Ich habe bis heute keine Ahnung worum es in Hotel California geht, vermutlich genauso wie der Rest der Welt. Man vermutet ja Drogen, klingt passend. Wenn man wen danach fragen sollte, dann ist es Glenn Frey. Frey ist Gründungsmitglied der Eagles, und hat "Hotel California" mitgeschrieben. Über die Eagles braucht man nicht viel zu schreiben. Schweineerfolgreich, von vielen geliebt, von vielen gehasst. Das Übliche. Glenn Frey kann zu seiner Karriere als Weltbekannter Soft-Rock Musiker noch vorweisen "The Heat is On" geschrieben zu haben, was der Titelsong zum Film "Beverly Hills Cop" war. Zudem hat er Teile des Soundtracks zu Michael Manns Pastellfest "Miami Mice" geschrieben und eine kleine Rolle als schmuggelnder Pilot gehabt. Freys akustischer Fingerabdruck "jazziger Synthie-Pop-Rock mit mindestens einem Saxophon" bestimmt bis heute Teile des Musikbildes der 80er.
Foto: Steve Alexander CC-BY-SA 2.0
6. November 2010
5. November 2010
Remember, remember the fifth of November
gunpowder, treason and plot,
I see no reason why gunpowder treason
should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes,
’twas his intent
to blow up the King and the Parliament.
Three score barrels of powder below,
Poor old England to overthrow:
By God’s providence he was catch’d
With a dark lantern and burning match.
Holloa boys, holloa boys, make the bells ring.
Holloa boys, holloa boys, God save the King!
Hip hip hoorah!
Der Name der Figur Fawkes spielt auf Guy Fawkes an.
Die "Guy Fawkes"-Maske wurde zum Symbol der Anonymous-Internetbewegung.
I see no reason why gunpowder treason
should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes,
’twas his intent
to blow up the King and the Parliament.
Three score barrels of powder below,
Poor old England to overthrow:
By God’s providence he was catch’d
With a dark lantern and burning match.
Holloa boys, holloa boys, make the bells ring.
Holloa boys, holloa boys, God save the King!
Hip hip hoorah!
Der Name der Figur Fawkes spielt auf Guy Fawkes an.
Die "Guy Fawkes"-Maske wurde zum Symbol der Anonymous-Internetbewegung.
4. November 2010
Es macht immer Tut Tut!
Die Totenmaske mit Beleuchtung
Das letzte was Tutenchamuns Gesicht berührt hat! Die Totenmaske ist echt vergoldet und hat drei unterschiedliche Farbmodi. Sie ist kombinierbar mit der Full-Motion Actionfigur um den unbesiegbaren Super-Tut entstehen zu lassen.
Die Schatztruhe
Enthält das Geheimnis seiner Macht: Pyramiden-Staub*! Jeder der den Staub berürt wird vom schrecklichen Fluch von König Tut heimgesucht.
*Staub nicht inbegriffen.
Das Skarabäus-Amulett
Mit Hilfe des Amuletts machte Tutenchamun das Ägyptische Volk zu einem der mächtigsten in der Welt. Viele haben danach gesucht, aber du kannst jetzt seine Macht* besitzen.
*Benötigt zwei AAA-Batterien, nicht im Lieferumfang enthalten.
JETZT NEU: Die Sammelkartenreihe: Das Leben von Tut
Auf 240 Sammelkarten erfährst Du alles über das Leben von King Tut. Von seiner Geburt als Sohn des Pharaos, bis hin zu seinem kometenhaften Aufstieg zu einem Gott.
3. November 2010
I must break you!
Dolph Lundgren ist das Paradebeispiel des unterschätzten Action-Film-Schauspielers. Nicht das er in Wirklichkeit in Schweden ein gefeierter Shakespeare-Darsteller ist. Lundgren ist nur nicht so doof wie er aussieht. Lundgrens eigentlicher Karriereplan in den USA sah so aus, dass er am MIT studieren wollte. Er hatte bereits einen Master in Chemie und bekam ein volles Stipedium für das MIT. 1983 hatte er aber gefallen an der Schauspielerei gefunden und verließ das MIT nach nur zwei Wochen. Auf anraten seiner damaligen Freundin Grace Jones bekam Dolph die Rolle eines KGB-Handlangers in "Im Angesicht des Todes". 1985 schaffte er dann seinen Durchbruch, als er aus 5000 anderen ausgewählt wurde um Ivan Drago in Rocky IV zu spielen. Die Rolle des prototypischen bösen Sowjet-Sportlers machte ihn schlagartig berühmt. Kurz darauf bekam er seine erste Hauptrolle in der unsäglichen He-Man-Realverfilmung. Alle beteiligten schämen sich hoffentlich immernoch für den Film. In den späten 80ern und frühen 90ern spielte Lundgren in einer ganzen Menge Actionfilmen mit. Von denen, aber vermutlich nur Universal Soldier und Red Scorpion erwähnenswert sind. Seit 2004 begann er sich als Regisseur zu versuchen und kehrte 2010 in Stallones "The Expendables" ins Kino zurück.
Foto: Gage Skidmore CC-BY-SA 3.0
2. November 2010
Die Antwort kennen Sie bereits.
Was wäre wenn, die letzten 11 Jahre "Wer wird Millionär?" eine Lüge gewesen wären? Was wäre wenn, die Produzenten jeden Kandidaten nach Sympathie ausgewählt hätten? Jeder der Mitspielt wäre nur dran gekommen, weil er polarisiert. Günther Jauch tut sein Übriges um den Kandidaten die eingeübten Reaktionen zu entlocken. Was wäre wenn, den Kandidaten die Antworten bekannt gewesen wären? Vermutlich ist das nicht der Fall. In den USA der 50er Jahre fand, eben genau das statt. Die Kandidaten der Quiz-Show "Twenty One" bekamen die Antworten gesteckt. Twenty One war NBCs Konkurrenzprogramm zu "The $64.000 Question" von CBS. Die Produzenten von The $64.000 Question merkten schnell, dass die Einschaltquoten sich besserten, wenn sympathische Kandidaten oft Gewinnen. Also wurden Kandidaten nur noch nach Publikumserfolg ausgewählt und, damit sie lange im Spiel bleiben mit den Antworten zu den Fragen bestückt. Bei NBC ging es nicht anders zu. Der populärste und erfolgreichste Kandidat von Twenty One war der Autor Charles van Doren. Van Doren sollte zum Star aufgebaut werden, und für einen Erfolg der Show sorgen. Er gewann in der Show insgesamt 168.000$, landete auf der Time als "klügster Mann der Welt" und bekam einen Sendeplatz in der Morgenshow von NBC. Das ganze kam raus, als es einen gerichtliche Unterssuchung von Manipulationsvorwürfen gab. Einige Gerüchte machten schon immer die Runde, und irgendwann musste auch van Doren vor einem Ausschuss aussagen. Er gestand alles und die USA hatten den "Quiz-Show-Scandal". Wegen der Manipulationen wurde aber niemand bestraft, da niemand einen Schaden für sich anmelden konnte.
Teil 2
Teil 2
1. November 2010
Wake up, sleepyhead.
Achja. Über Shakespeare kann man eine Menge Popkulturkram schreiben. Romeo hier, Caesar da. Alles Gut, Hamlets Blut. Und eigentlich gehts hier ja auch garnicht um Literatur. Wir wissen eh alle, dass Shakespeare eine unerschöpfliche Vorlage für popkulturelle Neufassungen von seinem Gesamtwerk liefert. Mmh... eine schöne Idee. Das gesamte Werk Shakespeares von Hollywood & Bollywood inszeniert. International bekannte Schauspieler und Heino Ferch. Regie Uwe Boll & James Cameron. Drehbuch Diablo Cody & Charlie Kaufman. Musik Hermann van Veen und den Scorpions. Spezialeffekte von WETA Digital und den Leuten die Wallace & Gromit machen. Achja. Völlig verrückt das Ganze. Heute sollte es eigentlich um Shakespeares letztes Theaterstück gehen: The Tempest - Der Sturm. Premiere war heute vor exakt 399 Jahren (soweit belegbar).
Bild: Franz Marc - Caliban
Daher kommt also der "Forbidden Planet"-Scroller
Immerhin ein kleines Zitat, neben dem offensichtlichen Titel.
Beethoven sagte mal, man müsse "Der Sturm" gelesen haben um die Klaviersonate Nr. 17 zu verstehen. Daher auch ihr Beiname "Der Sturm"
Mist! Die Umsetzung meiner Wahnvorstellung ist bereits in Arbeit:
Der Farcry-Mod "Sturmmod" macht aus dem PC-Spiel eine Umsetzung von "Der Sturm".
Bild: Franz Marc - Caliban
Daher kommt also der "Forbidden Planet"-Scroller
Immerhin ein kleines Zitat, neben dem offensichtlichen Titel.
Beethoven sagte mal, man müsse "Der Sturm" gelesen haben um die Klaviersonate Nr. 17 zu verstehen. Daher auch ihr Beiname "Der Sturm"
Mist! Die Umsetzung meiner Wahnvorstellung ist bereits in Arbeit:
Der Farcry-Mod "Sturmmod" macht aus dem PC-Spiel eine Umsetzung von "Der Sturm".
31. Oktober 2010
Kürbissuppé
Warum Halloween, das amerikanische Kürbisfest, hier so beliebt ist, ist doch ganz klar: Man darf sich verkleiden und muss nicht betrunken durch NRW wanken (wobei ich da ja nix gegen habe). Das ganze bekommt dann auch noch ein Sahnehäubchen, durch die Tatsache, dass Horror im allgemeinen ja ziemlich Pop ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man sich als seine Lieblings-Horrorfilmfigur verkleiden darf. Alternativ auch als was völlig anderes. Der Hulk zum Beispiel.
Also liebe Freunde:
Hier noch was schönes zur Umstellung auf die Winterzeit:
Also liebe Freunde:
Hier noch was schönes zur Umstellung auf die Winterzeit:
30. Oktober 2010
Whats cooler than cool?
Im Jahr 1972 ließ sich George Lucas einen Serienpiloten aus dem Archiv von Paramount holen. Lucas wollte mit Hilfe des Piloten sichergehen, dass Ron Howard, welchen er für "American Graffiti" casten wollte, in der Lage ist einen Teenager zu spielen. Der unverkaufte Pilot hieß "New Family in Town" und überzeugte George Lucas von Ron Howard. Erst ein Jahr später schaffte der Autor der Serie Garry Marshall den Piloten zu verkaufen und daraus eine Serie zu machen. Anfang der 70er gab es in den USA eine große 50er-Retro-Welle. Die Show spielte in den 50ern und sollte, was noch keiner ahnen konnte, sich perfekt dafür eignen dieses populäre Bedürfnis zu bedienen. Sie sollte so perfekt sein, dass die Show selber zum Symbol der 70er Jahre werden sollte. Es ging sogar soweit, dass eine der Figuren zum Synonym für Cool wurde. Das ist nicht daher gesagt, sondern ernst gemeint. Die Serie schaffte es sogar noch im Anbeginn ihrer Selbszerstörung, dem Anfang vom Ende einen Namen zu geben. Heute wird Henry Winkler 65 Jahre alt. Er spielte die personifizerte Coolness in Person Arthur "The Fonz" Fonzarelli in der TV-Show Happy Days. Fonzie sprang am 20. September 1977 mit Wasserski über einen Hai. "Jumping the Shark" bezeichnet den Moment an dem klar wird, dass es nur noch bergab gehen kann.
Foto: Mark Naudi CC-BY-SA 3.0
Foto: Mark Naudi CC-BY-SA 3.0
29. Oktober 2010
Das Weiß der Götter!
Um zu erfahren wer der heutige Held des Popkulturkalenders ist müsst ihr zwölf Aufgaben für euch entscheiden. Diese Aufgaben lauten wie folgt:
1. Ein Wetttanz mit Alexis Sorbas, dem schnellsten Tänzer Griechenlands.
2. Einen Wettbewerb im Basketball mit den Harlem Globetrotters.
3. Ein geistiger Ringkampf mit Hercule Poirot, dem größten Franzosen aller Zeiten.
4. Ihr müsst den Gesängen der Beach Boys widerstehen, während ihr zu Insel der Freude überfahrt.
5. Desweiteren sollt ihr dem hypnotischen Anblick von Kaa der Schlange widerstehen.
6. Die Köchin Julia Child wird für euch kochen. Ihr dürft bei der Zubereitung nicht lachen.
7. Diese Prüfung beinhaltet die Schrecken von Woodstock zu erleben, und zu überstehen.
8. Müsst ihr das Rezept für Coca-Cola besorgen
9. Müsst ihr in den See tauchen, der von Harold v. Braunhuts See-Ungeheurn bewohnt wird.
10. Sollt ihr den Berg Klementine besteigen und dort ein Rätsel lösen.
11. Eine Übernachtung auf dem Berg der 27
12. Einen Auftritt bei der Gong Show
Wenn ihr diese Aufgaben erledigt habt werdet ihr erfahren, dass nur einer Heute Thema im Popkulturkalender sein kann:
Foto: RightIndex CC-by 2.0
1. Ein Wetttanz mit Alexis Sorbas, dem schnellsten Tänzer Griechenlands.
2. Einen Wettbewerb im Basketball mit den Harlem Globetrotters.
3. Ein geistiger Ringkampf mit Hercule Poirot, dem größten Franzosen aller Zeiten.
4. Ihr müsst den Gesängen der Beach Boys widerstehen, während ihr zu Insel der Freude überfahrt.
5. Desweiteren sollt ihr dem hypnotischen Anblick von Kaa der Schlange widerstehen.
6. Die Köchin Julia Child wird für euch kochen. Ihr dürft bei der Zubereitung nicht lachen.
7. Diese Prüfung beinhaltet die Schrecken von Woodstock zu erleben, und zu überstehen.
8. Müsst ihr das Rezept für Coca-Cola besorgen
9. Müsst ihr in den See tauchen, der von Harold v. Braunhuts See-Ungeheurn bewohnt wird.
10. Sollt ihr den Berg Klementine besteigen und dort ein Rätsel lösen.
11. Eine Übernachtung auf dem Berg der 27
12. Einen Auftritt bei der Gong Show
Wenn ihr diese Aufgaben erledigt habt werdet ihr erfahren, dass nur einer Heute Thema im Popkulturkalender sein kann:
Foto: RightIndex CC-by 2.0
28. Oktober 2010
Heißer Mais macht Pop
Die regelmäßigen Leser des Kalenders wissen es bereits: Mit einem Synthesizer kann man schnell Pop machen. Man kann Millionen für einen Fairlight ausgeben um damit die Popmusik der 80er zu bestimmen, oder man macht es wie Gershon Kingsley, der 1969 den ersten fast vollständig auf einem Synthesizer gespielten Popsong veröffentlichte: "Popcorn".
Der gebürtige Bochumer Kingsley hörte eines Abends den Geräuschen einer Popcorn-Maschine zu, und überlegte ein Lied aus dem Beat des Popcorns zu machen. Den ganzen nächsten Tag versuchte er auf seinem Moog-Synthesizer ein Riff zu finden, das klang wie platzende Maiskörner. Der Song erschien auf dem Album "Music to Moog by" von Kingsley und seinem Kollegen Jean-Jacques Perrey und wurde zum Welthit. So hatte Kingsley es geschafft dem, durch seine Rolle als Kino-Accessoire eh schon populär aufgeladene, Popcorn noch eine zweite populäre Dimension zu verpassen. Vielleicht hat die Welt ja auch nur drauf gewartet. Vor allem die Version von "Hot Butter" räumte ab, und war immerhin drei Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts.
Die Fassung von "Hot Butter" ist wohl die bekannteste.
Es gibt keine Band die das Lied nicht gecovert hat, außer Kraftwerk.
Spaß mit Trockeneis dazu Musik von Herb Alpert und seinen Tijuana-Blechbläsern
Der gebürtige Bochumer Kingsley hörte eines Abends den Geräuschen einer Popcorn-Maschine zu, und überlegte ein Lied aus dem Beat des Popcorns zu machen. Den ganzen nächsten Tag versuchte er auf seinem Moog-Synthesizer ein Riff zu finden, das klang wie platzende Maiskörner. Der Song erschien auf dem Album "Music to Moog by" von Kingsley und seinem Kollegen Jean-Jacques Perrey und wurde zum Welthit. So hatte Kingsley es geschafft dem, durch seine Rolle als Kino-Accessoire eh schon populär aufgeladene, Popcorn noch eine zweite populäre Dimension zu verpassen. Vielleicht hat die Welt ja auch nur drauf gewartet. Vor allem die Version von "Hot Butter" räumte ab, und war immerhin drei Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts.
Die Fassung von "Hot Butter" ist wohl die bekannteste.
Es gibt keine Band die das Lied nicht gecovert hat, außer Kraftwerk.
Spaß mit Trockeneis dazu Musik von Herb Alpert und seinen Tijuana-Blechbläsern
27. Oktober 2010
Die wunderbare Welt des Jan Vetter.
Der große Mann mit den blondierten Haaren und den 52 Zähnen vorne wird heute 47 Jahre alt. Die Melodien und seine Songtexte haben sich für Ewigkeiten bei Fans und auch Nicht-Fans in die Gehirne gebrannt. Dabei wollte FU eigentlich Archäologe werden und studierte genau eine Woche bis er merkte, dass er das Musizieren dem Hörsaal und den späteren Ausgrabungen Mesopotamischer Tontafeln vorziehen möchte. Zusammen mit der größsten Fledermaus der Welt, besser bekannt als Bela B, und einem geflohenen Chilenen füllt er heute Hallen und Stadien, erfindet legendäre Sitzlaolas und stirbt übrigens in den meisten seiner Musikvideos. Das Rockstarimage kann man dem Pescetarier (kein Fleisch, aber Fisch), Nichtraucher und striktem Antialkoholiker und Fenchelteefanatiker manchmal allerdings nur schwer abnehmen, auch weil seine erste Langspielplatte „Hui Buh in neuen Abenteuern“ gewesen sein soll.
Er hat außerdem sein eigenes, inzwischen sehr erfolgreiches Farin Urlaub Racing Team und porträtiert nebenbei seine Weltreisen, bevorzugt Asien, mit seiner Fotokamera (www. kuroboshi.de).
All the best to the Wiegenfest, Herr Urlaub!
Ein Gastbeitrag vom besten Fan der Welt: Aline Westphal
Foto: Aline Westphal
Die Waschbär-Geschichte – ab 02:20min! Ganz groß!
Er hat außerdem sein eigenes, inzwischen sehr erfolgreiches Farin Urlaub Racing Team und porträtiert nebenbei seine Weltreisen, bevorzugt Asien, mit seiner Fotokamera (www. kuroboshi.de).
All the best to the Wiegenfest, Herr Urlaub!
Ein Gastbeitrag vom besten Fan der Welt: Aline Westphal
Foto: Aline Westphal
Die Waschbär-Geschichte – ab 02:20min! Ganz groß!
26. Oktober 2010
Shot through the heart, and you're to blame.
Das kleine Kuhkaff Tombstone, wäre vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten, oder komplett verschwunden, wenn 1881 nicht die Schießerei am O.K. Corral stattgefunden hätte. Die Schießerei ist eine der bekanntesten (und dennoch gar nicht so wichtigen) des Wilden Westen. So kommt es auch, dass diese Schießerei und ihre Beteiligten (Wyatt Earp plus Brüder, Doc Holliday) immer wieder Grundlage für Westerngeschichten und Schießereien bildet. Meist wird das Ereignis zur simplen "Bandit gegen Sherriff"-Geschichte verkürzt. Die Wirklichkeit war natürlich komplexer. Alle Beteiligten hatten irgendwie Dreck am stecken. Heute ist Tombstone übrigens eine kleine Westernstadt. Man kann wohl trotz der wenigen Einwohner dank des Tourismus gut leben.
25. Oktober 2010
NORM!
Zum 350. Kalenderblatt ein wahres Schmankerl, denn von exakt 20 Jahren lief die 200. Folge von Prost... äh "Cheers". Die ultimative Kneipenserie mit der perfekten Kneipe, perfekten Gästen und dem perfekten Psychiater. Einzig und allein die Tatsache, dass es eine Sitcom war verhinderte, dass Billy Joel am Piano saß. Auch wenn die Show in der ersten Staffel fürchterlich floppte, wurde sie zu einer der erfolgreichsten Sitcoms der 80er. Das Ensemble der Show kann ein Lied davon singen, denn fast alle Beteiligten hatten einen riesen Karriereschub durch die Serie. Karrieremäßig betrachtet also das Friends der 80er. Die erste Ausstrahlung der Show in Deutschland erfolgte 1985 unter dem Titel "Prost Helmut!". Verantwortlich für das Synchro-Massaker zeigte sich Ivar Combrinck, welcher schon die Simpsons in Grund und Boden synchronisierte. Da wurde aus Norm Helmut, aus Cliff wurde Uwe und das deutschsprachige Titellied wurde von Mr. Combrinck persönlich gesungen. Der Unfug lief 13 Folgen lang. Erst 1995 ließ RTL die Show komplett neu synchronisieren, danach lief die Show recht erfolgreich.
Foto:MECU CC-BY-SA 2.5
George Wendt ist übrigens der einzige Mensch der die selbe Rolle in sieben TV-Shows verköperte.
Kelsey Grammer bekam noch ein erfolgreiches Spin-Off von "Cheers" mit der Show "Frasier"
Morn aus DS9 ist übrigens eine Anspielung auf Norm aus Cheers.
Foto:MECU CC-BY-SA 2.5
George Wendt ist übrigens der einzige Mensch der die selbe Rolle in sieben TV-Shows verköperte.
Kelsey Grammer bekam noch ein erfolgreiches Spin-Off von "Cheers" mit der Show "Frasier"
Morn aus DS9 ist übrigens eine Anspielung auf Norm aus Cheers.
24. Oktober 2010
1,88 ist nicht Klein
Das Kevin Kline kein Superstar geworden ist im Lauf der Jahrzehnte ist einzig und allein sein eigener Wille gewesen. Denn eigentlich stand er schon immer lieber auf der Bühne als vor der Kamera. Auf die Hauptrolle in "Der Weiße Hai" hatte er wenig Lust. Er gewann lieber zwei Tony-Awards. einen für "On the Twentieth Century" und einen zweiten für Gilbert & Sullivans "The Pirates of Penzance". Als Schauspieler berühmt wurde er als er in "Sophies Entscheidung" mitspielte. Am bekanntesten ist wohl seine Rolle als Otto in "Ein Fisch namens Wanda", ebenso bekannt dürfte "In & Out" sein. Dennoch spielt er immernoch am liebsten Theater.
Foto: Chrisa Hickey CC-BY 3.0
Ah! Gilbert and Sullivan!
Naa... wer findet die Alien-Anspielung?
Foto: Chrisa Hickey CC-BY 3.0
Ah! Gilbert and Sullivan!
Naa... wer findet die Alien-Anspielung?
23. Oktober 2010
Voll auf Schlumpfbeeren
Für ein so kleines Land wie Belgien nun mal eins ist, hat es eine ganze Menge Popkultur hervorgebracht. Zum Beispiel Plastic Betrand, Pommes und eine Menge Comics. Eine der bekanntesten und erfolgreichsten belgischen Comic-Figuren-Gruppe sind: Die Schlümpfe. Jaja die kleinen blauen Viecher die Pro7 früher immer benutzt hat um das Nachmittagskinderprogramm vollzukriegen. Im Original heißt die blaue Männergesellschaft übrigens "Le Schtroumpfs". "Die Strümpfe" wären hier sicher nicht so ein Erfolg geworden. "La flûte à six schtroumpfs" hieß das erste Abenteuer in dem die Schlümpfe vorkamen. Es erschien am 23. Oktober 1958. Kurze Zeit später wurde Peyo, dem Vater der Schlümpfe, vorgeschlagen komplette Geschichten nur über die Schlümpfe zu schreiben. Er tat dies und die Geschichten wurden der Hit. So erschienen zunächst 16 Bände von Peyo über die Schlümpfe. Das ganze wuchs über sich selber hinaus und führte zu einem Film, der Karriere von Vader Abraham, einer Trickfilmserie, tausende mieser Techno-CDs und unendlich viel Merchandising.
Foto: Pere prlpz CC-BY-SA 3.0
Ah... ALF.
Die Erschaffung von Schlumpfine!
Foto: Pere prlpz CC-BY-SA 3.0
Ah... ALF.
Die Erschaffung von Schlumpfine!
22. Oktober 2010
Einer der Besten!
Ich hatte mal einen Deutschlehrer, welcher zwei Hobbys hatte: 1. Die Unterrichtszeit zu verplempern in dem er aus "Herr der Fliegen" vorlas und 2. auf Gegenständen der Popkultur rumzuhacken (außer natürlich auf "Herr der Fliegen". Am auffälligsten war das mit "Rambo". Ich hatte eine Klassenkameradin die total auf den Film stand, und er machte sich fleißig über den blöden Action-Film lustig. Da würde ja nur doof rumgeballert. Sie versuchte dagegen zuhalten (von argumentieren kann man in der siebten Klasse noch kaum reden), dass er ja garnicht nur blöde rumballere und eigentlich ja auch nix dafür kann. Und was soll man sagen: Sie hatte natürlich recht. Der Lehrer hat den Film nie gesehen, oder wenn nur unglücklich reingezappt. Der erste Teil der Rambo-Reihe ist ein guter Film. Der Kriegsveteran John Rambo will nur nach Hause und seine Ruhe, wird aber auf dem Weg von ein paar Kleinstadtbullen grundlos schikaniert und gequält. Er wehrt sich dagegen. Das ist eine gute Grundlage für eine interessante Geschichte. Im Buch ist übrigens Rambo eher der Drecksack. Er fängt zwar nicht an, aber er teilt ordentlich aus.
21. Oktober 2010
Beach Blanket Bimbo from Outer Space
Der feuchte Traum aller Science-Fiction Nerds Carrie Fisher wird heute 54 Jahre alt. Wie fast alle Star Wars Hauptdarsteller war ihre Karriere nicht allzu erfolgreich, aber es reichte um in den 80ern in Koks und Drogen zu versinken. So wie wohl der gesamte Stab des "Star Wars"-Filmteams. In den 80ern heiratete sie dann Paul Simon, und war erstmal weg vom Nerd-Dating-Markt. Immerhin machte sie den goldenen Bikini wieder en vouge. In ihrer Autobiographie "Postcards from the edge" gestand sie schon 1987 ihre Drogensucht ein. Das mit dem Koks ist also nicht erst seit letzter Woche bekannt. Nach ihrer Rolle in "Blues Brothers" hätte sie fast Dan Aykroyd geheiratet, ist dann aber wieder zurück zu Paul Simon. Die 90er wurden dann bis auf die Verfilmung ihres Buchs unspektakulär. Heute doktert sie an fremder Leute Drehbüchern herum und tingelt durch TV Shows mit ihrem neuen Buch "Wishwul Drinking".
Foto: Alan Light CC-BY 2.0 (Der Mann links ist übrigens Steven Spielberg - ohne Bart!)
Foto: Alan Light CC-BY 2.0 (Der Mann links ist übrigens Steven Spielberg - ohne Bart!)
20. Oktober 2010
Children of the Night!
Es war eine kalte Österreich-Ungarische Nacht (heute Rumänien) als 1882 in Lugos ein Junge geboren wurde. Er war der jüngste Sohn der Familie und sein Traum war es Schauspieler zu werden. Doch sein Vater der Geschäftsmann war, wollte den jungen Bela auf das Gymnasium schicken. So flüchtete Bela um seinem Traum zu folgen nach Ungarn. Fortan nannte er sich "Arisztid Olt" und wurde Theater und Stummfilmschauspieler. Nach dem er in Ungarn nicht mehr auftreten durfte, weil er Kommunist war floh er nach Deutschland. Dort drehte er dann seinen ersten Horrorfilm "Der Januskopf" von F.W. Murnau. Kurz darauf emigrierte er nach Amerika um dort ein noch bekannterer Schauspieler zu werden. 1927 dann bekam er ein Engagement: "Dracula" am Broadway. Er war 265 Tage auf der Bühne zu sehen und er war "purer Sex auf der Bühne". Aber erst vier Jahre später sollte Béla Ferenc Dezső Blaskódie Dracula-Rolle bekommen die zur Rolle seines Lebens würde: Tod Brownings "Dracula". Von da an war er der Star der er immer sein wollte. Er spielte sich durch das gesamte Horrorgenre. Im ersten Zombiefilm überhaupt "White Zombie" spielte er den Erschaffer des ersten Filmzombies. Er kämpfte mit seine Karriere über immer mit Boris Karloff auf der Leinwand und im Beruf. Als sein Stern in den 50ern sank machte er die fatalste Bekanntschaft seines Lebens. Er traf Edward D. Wood jr. Der B-Movie Regisseur überredete Lugosi in seinen Filmen mitzuspielen. Er machte mit, wohl auch um seine Morphiumsucht finanzieren zu können. Sein letzter Film war "Plan 9 from Outer Space". Bela Lugosi starb am 16. August 1956. Auf seiner Beerdigung soll Vincent Price gesagt haben: "Man sollte ihm vorsichtshalber einen Pfahl durch das Herz treiben."
19. Oktober 2010
Disco, Disco! Aachen, Aachen!
Wenn Klaus Quirini sich vor exakt 51 Jahren nicht fürchterlich gelangweilt hätte, wäre der Siegeszug der Disco und des DJs in Deutschland erst viel später von statten gegangen. Es war nämlich so, dass Quirini, damals Journalist für die Aachener Zeitung, über den Eröffnungsabend des "Scotch Club" in Aachen berichten sollte. Der Club war der erste in dem statt Live-Bands Musik von Schallplatte lief. Der DJ der auflegte machte aber nichts außer die Platten zu wechseln. Das kam überhaupt nicht an. Die Besucher empfanden die Atmosphäre als tot. Rum sitzen und Musik von Platte zu hören war etwas für Zuhause. Also sprang Klaus Quirini aka. "DJ Heinrich" ein und begann im Stil der damaligen Radiomoderatoren die Lieder anzusagen und wurde der nach eigener Aussage zweite DJ Deutschlands. "Meine Damen und Herren, wir krempeln die Hosenbeine hoch und lassen Wasser in den Saal, denn ein Schiff wird kommen mit Lale Andersen". Dazu kamen noch ein paar Spiele mit dem Publikum die über die übliche Damenwahl herausgingen und alle waren Begeistert.
Foto: Cschirp CC-BY-SA 3.0
Jimmy Saville war der erste britische DJ.
Foto: Cschirp CC-BY-SA 3.0
Jimmy Saville war der erste britische DJ.
18. Oktober 2010
Schuld ist nur das Fernsehen!
Am 18. Oktober 1970 riefen viele ARD Zuschauer eine Telefonnummer an. Diese Telefonnummer war die Hotline von "Das Millionenspiel". Die Show drehte sich um einen Gejagten und mehrere Jäger. Der Gejagte gewinnt eine Million Mark, sofern er eine Woche überlebt und nicht vorher von Profikillern ermordet wird. Moderiert wurde die Show von Thilo Uhlenhorst. Kandidat der Sendung war Bernhard Lotz aus Leverkusen. Das ganze war natürlich nur ein Fernsehfilm inszeniert von Tom Toelle und Wolfgang Menge. Traf aber den Nerv der Zuschauer. Die Leute nahmen die Show zum Teil ernst und riefen bei der Hotline an um mit zuspielen, also sich auch eine Woche lang bis zur völligen Erschöpfung jagen zu lassen, mit der geringen Aussicht auf eine Million. Thematisch hat der Film und die Kurzgeschichte "Der Tod spielt mit" von Robert Sheckley auf dem alles basiert, einige Medienentwicklungen scheinbar schon vorweggenommen. Unteranderem die mögliche Existenz von Privatfernsehen, Quotenkampf und scheinbarem Werteverfall im Fernsehen. Sheckley und das Millionenspiel waren aber nicht die einzigen die ähnliche Zukunftsvisionen des Fernsehens verfassten. So hat auch Stephen Kings "The Running Man" und der Film "Gamer" von Mark Neveldine und Brian Taylor ein ähnliches Thema.
Foto: Udo Grimberg CC-BY-SA 3.0
Foto: Udo Grimberg CC-BY-SA 3.0
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