnie Wood und Nicky Hopkins. Bis in die 80er hinein arbeitete er mit wechselnder Besetzung seiner Group.
In den 80ern spielte er in verschiedenen Charity-Bands mit (wie man das in den 80ern so machte). Aufgrund eines Tinnitus-Problems zog sich Beck größenteils aus dem Aufnehmen zurück.
2003 erschien dann sein Soloalbum "Jeff" für das er seinen vierten Grammy bekam. Seitdem spielt er hier und da mal mit verschiedenen anderen Künstlern.
Foto: Mandy Hall
Es wird gesagt Nigel Tufnel basiert auf Jeff Beck.
In den 80ern spielte er in verschiedenen Charity-Bands mit (wie man das in den 80ern so machte). Aufgrund eines Tinnitus-Problems zog sich Beck größenteils aus dem Aufnehmen zurück.
2003 erschien dann sein Soloalbum "Jeff" für das er seinen vierten Grammy bekam. Seitdem spielt er hier und da mal mit verschiedenen anderen Künstlern.
Foto: Mandy Hall
Es wird gesagt Nigel Tufnel basiert auf Jeff Beck.
23. Juni 2010
Joss - The TV-Show Slayer
Joss Whedon hat heute Geburtstag. Der amerikanische Drehbuchautor wurde bekannt durch die Serie "Buffy - The Vampire Slayer". Er erfand die Figur Buffy und drehte 1992 auch einen wenig erfolgreichen Film. Erst 1997 wurde daraus die erfolgreiche Serie. Zwei Jahre später entstand das Buffy-Spinoff "Angel".
Whedons Karriere als Autor begann er als Autor für die Serie Roseanne. Sein erster großer Wurf was die Mitarbeit am Drehbuch von "Toy Story". Sein Durchbruch kam mit "Alien - Ressurection". Im selben Jahr begannen dann die Dreharbeiten zu Buffy.
2002 begannen die Dreharbeiten zu seinem Sci-Fi-Serienprojekt "Firefly". Trotz des Erfolgs unter Fans wurde die Serie nach 14 Folgen wieder eingestellt. Die Serie wurde dann 2005 mit einem Kinofilm abgeschlossen. Vor 2 Jahren produzierte er mit "Dr. Horribles Sing-Along Blog" einen Musical-Film exklusiv fürs Internet. Anfang dieses Jahres endete die Serie "Dollhouse", welche Whedon erfand, nach nur 26 Folgen.
Foto: Gage Skidmore
Teil 2
Whedons Karriere als Autor begann er als Autor für die Serie Roseanne. Sein erster großer Wurf was die Mitarbeit am Drehbuch von "Toy Story". Sein Durchbruch kam mit "Alien - Ressurection". Im selben Jahr begannen dann die Dreharbeiten zu Buffy.
2002 begannen die Dreharbeiten zu seinem Sci-Fi-Serienprojekt "Firefly". Trotz des Erfolgs unter Fans wurde die Serie nach 14 Folgen wieder eingestellt. Die Serie wurde dann 2005 mit einem Kinofilm abgeschlossen. Vor 2 Jahren produzierte er mit "Dr. Horribles Sing-Along Blog" einen Musical-Film exklusiv fürs Internet. Anfang dieses Jahres endete die Serie "Dollhouse", welche Whedon erfand, nach nur 26 Folgen.
Foto: Gage Skidmore
Teil 2
22. Juni 2010
Hollywood OS
Konrad Zuse wäre heute 100 Jahre alt geworden. Ob der gute Mann nun ein Nazi war oder nicht sei mal hier nicht Thema. Zuse hat den ersten Digitalrechner der Welt gebaut. Diesen nannte er Z3 und hat damit dann auch den modernen Computer erfunden. Was hat der Mann nun mit Pop zu tun? Genau garnix! Aber in der Popkultur kommen immer wieder Computer vor. Meistens sind die Dinger völlig überzogen und können vollkommen übertriebene Dinge und die auch noch viel zu gut. Oder sie sehen so altbacken aus, dass man sich fragt wie ein Haufen Schalter, Lampen und Magnetbänder Raumschiffe steuern kann. Zukunftstechnologien zu simulieren ist eh ein Ding der Unmöglichkeit. Es klappt nie richtig. Entweder ist man zu nah an gegenwärtiger Technik und wirkt schnell überholt oder man ist zu weit davon entfernt und wirkt unrealistisch.
Einen Sonderfall stellt übrigens der normale PC da. Wenn die Protagonisten nicht grade coole Macs benutzen, verwenden sie schwarze PCs mit coolen Betriebsystemen in denen alles Neon-Grün oder Neon-Blau leuchtet. Dieses Pseudo-Betriebsystem nennt man "Hollywood OS", weil es eben nur in Hollywood-Filmen existiert. Niemand käme auf die Idee ein Betriebsystem so aussehen zu lassen. Achja: Bösewichte verwenden immer Windows.
Foto: Venusianer
Der Trailer ist blöde, aber der Film lohnt sich.
Ich präsentiere: Die lächerlichste Darstellung von Irgendwas, ever!
Mal gut, dass die kleine sich mit 3D-Betriebsystemen so gut auskennt. Aber Unix sieht leider anders aus mein Kind. Das ist so wie sagen "Ich kann Auto fahren!" wenn man das Radio bedienen kann.
Eins muss man Matrix Reloaded lassen: Die Szene ist realistisch. Die verwendete Software existiert und sogar die Sicherheitslücke die Trinty verwendet gibt es.
Einen Sonderfall stellt übrigens der normale PC da. Wenn die Protagonisten nicht grade coole Macs benutzen, verwenden sie schwarze PCs mit coolen Betriebsystemen in denen alles Neon-Grün oder Neon-Blau leuchtet. Dieses Pseudo-Betriebsystem nennt man "Hollywood OS", weil es eben nur in Hollywood-Filmen existiert. Niemand käme auf die Idee ein Betriebsystem so aussehen zu lassen. Achja: Bösewichte verwenden immer Windows.
Foto: Venusianer
Der Trailer ist blöde, aber der Film lohnt sich.
Ich präsentiere: Die lächerlichste Darstellung von Irgendwas, ever!
Mal gut, dass die kleine sich mit 3D-Betriebsystemen so gut auskennt. Aber Unix sieht leider anders aus mein Kind. Das ist so wie sagen "Ich kann Auto fahren!" wenn man das Radio bedienen kann.
Eins muss man Matrix Reloaded lassen: Die Szene ist realistisch. Die verwendete Software existiert und sogar die Sicherheitslücke die Trinty verwendet gibt es.
21. Juni 2010
Lalo Lala
Heute wird der Argentinische Musiker Lalo Schifrin 78 Jahre alt. Schifrin gründete in den 50ern ein Jazz-Orchester in Argentinen. Gelernt hatte Schifrin am Conservatoire de Paris, war also bestens ausgebidet. 1963 bot ihm MGM an die Filmmusik zum Film "Rhino!" zu machen. Darauf folgten noch ca. 100 weitere Filmmusiken. Berühmt wurde Schifrin aber durch die zahlreichen von ihm Komponierten Fernseh-Titelmelodien. Schifrin schrieb z.B. die allseits bekannte Titelmelodie von "Mission Impossible". Diese ist übrigens im relativ seltenen 5/4-Takt komponiert und trägt eigentlich den Titel "The Pilot".
Foto: Alexandra Spürk
Messer in der Rechten. Taktstock in der Linken!
Der Film Rollercoaster war übrigens ein Senssurround-Film. Die Sitze vibrierten bei bestimmten Szenen. Das kommt dann sicher zu Avatar 2 in die Kinos.
Foto: Alexandra Spürk
Messer in der Rechten. Taktstock in der Linken!
Der Film Rollercoaster war übrigens ein Senssurround-Film. Die Sitze vibrierten bei bestimmten Szenen. Das kommt dann sicher zu Avatar 2 in die Kinos.
20. Juni 2010
Surf Nazis must die! [UPDATE]
Brian Wilson wird heute 68 Jahre alt. Der Bandleader der Beach Boys komponierte fast alle Songs der Band. Mit 16 Jahren bekam der musikalisch Interessierte Wilson ein Aufnahmegerät geschenkt. Er begann mit Harmoniegesängen zu experimentieren. 1961 gründete er mit seinen Brüdern, seinem Cousin und einem Schulfreund die Beach Boys. Ihr erstes Lied "Surfin'" wurde zum Lokal-Hit in Kalifornien. 1963 hatte Wilson einen Nervenzusammebruch. Das viele Touren und Arbeiten kostete ihn zuviel Energie. Er wurde in der Band ersetzt und arbeitete nur noch im Studio. 1966 erschien Wilsons Meisterwerk "Pet Sounds". Das nächste Album der Band sollte "Smile" heißen wurde aber aus diversen Gründen erst 2004 veröffentlicht.
Während sich Wilson immer weiter aus der Band zurückzog feierten die Beach Boys weiter Erfolge. In den 70ern begab er sich in psychologische Behandlung des Arztes Eugene Landy, welcher Wilson völlig ruinierte und manipulierte um Wilson zu kontrollieren. Landy wurde nach einigen Klagen durch Wilsons Bruder Carl und seiner Mutter die Probation entzogen.
Seitdem arbeitet Wilson als Solist und veröffentlicht auch immer wieder neue Alben.
Foto: Richard King
Brian Wilson wurde natürlich 68 nicht 62. Ich habe mich verrechnet. Dank an Carl Regenberg für den Hinweis.
Während sich Wilson immer weiter aus der Band zurückzog feierten die Beach Boys weiter Erfolge. In den 70ern begab er sich in psychologische Behandlung des Arztes Eugene Landy, welcher Wilson völlig ruinierte und manipulierte um Wilson zu kontrollieren. Landy wurde nach einigen Klagen durch Wilsons Bruder Carl und seiner Mutter die Probation entzogen.
Seitdem arbeitet Wilson als Solist und veröffentlicht auch immer wieder neue Alben.
Foto: Richard King
Brian Wilson wurde natürlich 68 nicht 62. Ich habe mich verrechnet. Dank an Carl Regenberg für den Hinweis.
19. Juni 2010
Here Kitty Kitty Kitty!
Wie heißt der am häufigsten abgedruckte Comic-Strip der Welt? Garfield! Die fette Lasagne-abhängige Katze hat alle abgehangen (inklusive dem blöden Marmaduke, welcher bald in einem blöden Kinofilm mitspielt.). Garfield hat im Lauf der Zeit mal alle Medien besucht. Es gab eine Trickfilmserie (mein Hauptkontaktmedium mit Garfield.), eine deutsche Hörspielreihe in der Garfield von Hape Kerkeling gesprochen wurde, ein Eurodance-Album mit dem Titel "Keep Cool, Cat", zwei Kinofilme und ein altes Computerspiel. Sogar ein Fan-Computerspiel gibt es, das wurde aber von einem Fan gemacht. Zum Glück hielt dieser sich anonym, so dass er der Klagewelle von Garfield-Erfinder Jim Davis entging. Ein Bühnenmusical ist in Planung.
Die fette Katze macht sich also immer breiter. Mal gut das heute nicht Montag ist.
Foto: DocteurCosmos
Die fette Katze macht sich also immer breiter. Mal gut das heute nicht Montag ist.
Foto: DocteurCosmos
18. Juni 2010
Amazing!
Der 222. Tag des Popkulturkalenders gehört niemand anderem als dem Beatles Bassisten Paul McCartney. McCartney wird heute 68 Jahre alt.
Paul McCartney ist in viellerlei hinsicht ein Subjekt der Popkultur. Nicht nur weil er Mitglied der Beatles war. Er schrieb zum Beispiel auch den Song zum Bond Film "Live and let die". Ebenso nahm er mit Michael Jackson (nicht Lionel Richie!) den Song "The Girl is mine auf". Mit seiner späteren Band Wings konnte er ebenfalls große Erfolge in Europa feiern. 1985 nahm er dann den Titelsong des Dan Aykroyd Films "Spione wie wir auf".
Paul McCartney starb nicht 1969.
Foto: http://www.jimsummariaphoto.com/
Paul McCartney ist in viellerlei hinsicht ein Subjekt der Popkultur. Nicht nur weil er Mitglied der Beatles war. Er schrieb zum Beispiel auch den Song zum Bond Film "Live and let die". Ebenso nahm er mit Michael Jackson (nicht Lionel Richie!) den Song "The Girl is mine auf". Mit seiner späteren Band Wings konnte er ebenfalls große Erfolge in Europa feiern. 1985 nahm er dann den Titelsong des Dan Aykroyd Films "Spione wie wir auf".
Paul McCartney starb nicht 1969.
Foto: http://www.jimsummariaphoto.com/
17. Juni 2010
Sieben!
Auch wenn die allgegenwärtige 7-Segment-Anzeige eher ein Gegenstand der 80er war, wurde sie bereits 1908 von Frank W. Wood patentiert. Mittlerweile ist sie zum Symbol für tödliche Countdowns, nervige Radiowecker und "klassische" Digital-Uhren geworden. Wer etwas hoch technisches oder extrem gefährliches vorhat und dabei mit Zeit arbeitet braucht eine Digitalanzeige. Wer etwas messen will ist quasi per Gesetz verpflichtet eine Digitalanzeige zu haben. Das früher eingesetze Oszilloskop wurde im Pop völlig von der Digitalanzeige verdrängt. Diese ist nun der Marker für "Ich bin: Technisch, wichtig und gefährlich" inne.
Während solche Anzeigen heute mit LEDs und LCDs dargestellt werden gab es früher auch welche die mit Röhren gemacht wurden. Dafür befand sich die Anzeige in der Röhre.
Während solche Anzeigen heute mit LEDs und LCDs dargestellt werden gab es früher auch welche die mit Röhren gemacht wurden. Dafür befand sich die Anzeige in der Röhre.
16. Juni 2010
Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter!
Mamaaaa! Just killed a man! Du sollst doch nicht um deinen Jungen weinen! Mother! Und ich schlafe in der Dusche, weil die Dusche zu mir hält. Tell your children not to worry. Goodbye i will keep you in my heart! Keiner trägt so schöne Kleider! Shower your love on me. Mutter der Mann mit dem Koks ist da! Schreit den Namen meiner Mutter. Wenn Sie kein Bidet haben, stellen Sie sich doch in der Dusche auf den Kopf. How i met your mother! He killed his mother. Gegenstück einer Schraube. Ich kann nicht warten, bis der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt. Mutterschiff.
War das einer von Deinen Bekloppten?
Foto: ADC
15. Juni 2010
Was haben ein T-Rex, der Terminator, Aliens und Iron Man gemeinsam?
Heute geht es um Heidi Kabel...
Nein war nur Spaß. Subjekt des heutigen Kalenderblattes ist der amerikanische Spezialeffekt-Designer Stan Winston. Winston begann seine Karriere nur aus reiner Not. Er fand keinen Job also heuerte Ende der 60er als Make-Up-Assistent bei Walt Disney an. Kurze Zeit später gründete er seine eigene Spezialeffektfirma und gewann recht zügig einen Emmy für den Fernsehfilm "Gargoyles". Winston erfand auch Wookies. Er erfand nicht Chewbacca, aber die weiteren Wookie-Kostüme die in dem unsäglichen "Star Wars Holiday Special" verwendet wurden. Für den Film "Heartbeeps" erhielt er seine erste Oscarnominierung. 1983 und 1984 waren Roboter in Winstons Werk vorrangig. 83 entwickelte er die Maske von Styx' Mr. Roboto und 84 machte er den Terminator lebendig. James Cameron war so begeistert, dass er in Zukunft immer wieder mit Stan Winston arbeitete. Für die Spezialeffekte von "Aliens" bekam Winston dann den wohlverdienten Oscar. Als Regisseur machte er sich durch den Film "Pumpkinhead" einen Namen welcher im Horror-Genre noch hoch im Kurs steht.
Foto: a) Iron Man und nicht Stan Winston. b) von 1031
Nein war nur Spaß. Subjekt des heutigen Kalenderblattes ist der amerikanische Spezialeffekt-Designer Stan Winston. Winston begann seine Karriere nur aus reiner Not. Er fand keinen Job also heuerte Ende der 60er als Make-Up-Assistent bei Walt Disney an. Kurze Zeit später gründete er seine eigene Spezialeffektfirma und gewann recht zügig einen Emmy für den Fernsehfilm "Gargoyles". Winston erfand auch Wookies. Er erfand nicht Chewbacca, aber die weiteren Wookie-Kostüme die in dem unsäglichen "Star Wars Holiday Special" verwendet wurden. Für den Film "Heartbeeps" erhielt er seine erste Oscarnominierung. 1983 und 1984 waren Roboter in Winstons Werk vorrangig. 83 entwickelte er die Maske von Styx' Mr. Roboto und 84 machte er den Terminator lebendig. James Cameron war so begeistert, dass er in Zukunft immer wieder mit Stan Winston arbeitete. Für die Spezialeffekte von "Aliens" bekam Winston dann den wohlverdienten Oscar. Als Regisseur machte er sich durch den Film "Pumpkinhead" einen Namen welcher im Horror-Genre noch hoch im Kurs steht.
Foto: a) Iron Man und nicht Stan Winston. b) von 1031
14. Juni 2010
Abonnieren
Posts (Atom)
















