3. August 2010

See You Next Wednesday

Der Regisseur John Landis wird heute 60 Jahre alt. Landis' Karriere begann als Postjunge bei 20th Century Fox. Im Lauf der Jahre hatte er so ziemlich alle Jobs die man beim Film nur haben kann, vom Dialog-Trainer bis hin zum Stuntman. Berühmt wurde Landis jedoch als Regisseur. Schon seine zweite Regiearbeit "Kentucky Fried Movie" wurde ein Kultfilm. Im Film nimmt er das amerikanische Fernsehen auf die Schippe. Ein Jahr später kam "Animal House" in die Kinos, mit dem Film ging Landis in die Film- und Togageschichte ein. Mit "Blues Brothers" ging er in die Musik- und Fahrstuhlgeschichte ein, denn er erfand vermutlich die "Fahrstuhlmusik". 1983 drehte er das längste Musikvideo der Welt: "Thriller". Nach Thriller feierte er weitere Erfolge mit "Spione wie wir", "Der Prinz aus Zamunda" und "Drei Amigos". Und irgendwann hat er auch noch "Blues Brothers 2000" gedreht... *hust*















Uwe Boll hat übrigens den "German Fried Movie" gedreht...

2. August 2010

You're making Popcorn?

Verängstigende 71 Jahre alt wird der Regisseur Wes Craven heute. Craven ist einer der bekanntesten Horrorfilm-Regisseure der letzten 40 Jahre. Mittlerweile wurden fast alle seiner Filme als Teenie-Horror-Slasher-Filme neu aufgelegt. Seine Meisterstücke waren unter anderem "A Nightmare on Elm Street" in dem Freddy Krueger seinen ersten Auftritt hat, und "Scream". Scream läutete das Zeitalter der Teenie-Slasher-Filme ein. Auch wenn in Horrorfilmen schon immer junge Frauen schrecklichen Grusel erleiden mussten, sorgte Scream endgültig dafür, dass nur noch junge und unglaublich hübsche Frauen von Männern mit Messern gejagt werden. Quasi das verbesserte Helloween-Rezept.

Foto: Hot Rod Homepage

Der Film ist übrigens eine Adaption einer schwedischen Ballade. Ingmar Bergman hat mit "Die Jungfrauenquelle" ebenfalls eine Adaption gedreht.






Ach, Drew und Neve... lecker!


1. August 2010

Once upon a time i was falling in love, now i'm only falling apart...

Heute wird MTV 29 Jahre alt. Die Mutter aller Musiksender, und die Stiefmutter aller Musikvideos ist heute leider völlig von dem Entkoppelt, was es einmal war. Vermutlich war das aber nicht Möglich. Immerhin frisst die Revolution ja bekanntlich ihre Kinder. Als MTV noch eine Revolution war, konnten vermutlich weniger als 800.000 potentielle Zuschauer den Sender empfangen, aber immer mehr Leute wollten ihr MTV - und bekamen es auch. Zu Anfang hatte man übrigens nur 168 Musikvideos, davon 30 von Rod Steward. Die Idee hatte damals der ehemalige "Monkee" Michael Nesmith und der "Warner AMEX Satellite"-Chef John Lack machte es möglich. Nesmith hatte in Australien eine Top 40 Musikvideo-Chartshow gesehen und kam so auf die Idee eine ähnliche Sendung in den USA zu machen. Diese Show namens "Popclips" wurde von Lack gekauft. Lack wollte in dem Portfolie seiner Firma einen dritten TV-Sender - irgendwas mit Musik. So entwickelte man MTV.

Logo: ®MTV

Ladies and Gentlemen, rock and roll!

Hier gibt es MTVs KOMPLETTEN ersten 24 Stunden!

Meine erste MTV-Erinnerung war die an Ray Coakes. Nicht weil ich es gesehen hätte, sondern weil meine Schwester begeistert davon sprach, dass sie MTVs Most Wanted sah. Ich fand den Namen nur seltsam.


MTVs konservativer Haltung entsprachen "Beavis and Butthead" und "Jackass" nie. So mussten sich die Macher von MTV ordentlich was gefallen lassen. Ich halte "Date my Mom" für weitaus verwerflicher als Beavis oder Buttheat.








Meine Damen und Herren: Das Genie hinter MTV!

31. Juli 2010

Jazz-Türke

Schon mal von Ahmet Ertegün gehört? Nee? Ahmet Ertegün war Gründer von Atlantic Records und ist damit einer der Wegbereiter des Jazz und des R&B. Der Sohn des türkischen Diplomaten Münir Ertegün wurde in London von seinem Bruder Nesuhi auf ein Jazz-Konzert mitgenommen und verliebte sich sofort in die Musik. 15 Jahre später eröffnete er Atlantic Records zusammen mit Herb Abramson. Sein Bruder Nesuhi begann ab 1956 Atlantic Records zu unterstützen. Nesuhi schaffte es u.a. John Coltrane, The Modern Jazz Quartet und Ornette Coleman unter Vertrag zu bekommen. Auch Soulmusiker wie Aretha Franklin oder Ray Charles machten Atlantic und Ertegün zu Größen in der Musikgeschichte. Als Ahmet das erste Demotape von Led Zeppelin hörte wusste er, dass die Band ein Hit wird und nahm sie unter Vertrag. 1967 verkauften die Brüder Atlantic an Warner Bros. 1987 bekam Ahmet bekam 1987 einen Platz in der "Rock 'n' Roll Hall of Fame", welche er selber gegründet hatte. Ahmet Zappa wurde übrigens nach ihm benannt.

Foto:insideplaya











30. Juli 2010

I am Conan the Terminator! Conqueror of California!

Größe: 1,88 Meter
Gewicht: 106 Kilogramm
Armumfang: 56 Zentimeter
Brustumfang: 145 Zentimeter
Taillenumfang: 86 Zentimeter
Oberschenkelumfang: 72 Zentimeter
Wadenumfang: 51 Zentimeter
Religion: Republikanisch
Bester Film: Herkules in New York
Längster Satz: I'll be back!
Razzies: 0
Oscars: 0
US-Präsident: 2014
Größter Erfolg: Ehe mit Maria Kennedy - ne Shriver.
Lieblingsgericht: bestimmt Strudel
Lieblingsrestaurant: Planet Hollywood
Eine Woche: Armeeknast in Österreich

Der Trailer aus den 70ern. Arnold wurde Nachsynchronisiert.


Der DVD-Trailer mit Arnolds echter Stimme.








29. Juli 2010

Der Mann aus Groot-Zundert

Heute vor 120 Jahren starb Vincent van Gogh. Van Gogh hatte sich am 27. Juli in die Brust geschossen und starb an dieser Verletzung. Warum er versuchte sich zu erschießen ist nicht bekannt, aber Van Gogh war sein Leben lang ein Außenseiter und wurde oft als "Verrückter" bezeichnet. Zeitlebens war Vincent als Maler nicht sonderlich erfolgreich, erst in den 80ern begannen seine Werke Rekordpreise zu erzielen. Er wurde von seinem Bruder Theo finanziell unterstützt, war aber ständig pleite. Als Gegenleistung erhielt Theo immer wieder Bilder von Vincent. Warum sich Van Gogh das Ohr abschnitt ist nicht genau bekannt. Es kam aber dazu als Paul Gaugin bei ihm wohnte. Die beiden stritten sich, und Vincent attackierte sein eigenes Ohr. Danach zog Paul aus. Vincent hatte eigentlich vom "Atelier des Südens" geträumt einer Art Künstler-WG in der er und viele Andere zusammen lebten und arbeiteten. Einzig Paul Gaugin "traute" sich aber nach zwei Monaten war die WG keine mehr.









28. Juli 2010

Alice D.

Bei ihrer Uraufführung war Disneys Verfilmung von Alice im Wunderland ziemlich unpopulär. Sogar Walt Disney persönlich war nicht sonderlich angetan, dennoch gilt der Film heute als eines der Meisterwerke Disneys. Natürlich stellt der Film auch nur eine Weiterverarbeitung der Bücher "Through the Looking Glass" und "Alice's Adventures in Wonderland" von Lewis Carroll dar und hat damit sowieso eine oft verarbeitete Vorlage. Die Bilder zum Buch lieferte Carroll zwar schon mit, aber die Bilder Disney's überschrieben diese im kollektiven Gedächtnis. Der Film befand sich auch aussergewöhnlich Lange in der Entwicklung. Erst wollte man einen Realfilm drehen bis man sich nach drei Anläufen für Zeichtrick entschied. Sogar Ginger Rogers stand kurz als Alice zur Debatte.











27. Juli 2010

Wenn man Golf rückwärts buchstabiert heißt es Bob Hope

Vor exakt sieben Jahren verstarb der Amerikanische Entertainer und Schauspieler Bob Hope. Bob Hope ist DIE amerikanische Entertainment-Legende. Hope hatte eine 77 Jahre andauernde Karriere und ist Inhaber des Guiness-Rekords für den meistgeehrten Entertainer. Hope hatte eine Enge beziehung zu den Oscars. Er moderierte sie 18 mal und machte einen Running Gag daraus damit zu kokketieren, dass er einen Oscar will, aber keinen kriegt. Hope bekam aber vier Ehrenoscars und den "Jean Hersholt Humanitarian Award" von der Academy. Aber auch im Fernsehen hinterließ Hope seine Spuren. Den Amerikanern ist Bob Hope am meisten im Gedächtnis geblieben, weil er für Amerikanische Soldaten Entainment im Feld machte. So könnte man sagen, dass Bob Hope im Alleingang den Vietnamkrieg moderierte und den geschundenen Soldaten Unterhaltung bot.
Hopes großes Hobby war das Golfen. Er ist vermutlich der einzige Mensch der mit allen amerikanischen Präsidenten von Eisenhower bis Bush Sr. gegolft hat.



Bob Hope hat in dieser "I love Lucy"-Episode einfach alles improvisiert.

Teil 2





26. Juli 2010

Qu'est-ce que c'est?

Wissen Sie was Ed Gein über Frauen gesagt hat? Er sagte "Wenn ich ein Mädchen auf der Straße sehe, möchte ein Teil von mir sie nett zum Essen ausführen, der andere möchte wissen wie ihr Kopf auf einem Stock aussieht!"
Damit sollte klar sein was Ed Geins Hobbys waren... Ed Gein war ein amerikanische Serienmörder. Aber nicht nur ein Serienmörder, sondern DER Serienmörder. Alle Psychopathen der Film- und Fernsehgeschichte lassen sich auf Ed Gein zurückführen. Aufgezogen wurder der gute Ed von seiner ultra-christlichen Mutter, die ihm und seinem Bruder beibrachte, dass alle Frauen Huren und Werkzeuge Satans seien. Als seine Mutter starb wollte Ed selber eine Frau werden und bastelte sich einen Frauen-Anzug - aus Frauen.









25. Juli 2010

Martian Pokerface

Am 25. Juli 1976 geschah Etwas unglaubliches. Die Sonde Viking I entdeckte, dass es auf dem Mars Leben geben muss, denn man fand auf einem Foto der Marsoberfläche nicht nur Pyramiden, sondern ein Menschliches Gesicht von riesigen Ausmaßen. In der Marsregion Cydonia Mensae verbarg sich eine Sensation - Das Marsgesicht. Zuerst wurde die Formation als Produkt von Licht und Schatten abgetan. Doch als höher aufgelöste Fotos verfügbar waren musste man erkennen, dass da nicht nur Licht und Schatten am Werk waren. Die Kraft die dahinter steckte war natürlich: Der Wind! Das Marsgesicht machte in den 70ern große Furore, wurde von der NASA aber korrekterweise als reiner Zufall erkannt. Als man 2001 Fotos vom Marsgesicht mit dem Mars Global Surveyor machte war offensichtlich, dass es sich nur um einen Berg handelte und 25 Jahre zuvor ein Glücksschuss unmengen von Spekulationene auslöste. Diese Spekulationen standen aber in langer Tradition, denn seit dem die Marskanäle 1877 von Giovanni Schiaparelli entdeckt und Kartografiert wurden rätselte man, ob es Leben auf dem Mars gibt.

Foto: NASA Gesicht: Marvin

"Knights of Cydonia" von Muse










24. Juli 2010

Ein Wortspiel mit Sell

Es ist ein bisschen seltsam, aber wahr, dass Peter Sellers hier bisher nur Erwähnung am Rand fand. Immerhin ging es schon um Dr. Strangelove, Casino Royale und David Niven. Sellers begann seine Schauspielkarriere bei der Royay Air Force. Na fast jedenfalls. Eigentlich begann sie mit 15, als er einen Job als Hausmeister in einem Theater bekam. Erst bei der Air Force lernte er aber das Schauspielern, als er sich die Zeit damit vertrieb seine Vorgesetzten zu imitieren und sich in die Offiziersmesse zu mogeln. Nebenher arbeitete er noch für die Unterhaltungsbrigade "ENSA", die den Soldaten Unterhaltung, und damit moralische Unterstützung, brachte. Nach dem Krieg machte er mit zwei anderen die "Goon Show" bei der BBC. Eine Radio-Comedy-Show. Darauf folgte das Fernsehen und der Film. Seine Filmkarriere begann mit Filmen wie "The Ladykillers" und "Die Maus die brüllte". 1962 fragte ihn Stanley Kubrick ob der die Rolle des Clare Quilty in seiner Verfilmung von "Lolita" spielen wolle. Auch wenn Sellers zu Anfang nervös war, wurde der Film der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Kubrick und Sellers drehten danach noch "Dr. Strangelove", welcher ohne Sellers vermutlich nicht halb so gut geworden wäre. Mit "Ein Schuss im Dunkeln", der erste Teil der Pink Panther Reihe, wurde Sellers dann unsterblich, denn Chief Inspector Jacques Clouseau ist sein bekanntester Charakter. Seine letzte Filmrolle war der Film "Being There". Der Film handelt von einem einfachen Gärtner, der zum Berater des Präsidenten wird.

Im Beitrag von Gestern gabs übrigens ein kleines Update. Es gibt ein Video von der Deutschen Amiga-Vorstellung.











Teil 2

23. Juli 2010

Guru Meditation [UPDATE]

Vor 25 Jahren begann eine neue Äre des Homecomputers, denn Commodore stellte den Amiga 1000 vor. Der Homecomputer war für seine Zeit eine Revolutiom. Er war der Konkurrenz technisch weit überlegen und preislich dennoch im Rahmen. Erst der Amiga 500 machte den Computer zur Legende. Wer in den 80ern einen Amiga hatte konnte auf dem Schulhof ordentlich angeben. Nur mit den Atari-Besitzern musste man sich darum zanken was denn die bessere Maschine sei. Trotz seiner großen Verbreitung im Heimbereich lief der IBM-PC, obwohl dieser technisch weit unterlegen war, dem Amiga den Rang ab. Für den Amiga erschienen jedoch Unmengen von Klassikern der Computerspielgeschichte. Nebenher beeinflusste und schuf der Amiga noch eine ganze Generation von Musikern, denn die Soundfähigkeiten des Amigas ermöglichten (für damalige Verhältnisse) aufwändige Kompositionen.

Foto: Kaiiv





Die Vorabpräsentation des Amigas in Deutschland wurde übrigens von Frank Elstner moderiert. Leider gibts davon keine Aufnahmen. KORREKTUR: Es gibt ein Video s.u. Dank an Fabian.




Der König der Amiga-Musiker war und ist Chris Hülsbeck. Hülsbeck macht immer noch Musik für Spiele, wohnt aber nun in Los Angeles.


Hier das Video der Vorstellung des Amiga in Deutschland:

22. Juli 2010

Du dusselige Kuh!

...und ähnliche Nettigkeiten hatte Alfred Tetzlaff aus der Serie "Ein Herz und eine Seele" immer auf Lager. Die Serie basierte auf der britischen Sitcom "Till Death us do Part", welche Heute vor 45 Jahren anlief. Ekel-Alfred tauchte erst acht Jahre später im WDR auf. Die deutsche Fassung gleicht dem britischen Original übrigens sehr. Angefangen mit den Namen (Alf - Alfred, Michael - Mike, Else, Rita) bis hin zur Telefonzelle an der Straße, die Alfred aus Geiz als Haus-Telefon benutzt. Natürlich wurden die Figuren und Inhalte der deutschen Gegenwart angepasst. Alfred regt sich über die SPD, die DDR und 68er zu gerne auf. Außerdem stellte die Serie die Ankunft des Sitcom-Formates (inklusive echtem Publikum) im deutschen Fernsehen dar. Die Folge mit dem Silvesterpunsch (oder -bowle) ist zur schleichenden Silvestertradition geworden. Übrigens hatten die USA auch eine Version der Serie unter dem Titel "All in the Family". Amerikas Alfred "Archie Bunker" ist mindestens genauso bekannt in den USA wie Alfred hier.

Foto: Simplicius









21. Juli 2010

The Man in the Moon

Wenn ich mir einen Zeitpunkt aussuchen könnte an den ich mit einer Zeitmaschine reisen könnte - nur einen einzigen - würde ich mir die Mondlandung ansehen. Heute vor 41 Jahren landete Neil Armstrong mit seiner Trompete auf dem Mond. Nicht auf dem Mond, sondern wie der Rest der Welt live im Fernsehen. Nicht weil ich nicht gerne auf den Mond wollte, sondern weil ich die Frage "Wo warst du eigentlich als Armstrong auf dem Mond gelandet ist?" korrekt mit "Vor dem Fernseher und habe es gesehen!" beantworten will und nicht mit "Ich war noch nirgendwo.". Übrigens möchte ich nicht die deutsche Übertragung sehen, denn die ist unglaublich lahm. (BR alpha zeigt die manchmal.) Die Frage ist nämlich die (fast) die Mutter aller "Wo warst du eigentlich als...?"-Fragen. Die Mondlandung ist und war ein so wichtiges Ereignis, dass sie alles beeinflusst hat. Das Mondjahrzehnt dass Kennedy am 25. Mai 1961 einläutet, in dem er ankündigte die Amerikaner würden einen Menschen auf den Mond schießen und wieder sicher zur Erde zurückbringen löste einen wahren Weltraum-Wahn aus. Mit der Mondlandung legte sich das wieder, aber die Mondlandung wurde als Höhepunkt des "Space-Race" ein Teil der Menschheitsgeschichte. Und wo die Menschheitsgeschichte ist, ist Pop nicht weit...


Auf den Mond würde ich auch mal gern um das MTV-Logo in den Schnee zu pinkeln...






Am Tag an dem Armstrong für das Programm ausgewählt wurde, wurden seine Eltern zur Sendung "I've got a secret" geflogen. Am Ende fragte der Moderator ob es nicht schön wäre, wenn ihr Sohn der erste Mensch auf den Mond wird.




Als Armstrong wieder in die Landefähre einstieg soll er "Good Luck, Mr. Gorsky" gesagt haben. Mr. und Mrs. Gorsky waren die Nachbarn der Armstrongs als Neil noch klein war. Eines Tages stritten sich Mr. und Mrs. Gorsky weil Mr. Gorsky Oralverkehr mit seiner Frau wollte. Mrs. Gorky sagte "You'll get your oral sex when the next door kid walks on the moon." Unglaublich gut aber leider nicht wahr.


20. Juli 2010

#1

Am 20. Juli 1940 veröffentliche das Billboard Magazine in den USA die ersten Charts. Später wurden aus den Charts die Billboard Top 100. Schon vier Jahre zuvor gab es die erste "music parade". Mit den Charts begann der Wettlauf der Musikindustrie um die Top 10. Aber auch der Rest der Welt war danach auf der Jagd nach den Top 10. Im Sport war eine Platzierung ja schon immer gang und gäbe. Das Siegertreppchen war aber nicht so sexy wie die Top 10. Bis heute hat sich das Konzept gehalten. Es gibt keine Top 10 die es nicht gibt. Von den Top 10 der teuersten Filme bis hin zur Top 10 der hässlichsten Hunde. Die Musikhitparaden haben immerhin dafür gesorgt, dass viele deutsche Fernsehmoderatoren einen guten und einfachen Job haben.

Tommy Dorseys "I'll never smile again" war der erste #1 Hit


Die aktuelle Nr. 1: Katy Perry und Snoop Dogg mit "California Gurls"


Mariah Carey und Boyz II Men halten mit 16 Wochen den Rekord der längsten Nummer 1. Mariah Carey und Elvis teilen sich mit 79 Wochen (also ca. 1,5 Jahre) den Rekord für zusammengerechnete Nummer 1 Hits.


Der einzige deutschprachige Hit auf Platz 1 war "Rock me Amadeus".


Madonna hat übrigens die meisten #1 Singles mit 37. Elvis ist knapp dahinter mit 36. Dafür hat Elvis aber die mit Abstand meisten Top 100 und Top 40 Platzierungen.

19. Juli 2010

I've got sixpence. Jolly, jolly sixpence.

Zum 63. Geburtstag von Brian May heute mal was über den Gitarristen einer der großartigsten Bands aller Zeiten: Queen. Brian May spielt meistens seine selbstgebaute Gitarre "Red Special". Die hat er er mit seinem Vater aus einem Stück Mahagoniholz und Teilen von einem alten Motorrad gebaut. Rock 'n' Roller gehts kaum noch. Er hat auch immer Kleingeld dabei, da er statt eines Pleks Sechs Pence Münzen verwendet. Jedenfalls bis in die 90er, da gabs diese Münzen nicht mehr. Heute lässt er sich Münzen mit seinem Konterfei fertigen. Nebenher ist er noch Doktor der Astrophysik. Das er mit seiner Gitarre keine Planeten bewegen kann und man nicht auf der Venus mit seinem Geld bezahlen kann ist mir ein Rätsel.
May wurde vom Rolling Stone auf Platz 39 der 100 besten Gitarristen gewählt.

Foto: Thomas Steffan

Also die Damen und Herren, Luftgitarre gezückt und los:










17. Juli 2010

DUUUUUUUUUUU!!!

58 Jahre alt wird einer der größten deutschen Helden heute. Er steht in einer Reihe mit Hermann dem Cherusker, Kaiser Wilhelm und Helmut Rahn. Mit einem Glühbirnenanzug ermöglichte er die Deutsch-Deutsche Wiedervereinigung. Es handelt sich natürlich um David Hasselhoff. Auch seine liebevolle Neu-Interpretation deutschsprachiger Volkslieder macht ihn zu einem Mann der große Verdienste um Deutschland geleistet hat. So wurden aus Klassikern wie "Auf der Straße nach Süden" (Tony Marshall) und "Du" (Peter Maffay) Welthits. Auch seine Schauspielkarriere enthielt Serien und Filme die noch heute wichtige Bestandteile der Gegenwartskultur sind. Zudem ist er der König des Internets und sogar Dirk Nowitzki liebt ihn. Lieber Bundespräsident Wulff, ich möchte, dass David Hasselhoff das Bundesverdienstkreuz bekommt!

Foto: superde1uxe









16. Juli 2010

I want a Phony for Christmas!

Die Effi Briest des Amerikaners heißt Holden Caulfield und ist ein Junge. Holden ist der Protagonist des Salinger Romans "Der Fänger im Roggen", und gilt als das Buch, dass in der Schule gelesen wird. Ausser in den Bundesstaaten der USA in denen es wegen der schrecklichen Ausdrücke für Minderjährige verboten ist ("Fuck", "goddamn"). Ausserhalb von Utah gilt es aber als Weltliteratur. Häufigst kommt es vor, dass Schulkinder in Filmen und Serien im Englischunterricht über das Buch schreiben müssen. Oft genug wird darauf angespielt. Holden Caulfield ist ein Junge der drei Tage in Manhattan verbringt und sich dort mit seiner Einsamkeit und dem Teenager-Dasein rumschlägt. Noch beliebter als bei Schulkindern ist das Buch bei Attentätern Mark David Chapman trug das Buch bei sich, als er John Lennon erschoss. John Hinkley Jr. als er Reagan erschießen wollte.
Salinger wehrte sich zeitlebens gegen eine Verfilmung oder anderweitige Adaption des Buches, stand aber laut einem Brief von 1957 einer Bearbeitung nach seinem Tod offen gegenüber. Da er aber erst dieses Jahr starb, darf man frühestens im Jahr 2085 mit Adaptionen rechnen. Oder jemand (Michael Bay?) zahlt seinem Agenten eine Menge Geld.





Mel Gibson sammelt in "Conspiracy Theory" zwanghaft Ausgaben des Buches. Gelesen hat er es nie.




15. Juli 2010

Radiokiller

Mit 30 Jahren wurde Trevor Horn berühmt, denn er schrieb einen Welthit mit. Heute ist Horn 61 geworden. Er war Bassist, Gitarrist und Schlagzeuger der "Buggles", der Welthit war "Video Killed the Radio Star". Das Lied war bekanntermaßen das Erste, dass auf MTV gespielt wurde. Später wurde Horn der Sänger der Band Yes, verließ diese aber wieder schnell. 1983 produzierte er mit der Band aber zwei Alben und wir verdanken ihm daher "Owner of a Lonely Heart". Er war auch Mitgründer der Synth-Pop Band "Art of Noise". In den 80ern verlagerte er sich immer mehr auf das Produzieren. Horn war einer der Produzenten die häufig die legendären Fairlight CMI Synthesizer einsetzten, welche den Pop-Sound der 80er Jahre prägten. So prägte auch Horn den Sound der 80er. Wie bei den meisten Musikproduzenten kann Horn eine extrem lange Liste von Popmusikern vorlegen mit denen er gearbeitet hat. Das Robbie Williams Album "Reality Killed The Video Star" hat er übrigens auch mitproduziert, daher der Titel.

Foto: Thomas Kriese

Der singende Mann mit der scharfen Brille ist Trevor.


25 Jahre später:






Auch der Sound von Frankie goes to Hollywod profitierte von Horns Sound.


Ebenso wie ABC




Nicht Trevor Horn, sondern Peter Vogel einer der Miterfinder des Fairlight CMI:

14. Juli 2010

Jede Kopie ein Original...

Vor 15 Jahren begab sich die Bennung einer Revolution. Jürgen Zeller vom Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen schrieb, dass die Dateiendung des neuen Audio-Codecs MPEG Audio Layer 3 ".mp3" lauten solle. So begann eine technische Revolution und auch eine kulturelle. MP3s machten es möglich, unglaublich viel Musik mit sich herum zu transportieren und zu hören. Aber nicht nur dass, auch ein neuer Umgang mit Musik wurde möglich. Im Gegensatz zu früher, wo man auf das (im Verhältnis) geringe Angebot seines Plattenladens angewiesen war, konnte man nun auf Unmengen von Musik zugreifen. Mit neuen Diensten ist es sogar möglich sich neue Musik empfehlen zu lassen. Viel revolutionärer war aber noch der MP3-Player. Plötzlich konnten Leute ihre komplette Plattensammlung mit sich herumtragen und hatten immer noch Platz. Die Geburt des Formats war übrigens auch eine poppige, denn zur Optimierung der Algorithmen wurde die Acapella-Version von Suzanne Vegas "Toms Diner" verwendet. Das Lied galt als schwer zu komprimieren und war daher der Härtetest für den Kompressor.

Logo: Warenzeichen des Fraunhofer IIS

Dank an Mathias für den Tipp.





Der erste tragbare MP3-Player war übrigens nicht der iPod von Apple, sondern der Rio PMP300.


Das Apple mit dem iPod reicher werden würde als jemals zuvor, hatte sich selbst Steve Jobs nicht vorstellen können. Der iPod spielt zwar MP3s, aber Apple hat noch nie einen verkauft denn bei iTunes kann man fast ausschließlich kopiergeschützte AAC-Dateien erwerben.


Die Misere der Medienindustrie begann mit Napster, dem ersten Programm mit dem man Dateien tauschen konnte. Metallica waren die ersten Musiker die sich Prominent gegen Napster äusserten.


Aus und vorbei:

13. Juli 2010

Four Lights!

Einer der besten Raumschiffkapitäne überhaupt war wohl "Jean-Luc Picard". Nicht nur weil es eine auszgezeichnete Figur war, sondern auch weil er von Sir Patrick Stewart gespielt wurde. Stewart wird heute 70 Jahre alt. Seine Schauspielkarriere begann mit 15 Jahren als er von der Schule abging um im lokalen Theater zu arbeiten. 1966 wurde er Mitglied der Royal Shakespeare Company.
Sein erster Fernsehauftritt war in der Endlos-Seifenoper "Coronation Street", der Vorlage für die Lindenstraße. Danach folgten viele weitere Fernsehauftritte. Auch am Broadway konnte er sich etablieren. 1987 ging er dann nach Los Angeles um die Rolle von Picard zu übernehmen. Im nachhinein war er sehr stolz auf Star Trek, obwohl er zu Anfang dachte, dass die Serie ruck-zuck aus dem Programm fliegt. Nachdem Star Trek auslief spielte er Professor X in der "X-Men" Filmreihe.

I'm Jean-Luc Picard of the USS Enterprise. I'm Jean-Luc Picard of the USS Enterprise. I'm Jean-Luc Picard of the USS Enterprise. I'm Jean-Luc Picard of the USS Enterprise!







Kossan.se

12. Juli 2010

Satisfactory


Vor ca. 1 Million Jahren entwickelte sich aus einer Urform des Engländers die Unterart des "Rolling Stone". Eine zuerst unterentwickelte Art, welche sich mehrere Jahrtausende versuchte mit Coverversionen des amerikanischen Bluesmusikers evolutionär zu behaupten. Erst mit eigenen Kompositionen konnte sich diese kleine Gattung etablieren. Gab sich jedoch mit dem einfachen Überleben nicht zufrieden. Um den oft als ähnlich empfundenen Käfergattungen aus Liverpool einen Gegensatz zu bieten stilisierten sich die Rolling Stones mit bunten Federkleidern zu agressiven Vertretern der Artenvielfalt des Blues. Mit der Vergrößerung der Zunge der Rolling Stones wurden sie zu gefährlichen Jägern. Dennoch wurden einige der possierlichen Tierchen von den alten Jagdfeinden Alkohol, Drogen und Kotze dahingerafft. Erst vor kurzer Zeit hat sich die schwankende Population stabilisiert.
Foto: Larry Rogers









11. Juli 2010

In the ass?

Stellen Sie sich mal vor Rudi Carrell hätte bei "Herzblatt" für den Bundesnachrichtendienst gearbeitet. Er wäre mit dem Pärchen, dass jede Woche mit dem Herzblatthubschrauber irgendwo in ein Kurhotel fliegt mitgeflogen - als Anstandsdame - und hätte russische Spione erschossen. Carrell war natürlich nur ein völlig unbescholtener Holländer. Der Erfinder der Show Herzblatt, Chuck Barris (im Original "The Dating Game") hat aber genau das behauptet. In seiner Autobiografie sagt er, dass er vom CIA angeworben wurde und während er die Gewinner der Show begleitete gleich noch ein Paar russische Spione oder mexikanische Gangster umlegte. Obs stimmt weiß keiner so genau. Die CIA widerspricht dem jedenfalls. Sicher ist, dass Barris einer der erfolgreichsten Show-Erfinder ist. Er erfand nicht nur "The Dating Game", sondern auch "The Newlywed Game" und am wichtigsten "The Gong Show". 2002 wurde seine Biografie von George Clooney verfilmt. Barris wird von Sam Rockwell gespielt.

Foto: Mblumber

Palisades Park wurde von Barris geschrieben. Der Song beschreibt eigentlich wie Barris Mädchen nachstellt.


Dieser Ausschnitt ist eine der größten Urban Legends der 70er Jahre. Es hielt sich das Gerücht, jemand habe mal eine schmutzige Antwort beim Newlywed Game gegeben. Erst 2002 wurde der Schnipsel wieder gezeigt.


Um den FCC-Zensoren zu entgehen baute Barris im wieder Auftritte ein die "unsendbar" waren. So konnte er sich weiter aus dem Fenster lehnen, da die Zensoren das Gefühl hatten sie hätten die schlimmen Dinge rausgenommen. Berühmt wurden die Popsicle-Girls - sie flogen nicht raus.










Barris schrieb auch alle Titel-Songs für seine Shows selber: